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Abstimmungen 27.11.

Abstimmungen und Wahlen in Kantonen und Gemeinden

Gleich elf Kantone haben ihre Stimmbürger an die Urne gerufen. Die Zürcher sagen zwei Mal Nein zum Pistenausbauverbot am Flughafen Kloten. In St. Gallen wird die Pauschalsteuer nicht abgeschafft und Basel-Stadt sagte knapp Nein zur Lockerung des Rauchverbots. In der Waadt ist ein 2. Wahlgang für die Ersatzwahl in die Regierung nötig.

Luftaufnahme des Flughafens Zürich Kloten.

ZH: Kein Ausbauverbot für Flughafen Zürich

Am Flughafen Zürich werden Neu- und Ausbauten von Pisten und neue Flugrouten über dicht besiedeltes Gebiet nicht verboten: Die Zürcher Simmberechtigten haben sowohl eine Änderung des Flughafengesetzes als auch den Gegenvorschlag abgelehnt. Auch die «Stau weg!»- und die «Für faire Ferien»-Initiative wurden verworfen. mehr

Kampfhund mit Maulkorb.

AG: Hundehalter kommen an die kurze Leine

Wer im Aargau künftig einen potenziell gefährlichen Hund halten will, muss eine Prüfung ablegen und braucht eine Bewilligung. Das hat das Aargauer Stimmvolk mit einem Ja-Stimmenanteil von 75,5 Prozent entschieden. mehr

SG: Pauschalbesteuerung wird nicht abgeschafft

Der Kanton St. Gallen schafft die Pauschalbesteuerung nicht ab. Trotzdem werden reiche Ausländer künftig stärker zur Kasse gebeten. Die Stimmberechtigten haben den Gegenvorschlag von Regierung und Parlament der SP-Initiative relativ deutlich vorgezogen. mehr

LU: Ausländerstimmrecht klar verworfen

Das Recht abzustimmen und zu wählen bleibt im Kanton Luzern den Schweizern vorbehalten. Die Stimmberechtigten haben eine Volksinitiative für ein Ausländerstimmrecht mit 16'006 zu 83'773 Stimmen abgelehnt. Die Stimmbeteiligung betrug 39,29 Prozent. mehr

BS: Nichtraucherschutz bleibt bestehen

Der Nichtraucherschutz bleibt in Basel-Stadt streng: Eine Wirte-Initiative für eine Lockerung wurde mit 23'591 gegen 23'379 Stimmen sehr knapp abgelehnt, dies bei 44,23 Prozent Stimmbeteiligung. So darf in Fumoirs weiter nicht bedient werden. mehr

SZ: Keine Ergänzungsleistungen für Familien

Im Kanton Schwyz erhalten ärmere Familien keine Ergänzungsleistungen. Die Stimmberechtigten haben die Volksinitiative «Familien stärken - Ja zu Ergänzungsleistungen für Familien» mit 28'108 zu 15'076 Stimmen abgelehnt. Die Stimmbeteiligung lag bei 44 Prozent. mehr

NE: Mindestlohn kommt in die Verfassung

Im Kanton Neuenburg erhalten die Arbeitnehmenden in sämtlichen Wirtschaftsbereichen künftig das Recht auf einen Mindestlohn. Die Neuenburger Stimmberechtigten haben der Verankerung dieses Anliegens in der Verfassung mit 54,64 Prozent Ja zugestimmt. mehr

ZG: Steuerentlastung und keine höheren Gebühren

Die Zugerinnen und Zuger zahlen künftig weniger Steuern. Mit 17'933 Ja zu 10'816 Nein haben sie die Revision des Steuergesetzes gutgeheissen, die fast allen gewisse Entlastungen bringt. Die Stimmbeteiligung lag bei 41 Prozent. mehr

BL: Keine Parlamentsmitsprache bei Stundenpläne

In Baselland hat auch künftig nicht das Parlament das letzte Wort bei Stundentafeln und Lehrplänen: Das Volk hat eine Gesetzesänderung, die solche Entscheide des Bildungsrats der Genehmigung durch den Landrat unterstellen wollte, mit 22'631 zu 16'186 Stimmen verworfen. mehr

GE: Volk lehnt Mindestlohn ab

Wer in Genf arbeitet, hat auch in Zukunft kein Recht auf einen Mindestlohn: Die Genfer Stimmberechtigten haben sich mit 54,2 Prozent Nein gegen die Verankerung eines Mindestlohns in der Verfassung ausgesprochen. Die Stimmbeteiligung lag bei 34,5 Prozent. mehr

VD: Nachfolge von Mermoud in der Waadt noch nicht bestimmt

Die Nachfolge des verstorbenen Waadtländer SVP-Regierungsrates Jean-Claude Mermoud ist noch nicht bestimmt. Es braucht einen zweiten Wahlgang, weil keiner der Kandidaten das absolute Mehr erreichte. An der Spitze liegt die Grüne Béatrice Métraux. mehr

Zürich: Stimmvolk sagt dreimal Ja

Die Zürcherinnen und Zürcher wollen den gemeinnützigen Wohnungsbau noch mehr fördern, sie sind bereit, für ihre Blaue-Zone-Parkkarten etwas mehr zu bezahlen, und sie möchten einen neuen Platz im Quartier Altstetten. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 43 Prozent. mehr

Projekt Grossluzern erleidet Rückschlag

Zwei Luzerner Agglomerationsgemeinden haben keine Lust, mit der Stadt zu fusionieren. Am Sonntag haben Kriens und Ebikon die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit einem Nein-Stimmen-Anteil von 70 Prozent klar abgelehnt. Die Stadt Luzern sagte dagegen Ja. mehr