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Lotto-Jackpot-Fieber in der Schweiz

Dienstag, 9. März 2010, 13:12 Uhr, Aktualisiert 13:53 Uhr

Der Rekord-Jackpot ist noch immer nicht geknackt. Bei der morgigen Ziehung warten im Jackpot nun 35,4 Millionen Franken. Das wäre der höchste Gewinn in der Schweizer Lotto-Geschichte. Trotz eines wahren Ansturms auf die Scheine von Swiss Lotto, hat in den letzten Wochen bisher noch keiner auf die richtige Kombination getippt.

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Für die morgige Ziehung erwartet Willy Mesmer von Swisslos eine viereinhalb Mal so hohe Teilnahme wie bei einer normalen Runde. Der Ansturm soll diesmal die letzte Ausspielung vom Samstag noch übertreffen. Bereits bei der samstäglichen Ausspielung wurden rund 950'000 Scheine abgegeben, wie Mesmer zu tagesschau.sf.tv sagte. Doch wie in den 13 vorherigen Runden wurde niemand zum Millionär.

35,4 Millionen Franken

Der Jackpot für diesen Mittwoch wächst damit auf über 35 Millionen Franken. Allein über 21 Millionen gibt es für die sechs richtigen Zahlen, weitere 14,2 Millionen Franken warten auf den Gewinner, der zusätzlich auch noch die Plus-Zahl richtig tippt. Das ist soviel Geld wie noch nie seit der Lancierung des Zahlenlottos im Jahre 1970.

525 Millionäre

Seit 40 Jahren gibt es also das Schweizer Zahlenlotto. Die Gewinnchance ist immer gleich. Sie liegt bei bei 1 zu rund 8,1 Millionen. Eine Anleitung zum Millionärsdasein lieferte der «Kassensturz»:

Lotto: Wie werde ich Millionär? «Kassensturz» 14.12.2004

Wie Mesmer sagte, wurden bis jetzt im Schweizer Lotto 525 Menschen zu Millionären.

Pech im Glück

Doch nicht immer führt ein Gewinn zu einem besseren Leben. Walter Bruni, der erste Lotto-Millionär der Schweiz, hat das am eigenen Leib erfahren. Vor über 30 Jahren hat Bruni 1,6 Millionen gewonnen. Heute ist er wirtschaftlich ruiniert.

Erster Lottomillionär der Schweiz «Schweiz Aktuell» 10.06.2009

Zwar spielt er immer noch Lotto, doch gewinnen möchte er soviel Geld lieber nicht. «Ich wünschte mir oft, gar nie Millionär geworden zu sein. Das hätte mir viel Leid und Ärger erspart», seufzte er im nachhinein.

(rufi/sf)

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