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Energiepolitik

Bundesrat will schrittweise aus Atomenergie aussteigen

In der Schweiz sollen keine neuen Atomkraftwerke gebaut werden, die bestehenden fünf Reaktoren aber nicht vorzeitig abgeschaltet werden. MIt diesem Entscheid ist die Diskussion der Stromproduktion erst richtig lanciert: Steigen die Stromkosten massiv? Werden energieintensive Industrien nicht mehr kokurrenzfähig sein? Wie soll der benötigte Strom in Zukunft produziert werden? Und müssen die Klimaziele neu definiert werden?

Ein Stahlwerker arbeitet an einem Hochofen. (keystone)

Industrieverbände gegen «Energiestrategie 2050»

Swissmem und Scienceindustries lehnen die «Energiestrategie 2050» des Bundes grundsätzlich ab. Diese gefährde die Versorgungssicherheit und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Exportindustrie. Zudem wollen sie weitere Subventionen für Erneuerbare stoppen. mehr

Windrad

Atomausstieg: Experten empfehlen landesweite Planung

Der Bund soll beim Planen von Anlagen zur Produktion erneuerbarer Energien die Koordination übernehmen. Das empfehlen die Akademien der Wissenschaften Schweiz, damit bei der Energieproduktion nicht dieselben Fehler passieren wie bei der Zersiedelung der Landschaft. mehr

Zusätzliche Millionen für die Energieforschung

Der Bundesrat will bis 2016 zusätzliche 142 Millionen Franken in die Energieforschung stecken. Es sollen unter anderem 30 Forschungsgruppen zur Energieeffizienz und zum Thema erneuerbare Energie entstehen, um die Zeit nach dem Atomstrom zu regeln. mehr

Bundesamt für Energie will Nagra coachen

Der ans Licht gebrachte geheime Nagra-Bericht bleibt nicht folgenlos: Das Bundesamt für Energie wird die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) künftig eng begleiten. mehr

Ensi will AKW-Laufzeiten neu regeln

In der Schweiz dürfen Atomkraftwerke laufen, solange sie sicher sind und so möchte es der Bundesrat auch weiterhin. Politiker verschiedener Couleur dagegen wollen die Laufzeiten für AKW neu regeln. Und erhalten auch Unterstützung von der Atomaufsicht, dem Ensi. mehr

Atom-Endlager: «Die Diskussion muss versachlicht werden»

Das Nagra-Papier zu den Endlagerstandorten hat zu grosser Verunsicherung geführt. Wird in der Schweiz überhaupt je ein Atomendlager errichtet? Das sei unsicher, sagt Thomas Widmer, Politikwissenschaftler an der Universität Zürich, im Interview. mehr

WWF will Gaskraftwerk im Seeland verhindern

Bis 2020 soll in der Schweiz ein neues Gaskombikraftwerk entstehen. Bereits liegen zwei Gesuche auf dem Tisch – eines für den Standort Cornaux (NE), eines für Vouvry (VS). Umweltschützer wehren sich. mehr

Neue Energiepolitik: Einsprachen sollen eingeschränkt werden

Laut Bundesrat sind bisher viele Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien am Widerstand von Anwohnern, Landschafts- oder Umweltschützern gescheitert. Um dies künftig zu verhindern, will die Regierung die Nutzung erneuerbarer Energien im Gesetz als nationales Interesse verankern. mehr

Wie stehen die Chancen für den Atomausstieg?

Der Bundesrat hat gestern seine Pläne zur Energiewende präsentiert. Und betonte: der Atomausstieg ist zu schaffen. Unklar ist noch, ob der konkrete Plan mehrheitsfähig ist. Zwei Politanalysten wagen eine Prognose. mehr

Stromfirmen sollen zum Sparen verpflichtet werden

Der Bundesrat will Stromfirmen dazu verpflichten, die Energieeffizienz voranzutreiben. Künftig sollen die Behörden den Energieversorgungsunternehmen ab einer bestimmten Grösse vorschreiben, wie viel Strom sie pro Jahr einsparen sollen. mehr

Bundesrat zeigt Weg in AKW-freie Stromzukunft

Der Bundesrat hat das erste Massnahmenpaket zur Energiewende präsentiert. Unter anderem soll der Energieverbrauch pro Person bis 2035 gegenüber dem Jahr 2000 um 35 Prozent gesenkt werden. Für die Haushalte wird dies teuer. mehr

Energie-Strategie: Niemand ist so wirklich zufrieden

Die Energie-Strategie des Bundesrats wird erwartungsgemäss zwiespältig aufgenommen. Den einen ist sie zu wenig forsch. Die anderen beklagen die mangelnde ökonomische Rücksichtnahme der Pläne. Einig ist man nur, dass es eine Wende braucht. mehr

Bürgerliche halten Energie-Strategie für illusorisch

Die Rechte hält wenig von der bundesrätlichen Energie-Strategie. Man rechne mit falschen Zahlen und setze einseitig auf eine Subventions-Taktik. Positiver sieht das die Linke. mehr

Atomausstieg: Bundesrätin Doris Leuthard sieht Volk hinter sich

Bundesrätin Doris Leuthard ist überzeugt, dass das Schweizer Volk ihre Energiestrategie mittragen wird. Die Uvek-Vorsteherin kündigt Änderungen der Förderung von kleinen Energieanlagen an. mehr

Ein Fukushima in Mühleberg bringt unlösbare Probleme

Wenn es im AKW Mühleberg zu einer ähnlichen Katastrophe wie in Fukushima kommt, wären die Folgen fatal. Bei einer typischen Westwindlage müssten 185'000 Menschen ihre Häuser für immer verlassen. mehr

Tiefenlager: Nidwalden will sich Vetorecht sichern

Der Kanton Nidwalden will verhindern, dass im Wellenberg gegen den Willen der Bevölkerung ein Tiefenlager entsteht. Er hat deshalb die Einreichung einer Standesinitiative beschlossen. mehr

SVP will ein neues AKW bis 2030

Die SVP setzt weiter auf Atomkraft. Die Partei fordert ein AKW der neusten Generation bis ins Jahr 2030. Geht es nach dem Willen der SVP, sollen zudem die Bereiche Wasserkraft sowie erneuerbare Energien vorangetrieben werden. mehr

BKW schliesst Risse im Druckbehälter aus

Die Betreiberin des AKW Mühleberg ist überzeugt: Der Reaktor-Druckbehälter weist keine von Wasserstoff hervorgerufene Risse auf. Bei einem Behälter desselben Herstellers in Belgien hatte es zuvor Unregelmässigkeiten gegeben. mehr

Grüne fordern definitiven Atomstrom-Ausstieg

Im Herbst schickt der Bundesrat erste Gesetzesänderungen zur Energiewende in die Vernehmlassung. Parteien und Verbände melden sich schon jetzt zu Wort. Heute haben die Grünen ihre Forderungen und Vorstellungen präsentiert. mehr

Schweizer AKW: Grünes Licht – mit Hausaufgaben

Alle 5 Schweizer AKW können am Netz bleiben – so der aktuelle Zwischenbericht der Atomaufsicht Ensi. Die AKW seien gegen ein extremes Erdbeben ausreichend gesichert. Aber: Die AKW müssen in den kommenden Monaten teils kräftig über die Bücher. mehr

Warum Schweizer AKW doch nicht so erdbebensicher sind

Als 2004 die PEGASOS-Studie erschien, war die Überraschung gross: Die Erdbebengefahr an den Schweizer AKW-Standorten war etwa doppelt so gross wie bis anhin angenommen. Die Atomaufsichtsbehörde (HSK) korrigierte die Ergebnisse darauf kurzerhand nach unten. mehr

Zweifel an Ensi-Beurteilung: «AKW werden sichergerechnet»

Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) kritisiert die Beurteilung der Atomaufsicht Ensi zur Erdbeben-Sicherheit von Schweizer AKW. Das Ensi habe bei der Erdbebenstudie andere Kriterien angewendet, anstatt die Resultate der Pegasos-Studie von 2004 anzuwenden. «Das ist nicht seriös.» mehr

Ständerat will mehr Energie aus Wasserkraft

Künftig soll mehr Strom mit Wasserkraft produziert werden. Der Ständerat verlangt diesbezüglich ambitiösere Ziele und will dazu. Kantone und interessierten Kreise anhören. Er hiess eine entsprechende Motion gut. mehr

Preisverdächtiges Geschäft mit Schrott

Der Kreuzlinger Mario Zöllig ist für den diesjährigen Swiss Economic Award nominiert. Er zerlegt Schrott in seine Rohstoffe. Eigens dafür entwickelte der innovative Unternehmer eine Maschine, wie «10vor10» berichtet. mehr

Szenarien für eine Schweiz ohne AKW

Die Schweizer Strombranche hat ihre eigenen Vorstellungen entworfen, wie die Schweiz künftig ohne Atomenergie auskommen soll. Auf der Basis von mehreren Studien entwickelte der Verband Schweizer Elektrizitätsunternehmen (VSE) drei Szenarien. Bei zwei Vorschlägen sind Gaskombikraftwerke vorgesehen. mehr

Ausbaupotenzial: Wasserkraft könnte Mühleberg ersetzen

Ohne eine Änderung von Umwelt- und Gewässerschutzbestimmungen könnte die Wasserkraft in der Schweiz – gemäss einer Studie des Bundesamts für Energie (BFE) – bis 2050 um 3,2 Terawattstunden (TWh) im Jahr ausgebaut werden. Das entspricht ungefähr der Leistung des AKW Mühleberg. mehr

Atomausstieg – Bund plant 800 grosse Windkraftanlagen

Windräder im Jura und in den Alpen könnten ein ganzes Atomkraftwerk ersetzen. Wie «10vor10»-Recherchen zeigen, plant das Bundesamt für Energie 800 grosse Windkraftanlagen in der Schweiz. Dabei steckt die Windenergie hierzulande in einer Sackgasse. Jedes Jahr gehen weniger Anlagen ans Netz. mehr

Atomausstieg: Bundesrat will bei Stromnetz Gas geben

Der Bundesrat geht auf die Stromnetz-Strategie von Umweltministerin Doris Leuthard ein. Er rechnet für den Ausbau und die Erneuerung des Stromnetzes bis 2050 mit Kosten von rund 18 Milliarden Franken. Dies müsse rasch geschehen. Deshalb will der Bundesrat die Beschwerdemöglichkeit einschränken. mehr

Groupe E will in der Westschweiz Gaskombikraftwerk bauen

Der Energiekonzern Groupe E hat ein Baugesuch für ein Gaskombikraftwerk in Cornaux (NE) eingereicht. Das rund 450 Mio. Franken teure Kraftwerk soll Strom für 500'000 Personen produzieren. Ausgehandelt werden muss noch das sogenannte Kompensationsmodell mit dem Bund. mehr

Wird Atom-Ausstieg um 10 Jahre hinausgeschoben?

Der Energieumbau in der Schweiz dauert wahrscheinlich 10 Jahre länger als bisher geplant. Energieministerin Doris Leuthard erwägt, das letzte AKW erst 2044 von Netz zu nehmen, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. mehr

Energiewende: Strombranche will Planungssicherheit

Vor gut rund einem Jahr verkündete der Bundesrat den Ausstieg aus der Atomkraft – wie dieser allerdings vollzogen werden soll, ist noch weitgehend ungewiss. Nach anfänglicher Kritik wollen die Energieversorger nun ihren Teil dazu beitragen, dazu fordern sie aber neue Gesetze. mehr

Alpenländer setzen bei Energie und Verkehr auf mehr Kooperation

Die anstehenden Probleme bei der Energierversorgung wollen die Schweiz, Deutschland und Österreich gemeinsam lösen. Die Vertreter der Alpenländer haben sich auf den Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken geeinigt. mehr

Kürzung der Fördersätze: Energetisch bauen wird teurer

Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen fördert seit 2010 energetische Sanierungen und erneuerbare Energien. Doch das Programm wurde Opfer seines Erfolges, darum sind Anpassungen im Reglement nötig. Sie gelten ab heute und bedeuten für den Gesuchsteller höhere Kosten beim Hausumbau. mehr

EU gibt Schweizer AKW gute Noten

Die Organisation der Atomaufsichtsbehörden der EU-Staaten lobt die Schweizer Atomkraftwerke. Diese erfüllten in allen Bereichen die internationalen Sicherheitsanforderungen. mehr

Solaranlagen auf Einfamilienhäusern boomen

In der Schweiz gibt es immer mehr Solaranlagen auf Dächern von Einfamilienhäusern. Rund 20‘000 Gesuche für Fördergelder sind hängig – die Warteliste ist lang. Die neue Energiestrategie des Bundes sieht bei den kleineren Solaranlagen einen Systemwechsel bei der Förderung vor. mehr

Atomausstieg: Zurückhaltung beim Bau von Gaskraftwerken

Um den Atomausstieg zu schaffen, setzt der Bundesrat auch auf Gaskraftwerke. Doch die drei grossen Schweizer Energiekonzerne Axpo, Alpiq und BKW zweifeln, ob ein Gasgaskraftwerk rentiert. mehr

Leuthard verlangt vom Volk Umdenken und Kompromisse

Der Atomausstieg ist Willenssache. Dies wird mit der Energiestrategie 2050 des Bundesrats klar. Bundesrätin Doris Leuthard fordert von der Bevölkerung ein Umdenken in Energiefragen. In der «Tagesschau» erklärte sie die Pläne des Bundesrats und wie viele Gaskombikraftwerke nun kommen könnten. mehr

Energiewende: Städte und Gemeinden wollen mitreden

Für ein Gelingen der Energiewende brauche es die Städte und Gemeinden – davon sind diese überzeugt. Das Unverständnis, wie wenig sie der Bundesrat beim Ausstieg aus der Atom-Energie einbezieht, ist gross. mehr

Effiziente Kraftwerke mitten im Quartier

Dezentrale Wärmekraftkopplungs-Anlagen (WKK) für Strom und Wärme könnten einen Teil des künftigen Strombedarfs decken. Der Bundesrat will diese Anlagen fördern – wie stark, hängt vom Erfolg der erneuerbaren Energien ab. Einige Anlagen sind bereits in Betrieb. «Einstein» hat ein kleines Quartier-Kraftwerk besucht. mehr

Der Atomausstieg kostet 30 Milliarden Franken

Energieministerin Doris Leuthard hat Energiestrategie des Bundesrats bis ins Jahr 2050 vorgestellt. Der Stromverbrauch soll massiv sinken, erneuerbare Energien um ein Drittel steigen. Zudem setzt der Bundesrat u.a. auf Gaskombikraftwerke, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Der AKW-Ausstieg soll 30 Milliarden Franken kosten – auch der Strom wird teurer. mehr

Wegen Atomausstieg: Neues Kraftwerkprojekt in der Rheinschlucht

Heute berät der Bundesrat den Atomausstieg: «10vor10» liegt die vertrauliche Liste mit den möglichen Neubauprojekten für grosse Wasserkraftwerke vor. Laut der Liste könnte auch das Wasser der Rheinschlucht für ein neues Wasserkraftwerk genutzt werden. Naturschützer kündigen massiven Widerstand an. mehr

Kaum jemand will Gaskraftwerke

Durch die Abschaltung der AKW in der Schweiz sind bis zu sechs Gaskombikraftwerke nötig, um den Atomstrom zu ersetzen. Das sagt das UVEK. Doch Gaskraftwerke stossen grosse Mengen Kohlendioxid aus und sind deshalb äusserst umstritten. mehr

Schweizer Wirtschaft könnte massiv Strom sparen

Die Schweiz will aus der Atomenergie aussteigen und muss deshalb Strom sparen. Dafür soll auch die Schweizer Wirtschaft soll in die Pflicht genommen werden. Sie könnte laut einer Studie bis ins Jahr 2050 jährlich bis zu 7 Terrawattstunden (TWh) Strom sparen. mehr

Fukushima-Bericht: Schweizer Atomaufsicht bemängelt

Die Kommission für nukleare Sicherheit (KNS) hat Ende März ihren Bericht zur Reaktorkatastrophe von Fukushima veröffentlicht. Darin empfiehlt sie einige weitergehende Massnahmen als das Eidg. Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) um die Atomsicherheit zu erhöhen. mehr

Reaktorabschaltung Beznau: Ensi entwarnt

Der Reaktorblock 2 des Atomkraftwerks Beznau ist am Freitagabend abgeschaltet worden. Grund dafür war eine Störung an einer der beiden Reaktorhauptpumpen, wie die Betreiberfirma Axpo mitteilt. mehr

Atomausstieg: Leuthard setzt auf umstrittene Gaskraft

Der Fahrplan für den Atomausstieg nimmt Form an: Energieministerin Doris Leuthard verzichtet auf eine ökologische Steuerreform und setzt auf die umstrittene Gaskraft. Gemäss Zeitungsrecherchen schlägt sie dem Bundesrat den Bau von 5 bis 7 Gaskraftwerken vor. mehr

Auch Uvek zieht das Mühleberg-Urteil weiter

Nach der Betreiberin BKW zieht auch das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Aufhebung der
Befristung der Betriebsbewilligung für das AKW Mühleberg ans Bundesgericht weiter. mehr

AKW Mühleberg: Vorzeitige Abschaltung wird teuer

Die schnellere Abschaltung des AKW Mühleberg könnte in der Schweiz eine Stromlücke heraufbeschwören. Wie gross aber ist dieser Energieausfall und wie könnte man gegensteuern? «10vor10» ist den Fragen nachgegangen. mehr

«Ohrfeige für das Ensi» nach Mühleberg-Entscheid

Die Mühleberg-Betreiberin BKW und auch der Bund halten sich nach dem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts zu Mühleberg bedeckt. Mit Genugtuung haben jedoch die AKW-Gegner reagiert. Sie hoffen auf das nahe Ende des Reaktors und fordern eine rasche Energiewende. mehr

Leuenberger zu Mühleberg: «Entscheid, der immer noch einleuchtet»

Vor drei Jahren entschied das Umweltdepartement von alt Bundesrat Leuenberger, das AKW Mühleberg könne unbefristet weiter laufen. Nun hat das Bundesverwaltungsgericht den Entscheid umgestossen. Gegenüber Schweizer Radio DRS nimmt Leuenberger zu seinem damaligen Entscheid Stellung. mehr

AKW-Mühleberg-Entscheid: «Unsere Sicherheit geht vor»

Bundesbern zeigt sich überrascht vom Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, die unbefristete Betriebsbewilligung für das Kernkraftwerk Mühleberg per Mitte 2013 aufzuheben. Die Bürgerlichen stellen neue Investitionen in Frage, die Linken zeigen sich erleichtert. mehr

Ständerat setzt Zeichen für erneuerbare Energien

Der Ständerat hat sich knapp für zusätzliche Fördermittel für erneuerbare Energien ausgesprochen. Mit 21 zu 20 Stimmen nahm er eine entsprechende Motion aus dem Nationalrat an. mehr

Solar-Förderprogramm: Bund zieht Notbremse

Über 10‘000 Schweizer Hausbesitzer wollen aktuell Solarzellen montieren und selbst Strom produzieren. Doch die kostendeckende Einspeisevergütung KEV des Bundes ist blockiert. Konsequenz: Wer Solarstrom ins Netz einspeist, erhält oft nur wenige Rappen. Das Bundesamt für Energie bestätigt jetzt «10vor10»-Recherchen und sagt: «Wir müssen das Förderprogramm KEV ändern.» mehr

Schweizer Atomausstieg vor dem Durchbruch

Überraschende Wende in der Atom-Debatte. Einen Tag vor der wegweisenden Sitzung im Ständerat schwenkt die Energiekommission des Ständerates (Urek) weitgehend auf die Vorschläge des Nationalrates um. Federführend war die CVP. Ein bedingungsloser Ausstieg aus der Atomenergie wird somit wahrscheinlich. mehr

«Wahlarena»: Emotionale Diskussion um Schweizer Atomausstieg

Gross war der Aufschrei nach dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima – der Ausstieg aus der Atomenergie daraufhin schnell beschlossen. Doch was zunächst in Stein gemeisselt schien, steht jetzt auf scheinbar wackeligen Füssen. Bleibt es beim Ausstieg oder kommt nun doch die Rolle rückwärts – darüber wurde in der Wahlarena diskutiert. mehr

Geständnis: Bündner Stromkonzern bezahlte Kohlekraftwerk-Unterstützer

Ende August demonstrierte in Chur eine Gruppe von Italienern für das Kohlekraftwerk, das die Bündner Firma Repower in Kalabrien bauen will. Gegenüber der «Rundschau» gibt Firmen-Chef Kurt Bobst zu, dass die Demonstranten Geld von Repower erhalten haben. mehr

Nationalrat lockert Regeln für Gaskombikraftwerke

Regeln für Gaskombikraftwerke sollen gelockert werden. Das hat der Nationalrat beschlossen. Eine knappe Mehrheit sprach sich dafür aus, dass die Werke einen grösseren Teil ihrer CO2-Emissionen im Ausland kompensieren dürfen. mehr

Wasserkraftwerk Rheinfelden offiziell am Netz

In Rheinfelden an der schweizerisch-deutschen Grenze ist heute eines der modernsten Wasserkraftwerke Europas eingeweiht worden. Das Werk produziert vier Mal mehr Strom als sein Vorgänger. Bundesrätin Doris Leuthard bezeichnete das Kraftwerk als «Meisterwerk der Ingenieurskunst». mehr

Bundesrat gegen AKW neuer Generation

Der Bundesrat möchte den Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz gänzlich verbieten. Er spricht sich dagegen aus, die Türe für Atomkraftwerke einer neuen Generation offen zu lassen, wie dies die Energiekommission des Ständerates will. Technischen Neuerungen will sich der Bundesrat aber nicht ganz verschliessen. mehr

Atomausstieg: Wer soll's entscheiden?

Atomausstieg Ja, aber mit Hintertürchen. Darauf läuft wohl die Empfehlung der ständerätlichen Energiekommission heraus. Die bürgerlichen Parteienvertreter wehren sich gegen ein rigoroses Technologieverbot. So kurz vor den Wahlen will es sich aber kein Politiker mit den Wählern verscherzen. Die Kardinalslösung liegt also auf der Hand: Das Volk soll über einen allfälligen Atomausstieg entscheiden. mehr

Holz – Baustoff und Energieträger der Zukunft

Wer baut und heizt, soll Holz verwenden. Es gebe genug davon, wenn man es effizient nutze. Dies sagt ein bekannter Schweizer Holzbau-Ingenieur in der Sendung «Schweiz aktuell» und nennt seine Vision – die «Ein-Kubikmeter-Holz-Gesellschaft». mehr

Wahrscheinlich kein erhöhtes Kinderkrebsrisiko in AKW-Nähe

Es gibt keine Hinweise darauf, dass in der Nähe von AKWs geborene oder wohnende Kinder ein erhöhtes Krebsrisiko haben. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschern der Universität Bern. mehr

Atomkritikern reichen Massnahmen in Mühleberg nicht

Atomkritiker reagieren mit Skepsis auf die Ankündigung des Stromkonzerns BKW, das AKW Mühleberg vorzeitig für Sicherheitsnachbesserungen abzuschalten. Für den WWF stürzt sich die BKW nun auf die Kühlwasserentnahme, die nur eines von vielen Problemen sei. mehr

Neues Geothermie-Projekt: Erdwärme aus bis zu 10 km Tiefe

Im Jahr 2034 soll das letzte Atomkraftwerk in der Schweiz vom Netz gehen. Wie die dadurch entstehende Stromlücke geschlossen werden soll, weiss noch niemand so richtig. Eine Möglichkeit: Die Nutzung von Erdwärme. Solche Projekte waren in der Vergangenheit nicht immer unproblematisch. Ein neuartiges Vorhaben lässt nun aufhorchen. mehr

Nationalrat setzt erste Zeichen für Atomausstieg

Der Nationalrat will aus der Atomenergie aussteigen. Er hat zwei entsprechende Motionen aus den Reihen der BDP und der CVP angenommen. Einen Antrag der SVP, die Abstimmung über den Atom-Ausstieg zu verschieben, schickte die grosse Kammer deutlich bachab. Bis sich die Schweiz aber endgültig von der Atomkraft verabschiedet – wenn überhaupt –, dürften noch Jahre vergehen. mehr

Atomausstieg: «Ein langer und ambitiöser Weg»

Der Entscheid des Nationalrats zum Atomausstieg löst bei Befürwortern und Gegnern Freude und Frust aus. Greenpeace wertet den Entscheid als «Meilenstein», Teile der Wirtschaft bedauern das Ja. Allen voran der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse. Umweltministerin Doris Leuthard zeigt sich zufrieden. mehr

Super-GAU: Planungen für Massen-Evakuationen laufen

Was würde in der Schweiz geschehen, wenn nach einem Super-GAU zehn- oder sogar hunderttausende Menschen evakuiert werden müssten? Diese Frage stellte Nationalrätin Franziska Teuscher (Grüne) VBS-Chef Ueli Maurer. Worauf dieser einräumen musste, es nicht zu wissen. Doch schon bald dürfte er erste Antworten haben. mehr

Wie viel eine Solaranlage kostet und was sie bringt

Einfamilienhaus, Dachneigung 30 °, Dachexposition Süd: Wer hier nur Bahnhof versteht, ist in der Schweiz nicht allein. Dennoch: Soll die beschworene Energiewende eintreten, lohnt sich für Hausbesitzer ein Blick hinauf zur Sonne. Doch wie wird aus einer Idee eine Solaranlage auf dem Dach, und mit welchen Kosten muss gerechnet werden? mehr

Debatte um Atomausstieg geht in 1. Runde

Der Nationalrat diskutiert über den Atomausstieg und über alternative Energien. Von den knapp fünf Stunden, die für die ausserordentliche Session veranschlagt sind, bleibt den Ratsmitgliedern gerade mal eine Stunde für die Atomdebatte, dann müssen sie ihren Willen bekunden. Nach dem aktuellen Stand dürfte das Anliegen gute Chancen haben. mehr

Leuthard: «Atomenergie nicht für alle Ewigkeit vom Tisch»

Energieministerin Doris Leuthard hat den bundesrätlichen Entscheid zum Atomausstieg relativiert: Falls die Kernfusion gelingen sollte, werde die Kernenergie wieder ein Thema, sagte sie. Inzwischen sind bereits 80 Prozent der Bevölkerung für den Ausstieg, wie eine Umfrage zeigt. mehr

Koalition beschliesst Atomausstieg Deutschlands bis 2022

Durchbruch im Ringen um den Abschied von der Kernenergie in Deutschland: Nach mehr als sieben Stunden Beratung haben sich die Spitzen von CDU, CSU und FDP geeinigt. Die letzten deutschen Meiler werden spätestens Ende 2022 vom Netz genommen. mehr

Der Kühlturm an einem Atomkraftwerk

Quiz zur aktuellen Energiedebatte

Nicht erst seit dem Grundsatzentscheid des Bundesrates zum Atomausstieg steht Energiepolitik im Zentrum des Interesses. Das Energie-Quiz stellt ihr Wissen rund um die aktuelle Debatte auf den Prüfstand, von der Atom- bis zur erneuerbaren Energie. Testen sie jetzt ihr Wissen. mehr

«Arena»: Ausstieg – «Wenn's einer schaffen kann, dann wir!»

Ist der Atomausstieg eine launige Idee von Politikern, die nach der Katastrophe von Fukushima besorgte Wähler und deren Stimmen einfangen wollen, oder ein wohldurchdachtes Szenario, welches die Schweiz auf lange Sicht unabhängig von Atom, Öl, Gas und Kohle macht? Dieser und anderen Fragen musste sich Bundesrätin Doris Leuthard in der «Arena» stellen. mehr

Klimaschützer sehen Atomausstieg als Chance

Der Atomausstieg wird seinen Preis haben, wie hoch dieser genau ausfallen wird, darüber gehen die Meinungen auseinander. Dass es sich aber nicht nur um den Strompreis handelt, das wurde vor allem von den Atombefürwortern des öftern moniert. Der Atomausstieg, so heisst es, gehe vor allem auf Kosten des Klimaschutzes. Doch in der «Tagesschau» wehren sich Umweltorganisationen, Grüne und der Bund gegen diese Aussage. mehr

Atomausstieg – wie es nun weiter geht

Nach dem Grundsatzentscheid des Bundesrates zum Atomausstieg wird sich erst der Nationalrat dann der Ständerat mit der Energiepolitik befassen. Eines ist bereits klar: Der Umbau der Energieversorgung dürfte keineswegs reibungslos ablaufen. mehr

Forschungsgelder: Erneuerbare überholen Atomenergie

Bei der Energieforschung der öffentlichen Hand haben die erneuerbaren Energien die Atomenergie bereits überholt. 2009 flossen 31 Prozent der Fördergelder in die Erforschung erneuerbarer Energien. In die Kernenergieforschung flossen noch 25 Prozent der Gelder. mehr

Leuthard: «Atomausstieg hat auch volkswirtschaftliche Vorteile»

Bundesrätin Doris Leuthard betont im Interview mit der «Rundschau», dass der Atomausstieg für die Schweiz auf die Dauer von Vorteil sei. Sie argumentiert nicht zuletzt volkswirtschaftlich. mehr

Parteien zum Atomausstieg: «Überhastet» oder «mutig»?

Die SP und die Grünen haben den Entscheid des Bundesrats zum Atomausstieg begrüsst. Die Grünen kritisieren jedoch die langen Laufzeiten – insbesondere der «gefährlichen» AKW Mühleberg und Beznau. Die FDP bewertet den Entscheid zwiespältig, die SVP schätzt ihn als überhastet ein. mehr

Atomausstieg: Zahlbar oder nicht? Der Kostenstreit ist bereits entbrannt

Der Bundesratsentscheid über den schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie hat der Diskussion über daraus resultierende Kosten Auftrieb gegeben. Gegner und Befürworter schenken sich nichts, wie «10vor10» berichtet. Gemäss ersten groben Schätzungen des Bundesamts für Energie (BFE) wird die Belastung der Haushaltseinkommen maximal 0,7 Prozent betragen. mehr

Bundesrat beschliesst Atomausstieg auf Raten

Die Schweiz soll aus der Atomenergie aussteigen. So möchte es der Bundesrat. Er hat sich dafür ausgesprochen, dass die bestehenden Atomkraftwerke am Ende ihrer Betriebsdauer nicht ersetzt werden. Energieministerin Doris Leuthard präsentierte vor Medien die neue Energiestrategie des Bundesrates. mehr

Zwischen Atom-Euphorie und Atom-Ausstieg – eine Chronologie

Die Atomkraft – lange als Energie der Zukunft gefeiert, dann zunehmend kritisiert – erlebte in den letzten Jahren ein Comeback. Die Ereignisse in Japan haben dieser Renaissance ein Ende gesetzt. Hier die wichtigsten Stationen der Schweizer Atomenergie-Debatte: mehr

Leben ohne Atomstrom bleibt bezahlbar

Der Bundesrat hat heute beschlossen, die Atomkraftwerke nach dem Ende ihrer Betriebszeit vom Netz zu nehmen und nicht zu ersetzen. Schon jetzt muss sich die Schweiz deshalb überlegen, wie sie in Zukunft den Atomstrom ersetzen möchte. mehr

AKW-Gegner: «Die Zukunft ist erneuerbar»

An der grössten Anti-AKW-Kundgebung seit 25 Jahren haben rund 20'000 Personen im Kanton Aargau gegen die Atomenergie demonstriert. Der von der Gruppe «Menschenstrom gegen Atom» organisierte Protestmarsch verlief friedlich. Für viele der Teilnehmer hat die Atom-Katastrophe in Fukushima das Fass zum Überlaufen gebracht. mehr

Atom-Ausstieg: Ordnung im Meinungs-Wirrwarr

Seit der Atom-Katastrophe von Fukushima ist in der Schweizer Energie-Politik nichts mehr wie vorher. Jahrzehntelang festzementierte Ansichten werden plötzlich umgestossen oder zumindest in Frage gestellt. Alles ist oder scheint in Bewegung. Hier ein Überblick über die aktuellen politischen Positionen. mehr

Verbände streiten um Atomausstieg

Die zukünftige Energiepolitik der Schweiz wird derzeit heiss diskutiert. Die Stimmen, auf Atomkraft zu verzichten, scheinen dabei zu überwiegen. Doch Vorsicht, mahnt Economiesuisse und hebt warnend den Zeigefinger vor einer Strom-Versorgungslücke. mehr

Erneuerbare Energien: Die Schweiz hat Nachholbedarf

Spätestens seit der Atom-Katastrophe in Japan wird der Wunsch nach erneuerbaren Energien wie Biomasse, Solarenergie und Windkraft immer grösser. Die Schweiz ist jedoch in Sachen erneuerbare Energien im europäischen Vergleich ins Hintertreffen geraten. mehr

Wähler sagen zum AKW-Ausstieg Ja – aber in Etappen

Die Katastrophe in Fukushima hat die Sorgen der Wähler markant verändert. Das Thema Umwelt ist von Rang 6 auf Rang 1 der Sorgenskala geklettert, wie gfs.bern im Rahmen des SRG-Wahlbarometers zeigt. Über 90 % der Wähler sprechen sich auch für Stromsparen und alternative Energiequellen aus. Und auch ein etappenweiser Atomausstieg ist momentan mehrheitsfähig – ein rascher Ausstieg aber kaum realistisch. mehr

Atom-Technik in der Schweiz begann mit einem GAU

Ab 2020 werden die ersten der fünf Schweizer AKW abgeschaltet. Als Ersatz möchten die grossen Stromkonzerne neue leistungsfähigere Reaktoren bauen - drei Projekte sind eingereicht worden. Begonnen hat die Geschichte der Schweizer Atom-Technik mit dem Versuchsreaktor in Lucens (VD). Dieser endete 1969 wenige Stunden nach Betriebsaufnahme mit einem der weltweit schwerwiegendsten Atom-Unfälle. mehr