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Weniger Rösti- als Stadt-Land-Graben

Bei der Anti-Minarett-Initiative spaltet sich die Schweiz. Diesmal allerdings nicht entlang des Röstigrabens, sondern durch die Stadt-Land-Bevölkerung. Dies zeigt ein Blick auf die Ergebnisse auf Kantons-, Bezirks- und Gemeindeebene. mehr

Minarette: «Auf Unmut lange nicht reagiert»

Die klare Zustimmung zur Anti-Minarett-Initiative widerspiegelt nach Ansicht des Initiativkomitees das Unbehagen des Schweizer Volkes gegen den wachsenden Einfluss des politischen Islams. Das Volk wolle namentlich keine Minarette. Die islamischen Verbände reagieren bestürzt. Und nicht zuletzt ist das Ja auch eine schwere Niederlage für die Landesregierung. mehr

«Club Helvétique» will nochmals abstimmen

Der Club Helvétique, eine Vereinigung von 26 Intellektuellen, macht mobil gegen das Minarettverbot. Führende Mitglieder fordern, die neue Verfassungsbestimmung auf politischem Weg wieder abzuschaffen. Geprüft werde eine Volksinitiative, erklären Mitglieder des Clubs in der Sonntagspresse. mehr

Schwere juristische Vorwürfe wegen Minarett-Initiative

Der Initiant des Minarett-Verbots, SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer, muss sich von namhaften Schweizer Juristen den Vorwurf der überstürzten Verfassungsänderung gefallen lassen. Das Völkerrecht werde damit relativiert, viele hätten nach einem Gefühl gestimmt und nicht über Minarette an sich. mehr

Merz: «Niemand hat sich entschuldigt»

Bundespräsident Hans-Rudolf Merz hat in Bern vor den Medien Stellung genommen zum Minarett-Verbot. Er betonte, der Entscheid richte sich nicht gegen die Gemeinschaft der Muslime. Der Bundesrat habe sich zwei Stunden lang mit der Frage auseinander gesetzt und es gebe keine Hinweise auf besondere Sicherheitsprobleme. mehr

Bankiers fürchten Geldabzug von Muslimen

Die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) fürchtet, dass gewisse muslimische Kunden die Bank oder den Finanzplatz wechseln könnten. Dieser Meinung ist SBVg-Geschäftsführer Urs Roth. Und auch weitere Kritiker äussern sich zum Minarett-Verbot. Unter anderem will der deutsch-türkische Regisseur Fatih Akin seine Filmpremiere in Zürich boykottieren. mehr

Weitere Demonstrationen gegen Minarett-Verbot

Mehrere Tausend Personen sind am Dienstagabend in den Westschweizer Städten Lausanne, Genf, Freiburg und Biel gegen den Volksentscheid über ein Minarett-Verbot auf die Strasse gegangen. mehr

Banken-Boykott als Antwort auf Minarett-Verbot

Die Muslime sollen ihre Gelder aus den Schweizer Banken abziehen. Dies rät Daniel Cohn-Bendit, Fraktionspräsident der Grünen im EU-Parlament. Dies wäre die grossartigste aller Antworten auf das Minarett-Verbot. mehr

Minarett-Verbot: Es hagelt Kritik

Die Empörung über das Minarett-Verbot in der Schweiz ebbt nicht ab. Der Iran hat den Entschied vom Sonntag als diskriminierend bezeichnet. Der türkische Premier Erdogan sieht im Verbot ein Zeichen von «Faschismus». Und auch von der UNO und der Europäischen Kommission gegen Rassismus erreichen tadelnde Worte die Schweiz. mehr

Erstmals äussert sich Bundespräsident Merz zum Minarettverbot

Merz: Kühles Blut bewahren

Zwei Tage nach dem Ja zum Minarett-Verbot äussert sich erstmals Bundespräsident Hans-Rudolf Merz zum Entscheid des Souveräns. Im Gespräch mit der «Tagesschau» zeigt sich Merz überrascht von den teils heftigen Reaktionen aus dem Ausland. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey befürchtet nun ein Sicherheitsproblem für die Schweiz, wie sie am Rande eines Treffens der OSZE in Athen sagte. mehr

Ratlosigkeit in Strassburg nach Minarett-Verbot

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat sich noch nie mit einem Fall wie dem Schweizer Minarett-Entscheid befassen müssen. Das Gericht habe noch nie über das Ergebnis einer Volksabstimmung eines Landes urteilen müssen, erklärte der Gerichtspräsident Jean-Paul Costa gegenüber der «Tagesschau». Dass dieser Fall jetzt eintreten könnte, stellt ihn vor ganz neue Fragen. mehr

Ulrich Tilgner: «Druck auf Christen wird steigen»

Die Reaktionen aus der islamischen Welt auf das Minarett-Verbot in der Schweiz sind bisher eher verhalten. Die Nachricht wird aber durchaus verbreitet, wie SF-Nahost-Experte Ulrich Tilgner gegenüber «tagesschau.sf.tv» sagt. Er fürchtet, dass der Beschluss zu einem schleichenden Image-Verlust der Schweiz unter Muslimen führen könnte. mehr

Widmer-Schlumpf muss Minarett-Verbot vor EU rechtfertigen

Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf ist Rede und Antwort gestanden: Sie traf mit den EU-Innenministern, der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft und mit dem EU-Justizkommissar zusammen, um das Minarett-Verbot zu erklären. mehr

Langenthaler Minarett «schwankt»

Ob in Langenthal dereinst ein Minarett das Gebetshaus der islamischen Gemeinschaft ziert, ist seit Sonntag offener denn je. Nach der Annahme der Anti-Minarett-Initiative stehen viele Fragen im Raum. Der bereits jahrelange Rechtsstreit droht noch länger zu werden. mehr

Indonesier geisseln «Muslim-Hass der Schweiz»

In Indonesien, dem bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt, hat das Schweizer Minarett-Verbot empörte Reaktionen ausgelöst. «Es ist ein Zeichen des Hasses der Schweizer auf die Muslime», so die wichtigste muslimische Organisation. Demonstrationen seien unvermeidlich, man fordere aber alle auf, dies friedlich zu tun. mehr

Zeitungen fordern Grundsatzdebatte zu Religion

Das Ja zu einem Minarettverbot führen Schweizer Zeitungen auf die Angst vor der Islamisierung und die Unzufriedenheit der Schweizer mit der Ausländerpolitik zurück. Sie fordern zudem Grundsatzdebatten zum Religionsfrieden und zur Willensnation Schweiz. mehr

Die Schweiz steht in den Schlagzeilen

Die Zustimmung der Schweizer Stimmbevölkerung zum Verbot von Minaretten erregt Aufmerksamkeit in der ganzen Welt. Die Abstimmung wird auf den Webseiten zahlreicher Medien an erster Stelle thematisiert. mehr

Bundesrat richtet sich an Muslime

Erstmals überhaupt hat der Bundesrat seine Erklärung zu einer Eidgenössischen Abstimmung auch auf Arabisch veröffentlicht. Man respektiere den Entscheid der Volksabstimmung, teilte die Landesregierung mit. mehr

Proteste gegen Annahme der Anti-Minarett-Initiative

300 bis 500 junge Leute sind nach 18 Uhr in Bern auf den Bundesplatz geströmt, um friedlich gegen die Annahme der Minarettverbots-Initiative zu protestieren. In Zürich versammelten sich mehrere hundert Personen auf dem Helvetiaplatz. mehr

Die deutsche Sympathie mit einem Minarett-Verbot

Das Schweizer Bauverbot für Minarette hat auch Politiker in Deutschland alarmiert. «Wir müssen das Ergebnis ernst nehmen», sagte CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach. Die Abstimmung sei Ausdruck einer weit verbreiteten Angst vor der Islamisierung. Dies zeigt sich in ersten Online-Umfragen in Deutschland: Eine Mehrheit will ebenfalls ein Minarett-Verbot. mehr

Facebooker und Twitter-Community empört über Minarett-Ausgang

Nach Bekanntgabe des Abstimmungsresultats über die Anti-Minarett-Initiative hat sich die Empörung darüber in Internet-Foren rasant verbreitet. Auf Facebook gründeten Mitglieder die Gruppe «Ich schäme mich für das Resultat der Minarett-Initiative!». Gegen 17 Uhr fasste die Gruppe bereits rund 6200 Mitglieder. mehr

Ausländische Rechtsparteien beklatschen Entscheid zu Minaretten

Rechtsgerichtete Parteien im europäischen Ausland feiern das Schweizer Nein zu Minaretten. Ermutigt durch das Abstimmungsresultat vom Sonntag wollen nun rechte Parteien in Österreich, den Niederlanden und Dänemark ebenfalls Minarette verbieten. mehr

Weltweite Empörung über den Minarett-Entscheid

Die kleine Schweiz im Fokus des weltweiten Interessens. Geht es nach der Meinung der internationalen Medien, hat sich die Schweiz mit dieser Entscheidung selber ein Ei gelegt. Mit UBS-Krise, Polanski-Verhaftung oder Gaddafi-Affäre hat das Land in der Vergangenheit nicht unbedingt für positive Schlagzeilen gesorgt. mehr

Anti-Minarett-Initiative: Ja-Lager legt leicht zu

Die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» hat nach wie vor einen schweren Stand beim Volk. Zwar stagniert laut SRG-Umfrage die Zahl der Gegner und die Befürworter können im Vergleich zur ersten Befragung ein wenig zulegen. Dennoch bleibt aber der Ja-Stimmenanteil in der Minderheit. mehr

4 Minarette und 130 Gebetsstätten

In der Schweiz gibt es bereits vier Minarette. Die Türme stehen in Genf, Winterthur, Zürich und in Wangen bei Olten (SO). Ein weiterer ist in Langenthal im Kanton Bern geplant. Dort wurde die Baubewilligung im Juli erteilt, sie wurde aber angefochten. mehr

Zwischen Völkerrecht und Volkswillen

Die Frage der Gültigkeit der Initiative «gegen den Bau von Minaretten» hat seit der Einreichung der Unterschriften für Zündstoff gesorgt. Vor allem in der Bundesversammlung wurde eine kontroverse Debatte geführt. mehr

Von Kirchtürmen und Minaretten

Zwischen Kirchtürmen und Minaretten gibt es weit mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Am wichtigsten vielleicht: Theologisch sind die Anbauten der Gotteshäuser nicht von grosser Bedeutung. In der Geschichte waren Kirchtürme etwas umstrittener. mehr

«Anti-Minarett-Initiative schürt Angst und polarisiert»

Die islamischen Nationalverbände der Schweiz sehen in der Anti-Minarett-Initiative eine Diskriminierung der Muslime als religiöse Minderheit in der Schweiz. Die Initiative löse kein Problem, schüre Angst auch bei Muslimen und polarisiere die Gesellschaft. mehr

Arabische Medien berichten über Minarett-Vorlage

Die Anti-Minarett-Initiative ist ein Thema in der arabischen Öffentlichkeit. Vor allem unabhängige Medien berichten über den Vorstoss gegen die Minarette, wie Tamer Aboalenin, Korrespondent des arabischen Fernsehsenders «Al Jazeera», sagt. mehr

Offene Moscheen gegen Vorurteile

Kurz vor der Abstimmung über die Anti-Minarett-Initiative laden Moscheen in der Schweiz zum Besuchstag ein: Der «Tag der offenen Moscheen» vom 7. November soll den kulturellen Austausch fördern und Vorurteile abbauen. mehr

Anti-Minarett-Initiative hat schweren Stand

Die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» findet laut SRG-Umfrage zurzeit keine Mehrheit im Stimmvolk. Nur etwa ein Drittel der Stimmberechtigten tendiert dazu, ein Ja in die Urne zu legen. Vor allem die SVP und die Linke bekämpfen sich bei der Vorlage - Unterschiede im Abstimmungsverhalten von Männern und Frauen sind hingegen keine auszumachen. mehr

Wer das Minarett trifft, hat gewonnen

Die Polemik um die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» erreicht eine neue Eskalationsstufe. Nach den umstrittenen Anti-Minarett-Plakaten provoziert das Initiativkomitee seit Neustem mit einem Online-Spiel. mehr

Moschee als Beispiel der Verständigung

Minarett-Streit einmal anders

Der Kampf gegen Minarette ist kein Schweizer Monopol-Thema. Schon der österreichische Rechtspopulist Jörg Haider wetterte einst gegen die «Zeichen des islamischen Vormarsches». mehr

Grünliberale gegen Anti-Minarett-Initiative

Die Grünliberalen haben für die Volksabstimmung vom 29. November einstimmig die Nein-Parole zur Anti-Minarett-Initiative gefasst. Beim Exportverbot von Kriegsmaterial beschlossen sie Stimmfreigabe. mehr

Vereint gegen die Anti-Minarett-Initiative

Die Anti-Minarett-Initiative kommt am 29. November vors Volk. Die umstrittene Abstimmungsvorlage hat die gesellschaftliche Kontroverse um den Bau von Minaretten erneut angeheizt. Knapp sechs Wochen vor der Abstimmung meldet sich das Lager der Abstimmungsgegner bestehend aus CVP, FDP, SP, Grüne, BDP, EVP sowie GLP zu Wort. Für die Parteien ist die Initiative eine unnötige und rechtswidrige Provokation. mehr

Kampf gegen Minarette beginnt nun offiziell

Das Komitee für die Anti-Minarett-Initiative hat seinen Abstimmungskampf in Bern offiziell gestartet. Die Wogen gehen wegen des Abstimmungsplakats allerdings schon seit geraumer Zeit hoch. Auch die Gegnerschaft meldete sich bereits zu Wort. mehr

Calmy-Rey: Minarett-Verbot würde Aussenpolitik schaden

Stimmen die Schweizer und Schweizerinnen für ein Verbot von Minaretten, wird dies der Schweiz im Ausland schaden. Die Schweiz hätte beispielsweise schlechte Karten, ihren Einfluss bei der Weltbank und beim Internationalen Währungsfonds (IWF) zu halten, warnt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. mehr

«Anti-Minarett-Initiative gefährdet Religionsfrieden»

Die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» steht laut Bundesrat im Widerspruch zu zentralen Menschenrechten und gefährdet den Religionsfrieden. Sie sei untauglich, um gegen religiösen Extremismus vorzugehen und drohe gar, Fanatikern neuen Auftrieb zu verschaffen. mehr

UNO kritisiert Schweiz wegen Anti-Minarett-Initiative

Das UNO-Menschenrechtskomitee hat die Schweiz auf den Prüfstand gestellt. Hohe Wellen schlug die Anti-Minarett-Initiative. Ein Vertreter des UNO-Gremiums zeigte sich empört über die «erschreckende Plakatkampagne» der Befürworter im Abstimmungskampf. mehr

Anti-Minarett-Plakat in Bellinzona und Schaffhausen zugelassen

Im Tessiner Hauptort Bellinzona darf das umstrittene Anti-Minarett-Plakat aufgehängt werden, ebenso wie in Schaffhausen. Beide Städte distanzierten sich jedoch vom Inhalt des Plakats, es würde aber aufgrund der Meinungsfreiheit erlaubt. mehr

Weitere Städte verbieten Anti-Minarett-Plakate

Die Städte Neuenburg, Nyon und Morges haben mitgeteilt, dass sie die umstrittenen Anti-Minarett-Plakate verbieten wollen. Olten und Chur hingegen lassen den Aushang zu. Derweil ändern Gegner der Minarett-Initiative ihre Strategie: Anders als ursprünglich geplant sammeln sie jetzt Geld für eine Gegenkampagne. mehr

Minarett-Debatte in der SF-Arena

In der SF-Sendung «Arena» haben sich Georg Kreis, der Präsident der eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, und Christoph Blocher, SVP-Vizepräsident, ein Duell geliefert. Thema war die Abstimmung über ein Verbot für Minarette. mehr

Kirchen würden Minarett-Plakat nicht verbieten

Vertreter der römisch-katholischen, der protestantischen und der freikirchlichen Religionsgemeinschaften sind gegen ein Verbot von Plakaten: Weder die Plakate der Anti-Minarett-Initiative noch jene der Freidenker sollten ihrer Ansicht nach verboten werden. mehr

Anti-Minarett-Plakate: Städte beziehen Position

Kontroverse um Minarett-Plakate eine Million Franken wert

Der Werbeeffekt durch die Diskussion um die umstrittenen Anti-Minarett-Plakaten beziffern Werber mit einem Gegenwert von über einer Million Franken, wie die «Tagesschau» berichtet. In der Frage des umstrittenen Minarett-Plakats haben die Schweizer Städte keine gemeinsame Linie gefunden. mehr

Kopfzerbrechen wegen Aushang von Anti-Minarett-Plakaten

Die umstrittenen Plakate gegen Minarette in der Schweiz werden nur in einzelnen Städten zu sehen sein. Die Behörden wägen zwischen der freien Meinungsäusserung und dem Schutz vor Diskriminierung ab. Einige Städte erlauben den Aushang mit «grossen Bedenken», andere wie Freiburg und Basel verbieten ihn definitiv. Das Initiativ-Komitee will die Verbote nicht einfach hinnehmen und prüft rechtliche Schritte. mehr

EDU will «mit Anstand» gegen Minarette kämpfen

Obwohl die EDU für die umstrittenen Anti-Minarett-Plakate des Initiativkomitees mitverantwortlich ist, führt sie ihre eigene Kampagne mit einem moderaten Sujet. Sie will Muezzine präventiv verhindern, um den religiösen Frieden im Land zu erhalten. mehr

Rassismuskommission: Plakate gefährden öffentlichen Frieden

Der Aushang der umstrittenen Minarett-Plakate kann aus Sicht der eidgenössischen Rassismuskommission den öffentlichen Frieden gefährden. In ihrer Stellungnahme fordert sie die Städte zwar zu einer sorgfältigen Güterabwägung auf, macht aber auch deutlich, dass es bei der Meinungsfreiheit Grenzen gibt. mehr

Genf erlaubt, Lausanne verbietet Minarett-Plakat

Nach Basel hat auch die Stadt Lausanne die umstrittenen Plakate der Minarett-Gegner auf öffentlichem Grund verboten. Das Plakat vermittle rassistische und gefährliche
Bilder, teilt die Stadtregierung mit. Die Stadt Bern wünscht sich ein koordiniertes Vorgehen der Städte. Ob die Plakate in Bern ausgehängt werden ist indes noch offen. mehr

Verbot der Anti-Minarett-Plakate spaltet SF-User

Der Entscheid des Kantons Basel-Stadt, den Befürwortern der Initiative zu verbieten, ihr Plakat auf öffentlichem Grund aufzuhängen, teilt die SF-User in zwei Lager. An der nicht repräsentativen Umfrage auf sf.tv nahmen bisher 1540 User teil. mehr

Video          Minarett-Plakat erregt Gemüter

Grosse Verlage haben Bedenken wegen Plakat

Grosse Schweizer Zeitungsverlage haben Bedenken gegenüber einer allfälligen Publikation des umstrittenen Bildes, das für ein Ja zur Anti-Minarett-Initiative wirbt. Ringier lehnt die Inserate ab, Tamedia überlässt den Entscheid den einzelnen Verlagen. mehr

Basel-Stadt verbietet Anti-Minarett-Plakate - St. Gallen lässt sie zu

Der Abstimmungskampf zur Anti-Minarett-Initiative wirft seinen Schatten voraus. Der Kanton Basel-Stadt hat den Befürwortern verboten, ihr Plakat auf öffentlichem Grund aufzuhängen. Während sich gerade die Grossstädte mit einem Entscheid schwer tun, hat St. Gallen den Aushang des Plakates bewilligt. Falls allerdings alle anderen Städte den Aushang verbieten, will man es sich laut «10vor10» auch in St. Gallen nochmals überlegen. mehr

Georg Kreis bezeichnet Anti-Minarett-Plakat als «gefährlich»

Die Initanten der Anti-Minarett-Initiative ziehen mit einem umstrittenen Plakat in den Abstimmungskampf. Dieses zeigt eine verschleierte Frau umgeben von Moscheetürmen, die wie Raketen aus einer Schweizer Flagge schiessen. Georg Kreis, Präsident der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, bezeichnet die Kampagne als «gefährlich». mehr

Rat der Religionen gegen Anti-Minarett-Initiative

Der Rat der Religionen (SCR) lehnt die Anti-Minarett-Initiative entschieden ab. Die im Rat zusammengeschlossenen leitenden Persönlichkeiten der Juden, Christen und Muslime rufen dazu auf, die islamische Gemeinschaft aktiv zu integrieren. mehr

Kampf gegen Minarett in Langenthal geht weiter

Das Aktionskomitee «Stopp Minarett» hat gegen die Baubewilligung für ein Minarett in der Stadt Langenthal eine Beschwerde beim Kanton Bern eingereicht. Das Komitee hält den geplanten Bau nicht für zonenkonform. mehr

Langenthal bekommt ein Minarett

Die Stadt Langenthal hat die Baubewilligung für den Bau eines Minaretts erteilt. Der Sakralbau soll auf einem bestehenden Vereinslokal der Islamischen Glaubensgemeinschaft Langenthal entstehen. mehr

Minarett-Verbot: Abstimmung am 29. November

Das Volk stimmt am 29. November über die Volksinitiativen «Gegen den Bau von Minaretten», «Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten» und über die Besteuerung von Kerosin ab. Der Bundesrat hat die drei Vorlagen für den Urnengang bestimmt. mehr

Umstrittenes Minarett eingeweiht

Mit einer Feier und Aufrufen zum Dialog ist das umstrittene Minarett im solothurnischen Wangen bei Olten eingeweiht worden. 200 Personen nahmen an der Einweihung teil. Viele vom Türkisch-kulturellen Verein Olten eingeladene Politiker blieben fern. mehr

FDP klar für die IV-Zusatzfinanzierung

Die FDP Schweiz hat an ihrer Delegiertenversammlung in Bern die Ja-Parole zur Vorlage vom 27. September über die Zusatzfinanzierung der Invalidenversicherung (IV) gefasst. 276 Delegierten stimmten für ein Ja, 18 für ein Nein. Die Minarett-Initiative erhielt dagegen eine klare Absage. mehr

EVP lehnt Minarett-Initiative ab

Integrieren statt Symbole attackieren: Mit diesem Argument haben die Delegierten der EVP in Winterthur die Minarett-Initiative abgelehnt. Die «Fairflug-Initiative für eine faire und ausgewogene Verteilung des Fluglärms um den Flughafen Zürich» lehnt die EVP ebenfalls ab. mehr

Anti-Minarett-Initiative ist gültig

Die Anti-Minarett-Initiative kommt vors Volk. Der Ständerat hat das Volksbegehren für gültig erklärt, empfiehlt es aber mit 36 zu 3 Stimmen mit Nachdruck zur Ablehnung. Er folgt damit Bundesrat und Nationalrat. mehr

Minarette haben Imageproblem

Die Architektur eines Glaubenshauses spielt bei der Akzeptanz der Bevölkerung eine Rolle. Wichtiger aber scheint das Image der jeweiligen Religion. Ein halbes Jahr vor der Anti-Minarett-Initiative beweist ein Projekt, dass Argumente für und wider Sakralbauten nicht unbedingt auf sachlichen Argumenten beruhen müssen. mehr

Schweizer Juden gegen Minarett-Verbot

Der Schweizerisch Israelitische Gemeindebund (SIG) will sich stärker in öffentliche Debatten einschalten. Der Gemeindebund beabsichtigt, den Dialog mit politischen, religiösen und anderen Institutionen zu pflegen. Ferner spach er sich an der gestrigen Delegiertenversammlung gegen ein Minarette-Verbot aus. mehr

Nationalrat lehnt Minarett-Initiative ab

Entscheid nach hitziger Diskussion

Der Nationalrat stellt sich klar gegen die Volksinitiative «gegen den Bau von Minaretten». Das Begehren sei zwar gültig, verstosse aber gegen international garantierte Menschenrechte und gefährde den religiösen Frieden. mehr

Minarett steht - Streit beendet

Türkischer Kulturverein installiert religiöses Symbol

Nach einem langen Streit ist das Minarett auf dem Dach des Gemeinschaftszentrums des Türkischen Kulturvereins in Wangen bei Olten (SO) installiert worden. Im Juli hatte der Kanton das Baugesuch verlängert. mehr

Moschee ohne Minarett

Muslimisches Gebetshaus in Volketswil geplant

Der muslimische Glaubensverein «El Imam» will in Volketswil die grösste Moschee des Kantons Zürich bauen. Geplant ist ein Gebetshaus für bis zu 500 Personen. Auf ein Minarett und einen Muezzin wird dabei verzichtet. mehr

Genfer Imam gegen «dänische Zustände»

Minarett-Initiative «demütigend»

Für den Imam der Genfer Moschee ist die Anti-Minarett-Initiative «beleidigend» und «demütigend». Er will aber kein internationales Echo auf die Volksinitiative provozieren, sondern versuchen, «dänische Zustände» zu verhindern. mehr

Brunner erwartet Ja-Parole zum Minarett-Verbot

Parteipräsident will aber keine Kampagne machen

SVP-Präsident Toni Brunner geht davon aus, dass seine Partei die Ja-Parole zur Anti-Minarett-Initiative fassen wird. Die Initiative stosse in SVP-Kreisen auf grosse Unterstützung, sagte er in einem Interview der Zeitung «Bund». mehr

Schweizer Juden gegen Anti-Minarett-Initiative

Vorlage gefährdet Religionsfrieden

Die Schweizer Juden lehnen die Initiative gegen den Bau von Minaretten ab, welche rechtsbürgerliche Politiker eingereicht haben. Wichtiger wäre es, wachsam zu sein gegenüber Inhalten, die in Gotteshäusern vermittelt würden. mehr

«Wangener» Minarett kann gebaut werden

Baubewilligung nicht abgelaufen

Die Baubewilligung für ein Minarett in Wangen bei Olten (SO) ist rechtsgültig. Das Solothurner Bau- und Justizdepartement hat die entsprechende Baubewilligung dafür bis im Frühling 2009 verlängert. mehr

Anti-Minarett-Initiative eingereicht

Bundesrat bekräftigt umgehend ablehnende Haltung

Die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» ist bei der Bundeskanzlei eingereicht worden. Ein rechtsbürgerliches Komitee hatte dazu 114'895 Unterschriften gesammelt. Der Bundesrat hat sich umgehend gegen die Initiative gestellt. mehr

Evangelische Allianz verteidigt Minarett-Initiative

Besorgnis über die Religionsfreiheit in islamischen Staaten

Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) reagiert mit Unverständnis auf die Anfrage der OIC zur Minarett-Initiative. Gerade in den islamischen Ländern sei die Religionsfreiheit höchstens bedingt gewährleistet. mehr

Arabische Welt hat Minarett-Initiative im Visier

Islamische Konferenz formuliert scharfen Einspruch

Die schweizerische Minarett-Initiative stösst den Mitgliedstaaten der Islamischen Konferenz (OIC) sauer auf. Die Dach-Organisation aller islamischer Staaten hat sich deshalb mit einem diplomatischen Einspruch an den Schweizer Botschafter, Maurice Darier, in Saudi-Arabien gewandt. mehr

Neuer Rechtsstreit wegen Minarett

Verlängerung der Baubewilligung zu spät

Der Rechtsstreit um das geplante Minarett in Wangen bei Olten geht weiter: Laut Gemeinde ist nach dem positiven Bundesgerichtsentscheid vom Sommer die Baubewilligung ungenutzt verstrichen. mehr

Minarett-Initiative schafft klare Fronten

Deutliche Unterschiede zwischen links und rechts

Die Kandidaten für den Nationalrat sind grossmehrheitlich gegen ein Minarettverbot. Eine Auswertung der Online-Wahlhilfe «Smartvote» zeigt, dass die Bundesratsparteien in dieser Frage stark polarisiert sind - die SVP steht mit ihrer deutlichen Zustimmung alleine da. Sprachregionen oder Alter spielen für einmal eine kleinere Rolle. mehr

Minarett in Wangen wird gebaut

Entscheid in GV gefallen

Das umstrittene Minarett in Wangen bei Olten wird definitiv gebaut. Das haben Vorstands-Mitglieder des türkisch-kulturellen Vereins gegenüber «Schweiz aktuell» bestätigt. Der Bauentscheid ist an einer Generalversammlung gefallen. mehr

Grünes Licht für Minarettbau in Wangen

Gegner vor Bundesgericht abgeblitzt

Das geplante Minarett auf dem Dach des türkischen Gemeinschaftszentrums in Wangen (SO) kann gebaut werden. Zwei Anwohner sind mit einer staatsrechtlichen Beschwerde beim Bundesgericht abgeblitzt. mehr

Angst vor Reaktionen auf Minarett-Initiative

Repressionen aus islamischer Welt befürchtet

Die Volksinitiative gegen den Bau von Minaretten hat den Sicherheitsausschuss des Bundesrats auf den Plan gerufen. Auch die Geheimdienste sind besorgt und verfolgen die Lage in islamistischen Kreisen. mehr

Algier beklagt «lächerliche Anti-Minarett-Idee»

Couchepin trifft auf «beunruhigendes Bild» der Schweiz

Zum Abschluss seines fünftägigen Besuchs in Algerien hat Bundesrat Pascal Couchepin den algerischen Regierungschef Abdelaziz Belkhadem getroffen. Thema des Gesprächs waren die sehr hohe Jugendarbeitslosigkeit in Algerien und die Volksinitiative für ein Minarett-Verbot in der Schweiz. mehr

Vorerst kein Minarett in Langenthal

Kanton heisst Beschwerden aus Nachbarschaft gut

In Langenthal kann vorläufig kein Minarett gebaut werden. Der Kanton Bern hat Beschwerden aus der Nachbarschaft gutgeheissen. Diverse Punkte seien ungenügend geklärt, heisst es von Seiten des Kantons. mehr

Bundesgericht entscheidet über Minarett-Bau

Allfälliger Baubeginn erst nach Gerichtsentscheid

Anwohner des geplanten Minarettbaus in Wangen bei Olten (SO) werden bis am 2. Januar 2007 fristgerecht ihre Beschwerde beim Bundesgericht einreichen. mehr

Rechtsextreme demonstrieren gegen Minarett

Polizei verhindert Zusammenstoss mit Antifaschisten

Gegen 100 Menschen haben in Langenthal (BE) an einer Demonstration der rechtsextremen Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) gegen das geplante Minarett teilgenommen. Die Polizei verhinderte mit Gummischrot, dass ebenfalls gegen 100 grösstenteils vermummte Antifaschisten auf die Demonstranten trafen. mehr

Minarett-Streit: Gemeinderat unternimmt nichts

Beschwerde gegen Minarett in Wangen

Der Gemeinderat von Wangen bei Olten verzichtet auf weitere Schritte im Minarett-Streit: Er erhebt keine staatsrechtliche Beschwerde beim Bundesgericht gegen den Nichteintrentensentscheid des Solothurner Verwaltungsgerichts. mehr

Keine Gebetsrufe von Minarett in Langenthal

Muezzin-Verzicht vertraglich geregelt

Die muslimische Glaubensgemeinschaft Langenthal hat sich vertraglich verpflichtet, auf Gebetsrufe vom geplanten Minarett zu verzichten. Es sieht dies als «vertrauensbildende Massnahme». Die Stadt stellt die Erteilung der Baubewilligung in Aussicht. mehr

Baugesuch für Minarett bewilligt

Gegner wollen ans Bundesgericht gelangen

Im Streit um das geplante Minarett in Wangen bei Olten hat das Solothurner Verwaltungsgericht eine Beschwerde von Nachbarn gegen die Baubewilligung abgewiesen. Die Minarett-Gegner wollen das Verfahren vor das Bundesgericht weiterziehen. mehr

Vereine machen mobil gegen Minarett-Bauten

«Marschhalt in der Minarettfrage»

Der Förderverein Bürgerliche Politik SVP/JSVP hat der Berner Regierung eine Petition mit 6112 Unterschriften übergeben. Die Petition «Wehret den Anfängen!» richtet sich gegen «geplante Minarettbauten in der Schweiz». mehr

Verfahren um Minarett wird nicht sistiert

Solothurner Gericht lehnt Antrag ab

Das Solothurner Verwaltungsgericht will den Bauentscheid für ein Minarett in Wangen bei Olten nicht auf Eis legen. Die Richter haben einen entsprechenden Antrag der Gemeinde abgewiesen. Das Urteil über das Baugesuch wird in etwa einer Woche erwartet. mehr

Mit dem Bau des Minaretts wird gewartet

Türkisch-kulturelle Verein Olten ist für Gespräche bereit

Im Streit um das Baubewilligungsgesuch für ein Minarett in Wangen bei Olten scheinen sich die Fronten aufzuweichen. Der Türkisch-kulturelle Verein Olten ist bereit, «mit dem Minarett zuzuwarten und Aufklärungsarbeit zu leisten». mehr

Minarett-Debatte ist unnötig

Leuenberger sieht kein ernsthaftes Problem

Die Debatte um den Bau von Minaretten in der Schweiz betrachtet Bundespräsident Moritz Leuenberger als «reine Wahlkampf-Schaumschlägerei». Er könne sie nicht ganz ernst nehmen, denn es stecke kein ernsthaftes Problem dahinter. mehr

Zürcher Kantonsrat prüft Minarett-Verbot

Unterstützung der Parlamentarischen Initiative der SVP

Der Zürcher Kantonsrat will ein Bauverbot für Minarette prüfen. Er hat eine Parlamentarische Initiative der SVP knapp mit 62 Stimmen vorläufig unterstützt. Dazu waren 60 Stimmen nötig. Die meisten Parteien zeigten kein Verständnis für das Ansinnen. mehr

Bischof Koch befürwortet Minarette

Wichtige Zeichen der religiösen Identität

Der Basler Bischof Kurt Koch sieht kein Problem darin, wenn in der Schweiz ein Minarett gebaut wird. Er würde dies den Muslimen zugestehen. Wichtiger sei jedoch der Konflikt, der sich hinter dieser Debatte verberge. mehr

Minarettbau in Wangen ungewiss

Gemeinderat gelangt ans Verwaltungsgericht

Der Streit um ein Minarett in Wangen bei Olten SO wird zur Sache der Justiz: Der Gemeinderat zieht einen Entscheid des Solothurner Bau- und Justizdepartements zu Gunsten des Minarettbaus an das kantonale Verwaltungsgericht weiter. mehr

Solothurn bewilligt Minarett

Langer Rechtsstreit beendet

Das umstrittene Minarett in Wangen bei Olten kann gebaut werden. Das Solothurner Bau- und Justizdepartement hat eine Beschwerde des türkisch-kulturellen Vereins teilweise gutgeheissen und die Baubewilligung erteilt. mehr

Minarett-Streit: Rekurs beim Baudepartement

Der Türkisch-kulturelle Verein Olten rekurriert gegen den Entscheid der Baukommission von Wangen im Kanton Solothurn. Diese hatte vor knapp zwei Wochen ein Baugesuch für ein symbolisches Minarett abgelehnt. mehr

Kein Mini-Minarett in Wangen

Baukommission lehnt Antrag ab

Der Türkisch-kulturelle Verein Olten darf auf seinem Gebetshaus in Wangen im Kanton Solothurn kein symbolisches Minarett errichten. Dies hat die Baukommission am Dienstagabend entschieden. Der Verein will den Beschluss anfechten. mehr

So fragt das gfs.bern

Die Befragungen zur Volksabstimmung vom 29. November 2009 sind vom Institut gfs.bern mittels computerunterstützten Telefoninterviews durchgeführt worden. Die Stichprobe ist sprachregional gewichtet und repräsentativ für die Schweizer Stimmberechtigten. mehr

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