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Personenfreizügigkeit klar angenommen
59,6 Prozent Ja - Hohe Stimmbeteiligung
Die Schweiz will weiterhin den bilateralen Weg mit der EU gehen. Mit deutlichem Mehr haben die Stimmberechtigten entschieden, den freien Personenverkehr weiterzuführen und auf die neuen EU-Staaten Bulgarien und Rumänien auszudehnen. Nur vier Kantone sagten Nein zu der Vorlage. Die Stimmbeteiligung betrug 50,9 Prozent. mehr
Vermehrt Ja-Stimmen auf dem Land
Analyse der Abstimmungsergebnisse
Nach dem klaren Ja zur Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien wird deutlich: Ländliche Gebiete haben beim Ja-Anteil gegenüber der letzten Abstimmung 2005 eine wichtige Rolle gespielt. In Landquart (GR) etwa stieg der Ja-Stimmenanteil um 10 Prozentpunkte. mehr
Blocher bezeichnet Abstimmungssieger als Nazis
Nach dem Ja zur Personenfreizügigkeit spricht SVP-Vizepräsident Christoph Blocher von «Manipulation» und bezeichnet die Befürworter als «Totengräber der Demokratie». «So etwas habe ich bislang nur Simbabwe zugetraut», sagte Blocher – und zieht einen Vergleich zu den Nazis im Dritten Reich. mehr
Schweizer sind «gute Europäer»
Ausländische Medienreaktionen nach Abstimmung
Das Ja der Schweiz zur Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit ist in den ausländischen Medien auf unterschiedliches Interesse gestossen. Viel Aufmerksamkeit gab es in Deutschland und Österreich, während anderswo nur am Rande oder gar nicht über den Abstimmungsausgang berichtet wurde. mehr
Klares Nein zu Experimenten
Zeitungen sehen bilateralen Weg bekräftigt
Die Schweizer Zeitungen kommentieren das überraschend deutliche Ja zur Personenfreizügigkeit und deren Ausdehnung als Absage an Experimente in Krisenzeiten. Stattdessen wird der Entscheid vom Wochenende als klares Ja zum bilateralen Weg gewertet. mehr
Befürworter freuen sich über deutliches Ja
Reaktionen nach Personenfreizügigkeits-Abstimmung
Das überparteiliche Ja-Komitee hat das Ja des Schweizer Volkes zur Personenfreizügigkeit mit der EU und deren Ausdehnung auf Bulgarien und Rumänien mit grosser Erleichterung aufgenommen. SP und Grüne wollen wieder über einen EU-Beitritt diskutieren. mehr
Gegner zufrieden mit Achtungserfolg
SVP denkt über Freizügigkeits-Beschränkung nach
Die Gegner der Personenfreizügigkeit zeigten sich trotz der deutlichen Niederlage zufrieden mit dem Abstimmungsausgang. Dank dem Referendum habe das Volk seine Meinung sagen können. SVP zieht dennoch bereits eine Initiative zur Beschränkung der Personenfreizügigkeit in Betracht. mehr
Bundesrätinnen sind hocherfreut
«Erfolgsmodell» sei bestätigt worden
Die drei zuständigen Bundesrätinnen sind über das klare Ja zur Personenfreizügigkeit hocherfreut. «Das Schweizer Volk hat einen guten, sachorientierten und zukunftsgerichteten Entscheid getroffen», lobte Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf. mehr
EU gratuliert der Schweiz
Beziehung zu Brüssel gestärkt
Glückwünsche ans Schweizer Volk vom EU-Kommissionspräsidenten - die Europäische Union reagiert erfreut auf den klaren Abstimmungsausgang zur Personenfreizügigkeit. mehr
Was das Volk beschlossen hat
Nach dem Ja in der eidgenössischen Volksabstimmung vom Wochenende wird der freie Personenverkehr mit der EU ab 1. Juni unbefristet weitergeführt. Für die neuen EU-Länder Bulgarien und Rumänien gibt es vorerst noch Einschränkungen. mehr
«Vernunft besiegt Fremdenfeindlichkeit»
«tagesschau.sf.tv»-User zum Abstimmungssonntag
Die User auf «tagesschau.sf.tv» haben sich auch in den 24 Stunden nach Schliessung der Wahllokale am Sonntagmittag zum Teil heftige Wortgefechte geliefert. Die deutliche Annahme der Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien und die Weiterführung der Bilateralen Verträge haben sowohl zu sachlichen wie auch emotionalen Reaktionen geführt. mehr
Personenfreizügigkeit als Chance oder Risiko
Referendum stellt auch Bilaterale I in Frage
Soll die Personenfreizügigkeit mit der EU weitergeführt und auch auf Rumänien und Bulgarien ausgedehnt werden? Darüber entscheidet das Schweizer Stimmvolk am 8. Februar. Bundesrat und Befürworter warnen, dass bei einem Nein, die gesamten Bilateralen I gefährdet wären. Die Gegner wehren sich gegen die Ausdehnung der Freizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien. Sowohl die Befürworter wie auch die Gegner nehmen für sich in Anspruch, im Interesse der Wirtschaft zu handeln. mehr
Ja-Trend zur Personenfreizügigkeit bestätigt
Zweite SRG-Umfrage
Die Befürworter der Personenfreizügigkeit gehen mit einem Vorsprung in die «heisse Phase» des Abstimmungskampfs: Rund zwei Wochen vor dem Termin befürworten 50 Prozent der Stimmberechtigten die Vorlage vom 8. Februar. Allerdings bedeutet der Vorsprung von 7 Prozentpunkten keine gesicherte Mehrheit, wie aus der zweiten SRG-Umfrage hervorgeht. mehr
Umstrittene Website: Offenbar nur ein Scherz
Website-Betreiber meldet sich zu Wort
Tagelang sorgte die Website come-to-switzerland.com mit «Einwanderungstipps» für Deutsche im Zusammenhang mit der Personenfreizügigkeit für rote Köpfe. Nun meldet sich Betreiber Markus Gäthke zu Wort: Das Ganze sei bloss eine Satire gewesen. Überprüfen lässt sich diese Version freilich nicht. mehr
Internet-Inserat: Reimann wehrt sich
Lukas Reimann (SVP/SG) wehrt sich gegen den Vorwurf, er stehe hinter einer Internet-Site, die arbeitslosen Deutschen empfiehlt, in die Schweiz auszuwandern. Damit wolle er Stimmung gegen die Personenfreizügigkeit machen, werfen ihm verschiedene Medien vor. Gegenüber der «Rundschau» distanziert sich Reimann von diesen Vorwürfen. mehr
Zwingt ein Nein die Swiss zu Boden?
Vorlage vom 8. Februar ist entscheidend
Ein Nein des Schweizer Stimmvolks am 8. Februar zur Personenfreizügigkeits-Vorlage hätte für die Luftfahrt gravierende Folgen, warnt Bundesrat Moritz Leuenberger in seinem Internet-Blog. Auf dem Spiel stehe gar das Überleben der Fluggesellschaft Swiss. mehr
SVP erwägt Klage gegen Calmy-Rey
Debatte um Personenfreizügigkeit eskaliert
In der Auseinandersetzung um die Personenfreizügigkeit prüft die SVP-Parteileitung jetzt offenbar strafrechtliche Schritte gegen SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. Parteipräsident Toni Brunner habe einen Juristen mit entsprechenden Abklärungen beauftragt, meldet die «SonntagsZeitung». mehr
Reiterer vertraut dem Bundesrat
EU-Botschafter in Bern ist zuversichtlich
Michael Reiterer, Botschafter der EU in Bern, zeigt sich in einem Interview mit «10vor10» überzeugt, dass die Schweizer Regierung ein Nein zur Personenfreizügigkeit in Brüssel melden würde. mehr
SVP-Plakat: Rumänien zitiert Botschafter
Bukarest verlangt offizielle Entschuldigung
Der Schweizer Botschafter in Rumänien ist in das Aussenministerium in Bukarest zitiert worden. Grund für die Verstimmung ist das Abstimmungsplakat der SVP zur Ausdehnung und Weiterführung der Personenfreizügigkeit. Dies berichtet die «Tagesschau» mehr
Deutlich weniger Zuwanderer aus EU-Ländern
Eveline Widmer-Schlumpf gibt neuste Zahlen bekannt
In der «Arena» hat Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf die neusten Zuwanderungszahlen aus den EU-Ländern in die Schweiz bekannt gegeben. Diese sind stark rückläufig. mehr
«Das Rennen ist noch nicht gelaufen»
Claude Longchamp im Interview
Für Claude Longchamp, Leiter des Forschungsinstituts gfs.bern, zeigt die aktuelle Kampagne zur Personenfreizügigkeit, wie immer weniger die Vorlage im Mittelpunkt steht, sondern die Parteiinteressen. Dies zeige sich nicht zuletzt bei den Plakatsujets. mehr
Ja-Tendenz für Personenfreizügigkeit
Erste SRG-Umfrage zur Abstimmung
Die Befürworter der Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU haben zurzeit die Nase vorn. Laut SRG-Umfrage befürworten 49 Prozent der Stimmberechtigten die Vorlage, 40 Prozent lehnen sie ab. Das Konfliktmuster zeichnet sich entlang der Parteien ab: Eine grosse Mehrheit der SVP-Anhänger ist gegen die Personenfreizügigkeit, die Sympathisanten der anderen Parteien sind mehrheitlich dafür. mehr
Bundesrätinnen warnen vor «Hochrisikospiel»
Werben für ein Ja zur Personenfreizügigkeit
Die Bundesrätinnen Doris Leuthard, Micheline Calmy-Rey und Eveline Widmer-Schlumpf haben in Zeitungsinterviews vor den Risiken eines Nein zur Personenfreizügigkeit am 8. Februar gewarnt. Eine erneute Volksabstimmung sei vor Ende Mai kaum möglich. Bis zu diesem Datum muss der Bundesrat der EU das Resultat der Abstimmung mitteilen. mehr
Berner SVP bleibt uneins
Nein-Parole zur Personenfreizügigkeit
Die SVP des Kantons Bern bleibt auch nach der Abspaltung der BDP in wichtigen Fragen gespalten. Die Delegierten beschlossen in Belp mit 163 zu 105 Stimmen die Nein-Parole zur Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit. mehr
Vogelfreunde picken auf SVP ein
Raben-Plakate beschädigen Vogel-Image
Auf den SVP-Plakaten gegen die Personenfreizügigkeit nehmen drei listige Raben die kleine Schweiz in den Schnabel. Dies gefällt dem Schweizer Vogelschutz (SVS) gar nicht. Der Verein startet darum eine Raben-Image-Kampagne. mehr
Wirtschaft und Bauern spannen zusammen
Vier Verbände lobbyieren für Personenfreizügigkeit
Die drei grossen Schweizer Wirtschaftsverbände und der Bauernverband kämpfen Schulter an Schulter für die Weiterführung der Bilateralen. Eine Aufgabe wäre ihrer Meinung nach ein Eigengoal für Wirtschaft, Gewerbe und Bauern. mehr
Wirtschafts- und Gewerbekomitee sagt Nein
Verstärkte Rezession befürchtet
Die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Rumänien und Bulgarien schadet der Schweizer Wirtschaft. Mit dieser Überzeugung kämpft ein überparteiliches Wirtschafts- und Gewerbekomitee der Rechten für ein Nein am 8. Februar. mehr
Liberale Kräfte kämpfen für ein Ja
Abstimmungskampf zur Personenfreizügigkeit
FDP, Liberale und BDP wollen der «wichtigsten Vorlage der Legislatur» zum Durchbruch verhelfen. Im liberalen Komitee «Ja zu den erfolgreichen Bilateralen» kämpfen sie vereint für die Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit. Während die liberalen Parteien die Wichtigkeit der Vorlage für die Wirtschaft betonen, hebt die Linke vor allem die flankierenden Massnahmen hervor. mehr
SVP setzt auf Raben statt Schafe
Nein-Kampagne zur Personenfreizügigkeit lanciert
Die SVP hat etwas mehr als einen Monat vor der Abstimmung zur Personenfreizügigkeit den Startschuss für ihre Nein-Kampagne gegeben. Die Partei setzt mit dem Slogan «Freipass für alle?» auf das Thema Ausländerkriminalität. mehr
Bundesrätinnen werben für Ost-Erweiterung
Personenfreizügigkeit bedeutend für Schweizer Wohlstand
Die drei Schweizer Bundesrätinnen und ein Kantonsvertreter haben in Bern für ein Ja zur Personenfreizügigkeit geworben. Sie sei zusammen mit den anderen Abkommen der Bilateralen I bedeutend für den Wohlstand in der Schweiz. mehr
«Die Schweiz braucht uns!»
Blocher und Spuhler zeigen Pro und Kontra auf
Mit dem Aufruf zur Rückkehr in die Landesregierung hat SVP-Parteipräsident Toni Brunner die Delegiertenversammlung in Dietikon (ZH) eröffnet. Diese widmet sich ganz der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit. SVP-Vizepräsident Christoph Blocher warb für ein Nein, während SVP-Nationalrat Peter Spuhler gegen eine Nein-Parole ist. mehr
EU-Botschafter warnt vor «Guillotine-Klausel»
Reiterer glaubt jedoch an Ja zur Personenfreizügigkeit
Der Botschafter der EU in der Schweiz, Michael Reiterer, zweifelt nicht daran, dass ein Nein zur Personenfreizügigkeit am 8. Februar zur Aufhebung der bilateralen Verträge führt. Die Guillotine-Klausel komme sechs Monate nach Bekanntgabe des Resultats automatisch zur Anwendung. mehr
«Der bilaterale Weg hat sich bewährt»
Wirtschaftskomitee für Bilaterale Abkommen mit EU
Die Schweizer Unternehmen sind auf die Bilateralen Abkommen mit der EU angewiesen, ist das Wirtschaftskomitee für die Bilateralen überzeugt. An einer Medienkonferenz hat es sich für ein Ja an der Abstimmung vom 8. Februar 2009 stark gemacht. mehr
SVP sagt Nein zur Personenfreizügigkeit
Trotz kritischen Stimmen klare Nein-Parole
Die 500 SVP-Delegierten haben sich in Dietikon (ZH) klar für ein Nein zur Abstimmung über die Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit ausgesprochen. Die Parole wurde mit 432 zu 45 Stimmen gefasst. mehr
Nein zur Personenfreizügigkeit empfohlen
SVP-Zentralvorstand fasst Parole
Der Zentralvorstand der SVP Schweiz empfiehlt den Delegierten wie erwartet, die Nein-Parole zur Personenfreizügigkeit zu fassen. Das Gremium fasste den Entscheid mit 49:4 Stimmen bei 3 Enthaltungen. mehr
SVPler gegen Parteileitung
Komitee für Personenfreizügigkeit
In der SVP formiert sich Widerstand gegen das Nein des Parteivorstands zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit. Eine Reihe SVP-Parlamentarier - darunter mindestens drei Bundesratskandidaten - stehen für die Bilateralen Verträge mit der EU ein. mehr
Ja zur Freizügigkeit - Nein zu tieferen Renten
Gewerkschaft Unia fasst Beschlüsse
Die Delegierten der Gewerkschaft Unia haben sich an ihrer Versammlung in Bern für die Weiterführung der Personenfreizügigkeit ausgesprochen. Zudem prüft die Gewerkschaft ein Referendum gegen die Senkung des Umwandlungssatzes bei der Pensionskasse. mehr
SGB sagt Ja zur Personenfreizügigkeit
Massnahmen gegen Lohndumping vorausgesetzt
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) sagt Ja zur Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit. Gegen Lohndumping müsse aber konsequent vorgegangen werden, sagte SGB-Präsident Paul Rechsteiner. mehr
EVP für freien Personenverkehr
Klares Ja zu Rumänien und Bulgarien
Die EVP Schweiz ist für die Weiterführung des freien Personenverkehrs zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Klar Ja sagten die Delegierten in Aarau auch zum Einbezug von Rumänien und Bulgarien. mehr
Junge SVP fürchtet «Ost-Invasion»
Kampf gegen Personenfreizügigkeit
Die Junge SVP gibt sich kämpferisch: Sie will den Sieg beim Referendum gegen die Personenfreizügigkeit. Sie ist aber die einzige Jungpartei, die gegen die Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit kämpft. Die anderen Jungparteien warnen vor einer politischen und wirtschaftlichen Isolierung der Schweiz. mehr
Pro Personenfreizügigkeit und Bankgeheimnis
Bundesrätin Calmy-Rey appelliert an das Volk
Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat in Luzern für eine eurokompatible und eurokompetitive Schweiz plädiert. Am Europa Forum betonte sie die Bedeutung der Abstimmung zur Personenfreizügigkeit vom 8. Februar und verteidigte im Beisein von EU-Regionalkommissarin Danuta Hübner Steuersystem und Bankgeheimnis. mehr
«Bilaterale I sind Wachstumsmotor»
Behörden ziehen positive Bilanz
Drei Monate vor der Abstimmung zur Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit mit der EU ziehen die Behörden eine positive Bilanz der bilateralen Abkommen. Diese hätten sich als Wachstumsmotor für die Schweiz erwiesen, die Befürchtungen der Kritiker seien nicht eingetreten. mehr
Kurswechsel bei der SVP
SVP empfiehlt Nein zur Personenfreizügigkeit
Die SVP-Parteileitung empfiehlt nun doch ein Nein zur Vorlage über die Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit mit der EU. Noch im Sommer wollte die Parteileitung nichts von einem Referendum wissen. mehr
Tessiner gegen Personenfreizügigkeit?
14'191 Unterschriften für Referendum
Das Tessin hat wesentlich dazu beigetragen, dass genügend Unterschriften für das Referendum gegen die Ausdehnung und Weiterführung der Personenfreizügigkeit zusammengekommen sind. Von den 51'348 gültigen Unterschriften stammen 14'191 aus dem Tessin. mehr
Personenfreizügigkeit kommt vors Volk
Referendum ist erfolgreich
Das Referendum gegen die Weiterführung des Freizügigkeitsabkommens zwischen der Schweiz und der EU und dessen Ausdehnung auf Bulgarien und Rumänien ist formell zu Stande gekommen. mehr
Personenfreizügigkeit: Referendum eingereicht
Couchepin bezweifelt Erfolg der Unterschriftensammlung
Die Junge SVP, die Schweizer Demokraten (SD) und die Lega dei Ticinesi haben ihr Referendum gegen die Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit eingereicht. Sie sammelten 51'700 Unterschriften. Ob das Referendum angesichts der relativ geringen Anzahl Unterschriften tatsächlich zustande kommt, will der Bundesrat bis Sonntag wissen. mehr
FDP sagt Ja zu bilateralem Weg
Delegiertenversammlung in Neuenburg
Die FDP-Delegierten haben sich in Neuenburg deutlich hinter die bilateralen Verträge gestellt. Dem angedrohten Referendum gegen die Ausdehnung des freien Personenverkehrs erteilten die Freisinnigen eine Absage. mehr
Nur wenige Rumänen wollen in die Schweiz
Leuthard zieht positive Bilanz ihrer Treffen
Die Befürchtung, dass die Schweiz nach der Ausdehnung der Personenfreizügigkeit von rumänischen Staatsbürgern überschwemmt werden könnte, ist unbegründet. Davon ist Bundesrätin Doris Leuthard überzeugt. mehr
CVP: Klares Ja zu Personenfreizügigkeit
Darbellay unterstützt HarmoS
CVP-Präsident Christophe Darbellay fordert vor den Delegierten in Basel die Rückkehr zur Sachpolitik und machte sich für die Harmonisierung der Volksschule (HarmoS) stark. Zudem bekennen sich die Delegierten klar zu der Weiterführung der Personenfreizügigkeit mit der EU. mehr
Personenfreizügigkeit bewegt Auslandschweizer
86. Kongress der Auslandschweizer in Fribourg
400 Auslandschweizer treffen sich in Fribourg zum alljährlichen Kongress. Im Zentrum der 86. Ausgabe des dreitägigen Anlasses steht die Personenfreizügigkeit. Organisiert wird der Kongress von der Auslandschweizer-Organisation ASO. mehr
Auch St. Galler SVP unterstützt Referendum
Referendum gegen Personenfreizügigkeit
Die SVP des Kantons St. Gallen unterstützt das Referendum gegen die Weiterführung des freien Personenverkehrs und dessen Ausdehnung auf Rumänien und Bulgarien. Die Delegierten hiessen in Wil einen Antrag der Jung-SVP deutlich gut. mehr
Weiterer SVP-Sukkurs für Referendum
Tessiner Kantonalpartei gegen Freizügigkeit
Nach der SVP des Kantons Luzern weicht auch die Tessiner Kantonalpartei in der Frage des Referendums gegen die Personenfreizügigkeit von der Linie der Mutterpartei ab. Der Vorstand beschloss, das Referendum der Jungen SVP zu unterstützen. mehr
Referendumsfrage spaltet AUNS
Entscheidung zur Personenfreizügigkeit noch völlig offen
In der AUNS ist ein Machtkampf um das Referendum über die Personenfreizügigkeit mit der EU entbrannt. Der Vorstand ist gespalten, inwiefern das Referendum unterstützt werden soll. Da bisherige Abstimmungen im AUNS-Vorstand keine eindeutigen Mehrheiten hervorbrachten, soll die Frage nun an einer Sitzung geklärt werden, wie die «Tagesschau» berichtet. mehr
SVP will kein Referendum
Parteispitze setzt sich durch
Die SVP Schweiz will das Referendum gegen die Weiterführung und die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit mit der EU nicht ergreifen. mehr
SVP-Zentralvorstand knapp gegen Referendum
Partei ist uneinig
Der SVP-Zentralvorstand ist in der Frage eines Referendum zur Personenfreizügigkeit gespalten. Mit 37 zu 20 Stimmen folgte der Zentralvorstand überraschend knapp dem Kurs der Parteileitung. Das letzte Wort haben die Delegierten. Der Ausgang dieser Abstimmung ist offen. mehr
Junge SVP stellt sich gegen Mutterpartei
Referendum gegen Personenfreizügigkeit
Die Junge SVP ergreift das Referendum gegen die Verlängerung und Erweiterung der Personenfreizügigkeit. Mit nur einer Gegenstimme setzte sich der Vorstand der Jungpartei über den Willen der Parteispitze der Mutterpartei hinweg. mehr
«Viele von Blocher enttäuscht»
SVP-Streit um Personenfreizügigkeit
Der Entscheid der SVP-Parteileitung, der Delegiertenversammlung vom 5. Juli kein Referendum gegen die Weiterführung und Erweiterung der Personenfreizügigkeit mit der EU zu empfehlen, sorgt an der SVP-Basis für Verärgerung. Zudem kritisiert der Thurgauer Unternehmer und SVP-Nationalrat Peter Spuhler die «destruktive Rolle» seiner Partei. mehr
SVP-Parteileitung folgt Blocher-Idee
Kehrtwende bei der Personenfreizügigkeit
Die Parteileitung der SVP Schweiz will kein Referendum gegen die Weiterführung des freien Personenverkehrs und deren Ausdehnung auf Bulgarien und Rumänien. Vizepräsident Christoph Blocher hatte von einem Referendum abgeraten. Das letzte Wort zum Verzicht haben am 5. Juli die Delegierten. mehr
Start der Sammelfrist für Referendum
Gegner der Personenfreizügigkeit gefordert
Die Gegner des freien Personenverkehrs mit Rumänien und Bulgarien haben bis 2. Oktober Zeit, die 50'000 Unterschriften für das Referendum zu sammeln. Mit der Publikation im Bundesblatt hat für das Freizügigkeitspaket und 19 weitere Erlasse die Sammelfrist begonnen. mehr
Brunner befürwortet Abstimmungsboykott
SVP missfällt Paket-Lösung für «Freizügigkeit»
Der SVP-Präsident Toni Brunner hat den von Vizepräsident Christoph Blocher vorgeschlagenen Boykott im Falle einer Paket-Abstimmung zur Personenfreizügigkeit als gute Idee bezeichnet. Ein solcher Boykott wäre konsequent, weil es eine Zumutung sei, über eine verknüpfte Frage abzustimmen. mehr
Blocher gegen Referendum
Das letzte Wort haben die Delegierten
Alt Bundesrat Christoph Blocher ist dagegen, dass die SVP das Referendum gegen die Weiterführung und die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit mit der EU ergreift. mehr
Zahl der Grenzgänger kräftig gestiegen
Vor allem in der Industrie tätig
Auf den Schweizer Arbeitsmarkt gelangen nicht nur viele Ausländer wegen der Personenfreizügigkeit mit der EU. Auch die Zahl der Grenzgänger ist in den letzten fünf Jahren um satte 26 Prozent auf 208'042 geklettert. mehr
Gewerkschaftsbund will kein Referendum
Entscheid über Personenfreizügigkeit
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) ergreift kein Referendum gegen die Weiterführung der Personenfreizügigkeit und deren Ausdehnung auf Rumänien und Bulgarien. Dafür sollen Lücken bei den flankierenden Massnahmen geschlossen werden. mehr
Lega ergreift Referendum gegen «Freizügigkeit»
Bilaterale Verträge sollen «ausradiert» werden
Die Lega dei Ticinesi wird gegen die Weiterführung des freien Personenverkehrs sowie dessen Ausdehnung auf Rumänien und Bulgarien das Referendum ergreifen. Dies kündigte Lega-Präsident Giuliano Bignasca an. mehr
SVP-Referendum zu «Freizügigkeit» fraglich
Toni Brunner wartet auf Entscheid der SVP-Delegierten
SVP-Präsident Toni Brunner will nach dem Entscheid des Parlamentes, die beiden Vorlagen zur Personenfreizügigkeit in ein Paket zu packen, das angedrohte Referendum nochmals überdenken. Das letzte Wort haben die Delegierten am 5. Juli in Brig. mehr
Mehrheit im Nationalrat für Personenfreizügigkeit
SVP spricht von «Mogelpackung»
Die Verlängerung und Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien sind im Nationalrat mit 143:40 Stimmen und im Ständerat mit 35:2 Stimmen angenommen worden. Vor der Schlussabstimmung haben die Fraktionen dazu aufgerufen, die Grabenkämpfe zu vergessen und die Reihen zu schliessen. Nur die SVP beharrte auf ihrer ablehnenden Haltung. mehr
Definitiv nur ein Beschluss zur Freizügigkeit
Auch Nationalrat stimmt «Päckli-Lösung» zu
Die Weiterführung und die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit mit der EU werden in eine einzige Vorlage verpackt. Der Nationalrat, der sich jeweils deutlich für zwei getrennte Beschlüsse ausgesprochen hatte, stimmte dem entsprechenden Antrag der Einigungskonferenz als Zweitrat mit 119 zu 58 Stimmen zu. mehr
Die Guillotine-Klausel
EU wehrt sich gegen «Rosinenpickerei»
Bei einem Nein zur Personenfreizügigkeit werden automatisch die gesamten Bilateralen I ausser Kraft gesetzt. Grund dafür ist die sogenannte Guillotine-Klausel. Die Verknüpfung entstand auf Druck der Europäischen Union. mehr
Die Bilateralen I und II
Nach Ablehnung des EWR-Beitritts 1992 haben die Schweiz und die EU ihr Verhältnis durch zwei bilaterale Vertragspakete geregelt: den Bilateralen I und II. mehr
So fragt das gfs.bern
Methoden der SRG-Umfrage
Die Befragungen zur Volksabstimmung vom 8. Februar 2009 sind vom Institut gfs.bern mittels computerunterstützten Telefoninterviews durchgeführt worden. Die Stichprobe ist sprachregional gewichtet und repräsentativ für die Schweizer Stimmberechtigten. mehr
Weiterführende Links
-
Bundesamt für Statistik
Kantons- und Bezirksergebnisse zur Vorlage
-
Parolenspiegel
Abstimmungsparolen der im Parlament vertretenen Parteien und von Verbänden
-
Komitee pro
«dabei-bleiben.ch» das überparteiliche Jugendkomitee
-
Komitee pro
Komitee der Mitte «JA zum bilateralen Weg»
-
Komitee pro
«Für die erfolgreichen Bilateralen - Personenfreizügigkeit JA»
-
Komitee kontra
SVP-Komitee
-
Komitee kontra
Union des cercles pour une politique ouvrière (UCPO)
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Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens
Dokumentation zur Abstimmung vom 25. September 2005












































































