Graubünden

Axpo erhöht Strompreise
Der Stromkonzern Axpo erhöht ab 2013 die Strompreise. Als Grund macht der Konzern unter anderem gestiegene Beschaffungskosten geltend. Zudem sei die geplante Stillegung und Entsorgung der AKWs eine Belastung.
Die Anpassung der Preise für die Weiterverteiler sei je nach Produkt unterschiedlich, betrage jedoch unter einem halben Rappen pro Kilowattstunde, teilt die Axpo am Donnerstag mit.
Auch Abschaltung der Atomkraftwerke belastet
Die Preiserhöhung sei wegen umfangreicher Kostensteigerungen nötig, da die Produktionskosten nicht mehr vollumfänglich gedeckt seien. So hätten sich die Stromimportverträge mit Frankreich wegen des Wechselkurses verteuert.
Weiter würden die Stilllegung und Entsorgung für Kernkraftwerke sowie erhöhte Beschaffungskosten das Unternehmen belasten. Alleine die Beschaffungskosten seien in den vergangenen Jahren um 40 Prozent gestiegen, schreibt die Axpo.
Folgen für Kunden
Inwiefern die Endkunden von den Preiserhöhungen betroffen sein werden, kann die Axpo nicht sagen. Dies sei Sache der Kantons- und Gemeindewerke. Die Endkunden würden aber «zu gegebener Zeit von ihrem Stromlieferanten über die Auswirkungen auf die Endkundenpreise informiert», so der Stromkonzern.
Die Axpo gehört vollumfänglich den Nordostschweizer Kantonen. Der Konzern hatte im Geschäftsjahr 2010/2011 einen massiven Gewinneinbruch von knapp 90 Prozent auf nunmehr 45 Mio. Franken erlitten. Daraufhin hat das Unternehmen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungs-Massnahmen eingeleitet. Unter anderem wird der Konzern ab März 2012 bis zu 140 Stellen abbauen. (meb, sda)

Jura verkauft mehr Kaffeemaschinen
Die Jura Elektroapparate AG im solothurnischen Niederbuchsiten blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück. Sie hat weltweit 282‘300 Kaffee-Vollautomaten verkauft, 12‘300 mehr als im Jahr vorher. Wegen des starken Frankens ist der Umsatz dennoch leicht gesunken.
In Lokalwährungen konnte Jura den Umsatz eigentlich um 5.4 Prozent steigern. Wegen des überbewerteten Frankens muss Jura aber einen Umsatzrückgang verbuchten. Der konsolidierte Umsatz sank um 5.3 Prozent auf 352.2 Millionen Franken. Trotzdem spricht der CEO Emanuel Probst von einem erfolgreichen Geschäftsjahr. Gewinnzahlen gibt Jura keine bekannt.
Internationales Wachstum
Wichtigster Absatzmarkt ist nach wie vor Deutschland, vor dem Heimmarkt Schweiz und der österreichischen Vertriebsgesellschaft. Die USA liegen neu auf Rang 4. Insgesamt erzielt Jura 86.6 Prozent des Umsatzes im Ausland. Beispielsweise in Australien, Schweden und Frankreich hat Jura eigene Tochtergesellschaften gegründet.
Bis Mitte 2011 hat Jura sämtliche Kaffeemaschinen in der Schweiz produziert. Unterdessen hat die Firma auch in Portugal eine Fabrik, in welcher eine spezielle Produktelinie hergestellt wird.
Wachstum auch in der Schweiz
In Niederbuchsiten entsteht derzeit für 12 Millonen Franken ein Neubau. Das neue «Global Support Center» soll Mitte 2012 eröffnet werden. Für den Herbst plant Jura einen Tag der offenen Tür, an dem der Neubau einem interessierten Publikum gezeigt werden soll.
Die Zahl der Vollzeitstellen verharrte bei Jura im vergangenen Jahr auf 632, davon sind 270 in der Schweiz angesiedelt. Für 2012 strebt Jura die Marke von 300'000 verkauften Vollautomaten an. Expandieren will das Unternehmen insbesondere mit Geräten für Büros, Gewerbe und Gastronomie. (porr, meb)

FDP-Kantonsrat Arnet schuldig gesprochen
Der Solothurner FDP-Kantonsrat Philippe Arnet stand am Donnerstagvormittag vor dem Amtsgericht Thal-Gäu. Das Gericht hat ihn schuldig gesprochen, wegen Amtsmissbrauchs und ungetreuer Geschäftsbesorgung. Arnet hatte auf einen Freispruch gehofft.
Die kantonale Staatsanwaltschaft warf Philippe Arnet Amtsmissbrauch und ungetreue Geschäftsbesorgung vor. Die Gemeinde Oensingen fühlt sich um 55'000 Franken betrogen und hatte 2009 Strafanzeige eingereicht.
Das Gericht folgte mehrheitlich den Anträgen der Staatsanwaltschaft. Für Arnet verhängte es eine Geldstrafe (180 Tagessätze an 110 Franken, bedingt, 2 Jahre Probezeit). Weiter muss Arnet die 55'000 Franken der Gemeinde Oensingen bezahlen.
Eigenmächtig gehandelt?
Die Anklage steht im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als ehemaliger Finanzverwalter der Einwohnergemeinde Oensingen. Der Vorwurf: Der heute 35-jährige Arnet soll als Finanzverwalter eigenmächtig Gebühren reduziert haben. Es geht um den Zeitraum 2005 bis 2008. Ob vorsätzlich oder nicht, muss nun das Gericht entscheiden.
Die Staatsanwaltschaft hatte 240 Tagessätze à 110 Franken Geldstrafe gefordert, und 4000 Franken Busse. Die Busse fällt laut Gerichtsentscheid weg. Die Gemeinde Oensingen forderte 55'000 Franken Schadenersatz. Die hat das Gericht ihr zugesprochen. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.
Chaos auf der Gemeinde?
Zwischen 2005 und 2006 war die Arbeit auf der Gemeindeverwaltung Oensingen offenbar nicht einfach. Dies schilderten mehrere Zeugen am Prozess vom Donnerstag. Von Chaos, Durcheinander, Unklarheiten war die Rede. Unklar war den Angestellten, welches Gebührenreglement angewendet werden muss.
Verwirrungen um Gebührenreglement
Ende 2006 wurden die Tarife des Gebührenregelments (Anschluss Wasser, Abwasser, usw.) geändert. Nur durften die Tarife doch nicht rückwirkend bis 2003 verrechnet werden. Dies war ursprünglich angedacht. Der Regierungsrat sagte aber Nein dazu. Arnet verrechnete einer Generalunternehmung trotzdem rückwirkend günstigere Tarife. Total wurde die Rechnung um 55'000 Franken reduziert.
Arnet war von 2005 bis 2008 als Finanzverwalter für Oensingen tätig. 2009 reichte der Gemeinderat Strafanzeige ein, weil er auf Unregelmässigkeiten gestossen war und das fehlende Geld zurück haben wollte. (meb, buec)

Bildungsdirektor Kölliker unter Beschuss
Die St. Galler Lehrer wehren sich gegen das «Massnahmenpaket zur Stärkung des Lehrerberufs» von SVP-Regierungsrat Stefan Kölliker. Der Lehrerverband (KLV) und die Gewerkschaft VPOD werfen ihm Willkür und Vertrauensmissbrauch vor.
Die Verbände zeigten sich in Stellungnahmen vom Donnerstag empört über die Umsetzung des Massnahmenpakets, mit dem die Arbeitsbedingungen der Lehrerinnen und Lehrer verbessert werden sollen. Jetzt zeige Kölliker «sein wahres Gesicht», kritisierte der vpod.
Grund für den Unmut ist, dass die angekündigte Kürzung des Lehrerpensums von 28 auf 27 Lektionen nur für Lehrkräfte mit einem 100-Prozent-Pensum gelten soll. Da mehr als zwei Drittel der Lehrerinnen und Lehrer in Teilpensen arbeiten, profitiert nur ein kleiner Teil von der Entlastung.
Kölliker ist erzürnt
Man sei immer davon ausgegangen, dass die neue Regelung für alle Lehrpersonen gelte, schreibt der KLV an die Adresse Köllikers: «Wir sind über Ihre Auslegung der Vorlage überrascht und enttäuscht.» Damit gebe Kölliker «all den Kritikern Recht, die behaupten, dass Ihren Versprechen keine wirklichen Verbesserungen folgen».
Kölliker reagiert auf Anfrage des Regionaljournals von Schweizer Radio DRS erzürnt. Man habe dieses Paket über mehrere Monate gemeinsam erarbeitet und der Lehrerverband habe auch seine Unterstützung zugesichert. Die Forderungen der Lehrer würden dazu führen, dass die Kinder noch weniger Schulstunden hätten.
Mehrkosten von 16 Millionen Franken
Der Bildungsdirektor warnt auch von Mehrkosten in der Höhe von rund 16 Millionen Franken, sollte die Regelung bei allen Lehrern angewendet werden. Und Kölliker warnt: Wenn das Paket im Kantonsrat abgelehnt würde, müssten die Lehrer auch auf alle anderen Verbesserungen verzichten. (gemp, sda)

Durchzogenes Geschäftsjahr für die GLKB
Die Glarner Kantonalbank musste im Jahr 2011 einen Gewinnrückgang verzeichnen. Sie erwirtschaftete 13 Millionen Franken. Das sind 19 Prozent weniger als im Vorjahr, schreibt die GLKB in einer Mitteilung.
Der Grund für den Rückgang ist die Tatsache, dass die Bankkunden weniger Geschäfte getätigt haben. Deshalb sind die Kommissionseinnahmen zurückgegangen. Weiter hat die Bank mit 2 Millionen Franken wieder deutlich mehr Geld an den Kanton abgeliefert.
Positiv bewertet die GLKB dagegen das Hypothekar-Geschäft. Dort wuchs die Summe um 5 Prozent auf gut 2,6 Milliarden Franken. (gemp)

Berner Dampfzentrale weiterhin ohne Leitung
Die Berner Dampfzentrale ist ab April führungslos. Die beiden Co-Leiter treten im März ab, und der Trägerverein konnte die Nachfolge bisher nicht regeln. Nach einer neuen Leitung wird nun gesucht. Zudem fällt das Tanzfestival in diesem Jahr aus.
Nach dem Abgang der beiden Co-Leiter soll der Betrieb der Berner Dampfzentrale vorübergehend vom bestehenden Team geführt werden. Das hat der Vorstand der Kulturinstitution entschieden, wie er am Donnerstag vor den Medien mitteilte. Bei der Dampfzentrale rumort es seit einiger Zeit. Der Vorstand befasst sich mit Fragen der Ausrichtung und mit der Besetzung von Leitungsfunktionen. Die beiden Co-Leiter, welche bislang die Bereiche Tanz und Neue Musik führten, haben den Hut genommen. Der Vorstand entschied sich, das Haus inskünftig von einer alleinigen Fachfrau aus dem Bereich Tanz führen zu lassen. Die designierte neue Chefin entschied aber kurz nach ihrer Wahl, die Stelle nicht anzutreten. Offiziell erfolgte der Verzicht aus «familiären Gründen». In Medienberichten hiess es, die neue Chefin sei bei der Präsentation im Team schlecht angekommen.
Stelle neu ausschreiben
Der Vorstand hat nun beschlossen, auf dem neuen Modell mit einer einzelnen künstlerischen Leitung zu beharren und nochmals einen Anlauf für die Besetzung der Stelle zu nehmen. Die Stelle soll demnächst ausgeschrieben, der weitere Prozess dann von einer Findungskommission begleitet werden. «Eine einzelne künstlerische Leitung ist das Modell, das dem Haus im jetzigen Stadium am besten entspricht», betonte Nicola von Greyerz als Präsidentin des Vereins Dampfzentrale. Nach ihren Worten soll das Haus weiterhin auf zeitgenössischen Tanz und neue Musik setzen.
Kein Tanzfestival 2012
Die Dampfzentrale wurde 1987 besetzt und danach als Kulturbetrieb mit vielfältigen Programm genutzt. In den letzten Jahren machte sich das Haus einen Namen in den Bereichen «Zeitgenössischer Tanz» und «Neue Musik».
Der bei Insidern beliebte Betrieb wird mit 2,5 Millionen Franken an öffentlichen Geldern ermöglicht. Bekannt ist das Festival «Tanz in.Bern». Wegen der fehlenden künstlerischen Leitung fällt dieses Festival 2012 aber aus. Tanz- Fans sollen mit einer «Veranstaltungsreihe» im Herbst entschädigt werden. «Tanz in.Bern» werde 2013 sein Comeback feiern, verspricht der Trägerverein. (liec, sda)
Luzerner Regierung will Wirtschaftsfakultät an Uni
Die Luzerner Kantonsregierung hält an ihrem Vorhaben fest: Sie will an der Universität Luzern eine Wirtschaftsfakultät schaffen. Zudem sollen die Gesundheitswissenschaften ausgebaut werden.
«Die Luzerner Hochschulpolitik ist auch Wirtschaftspolitik und Standortpolitik», sagte Bildungsdirektor Reto Wyss an der Präsentation des Planungsberichts für die Hochschulpolitik. Die Regierung wolle den Hochschulstandort Luzern stärken und die Entwicklung nicht anderen Regionen überlassen.
Gesamtschweizerisch bestehe die grösste Nachfrage in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Psychologie. Deshalb habe die Luzerner Regierung beschlossen, eine vierte Fakultät für Wirtschaftswissenschaften einzurichten. Sie verspricht sich davon ein qualitatives Wachstum.
Konkurrenz erwartet
Die Hochschule für Wirtschaft Luzern befürchtet, dass durch die neue Wirtschaftsfakultät an der Uni Luzern eine Konkurrenzstituation entstehe, sagte der Rektor der Hochschule Luzern, Markus Hodel gegenüber dem Regionaljournal. Man decke bei der Hochschule schon alle Studienbereiche ab, deshalb werde es zwangsläufig zu Überschneidungen kommen.
Ausserdem gäbe es gar keinen Arbeitsmarkt im Raum Zentralschweiz für die 500 bis 600 erwarteten Studenten der Wirtschaftswissenschaften. Genau diese zusätzlichen Fachleute würden später die Wirtschaft in der Region ankurbeln, ist hingegen der Bildungsdirektor des Kantons Luzern überzeugt.
Zusätzlich zur Schaffung der neuen Fakultät soll die Uni die forschungsorientierten Gesundheitswissenschaften ausbauen. Und auch die Fachhochschule (Hochschule Luzern) sowie die Pädagogische Hochschule Luzern will die Kantonsregierung weiter stärken. (the)

Landrat besteht auf Energiegesetzrevision
Der Baselbieter Landrat besteht auf einer Totalrevision des kantonalen Energiegesetzes - dies angesichts der neuen Stossrichtung beim Bund und anderer Entwicklungen: Gegen den Willen der Regierung hat er am Donnerstag eine entsprechende Motion überwiesen.
Der Vorstoss war von einem Landrat der Grünen eingereicht worden. Hauptstossrichtungen der Revision sollen gemäss der Motion die Anpassung an die veränderte Bundesgesetzgebung, eine attraktive Rahmengesetzgebung für erneuerbare und dezentral produzierte Energie, Energiesparen und -effizienz, Versorgungssicherheit und ein sinnvoller Energiemix sein.
Das geltende Energiegesetz des Kantons stamme von 1992, begründete der Motionär den Vorstoss; Klimaerwärmung und CO2 seien damals noch kaum ein Thema gewesen, die Technologien noch nicht so weit fortgeschritten. Zudem habe der Bund das Energie- beziehungsweise Energieversorgungsgesetz revidiert, und auch in Baselland gebe es Förderprogramme.
Für Pegoraro falscher Zeitpunkt
Bau- und Umweltschutzdirektorin Sabine Pegoraro verwies indes darauf, dass sie einen runden Expertentisch einberufen habe, um die Energiestrategie des Kantons zu überarbeiten.
Danach könne das Energiegesetz dann angepasst werden, wenn der Kanton etwas ändern wolle oder der Bund etwas ändert. Für eine Totalrevision sei jetzt der falsche Zeitpunkt.
Das rief indes - neben Grünen, SP und BGLP/BDP - die CVP/EVP, auf den Plan: Teils schon vor Jahren habe der Rat immer wieder Vorstösse zur Energiepolitik abgeschrieben im Glauben an Zusicherungen, dass die Anliegen ohnehin aufgenommen würden, sagte die CVP-Sprecherin. Doch es geschehe nichts.
Andere Kantone hätten ihre Energiegesetze angepasst, und es gebe Mustervorschriften des Bundes, führte die Sprecherin aus. SVP und FDP unterstützten derweil die Regierung, und Pegoraro bestritt, dass nichts geschehe. Das Parlament überwies indes mit 50 zu 34 Stimmen die Motion an die Regierung. Eine Reihe weiterer Einzelanliegen überwies es danach als Postulate an die Exekutive. (sda)
Shakiri definitiv zu Bayern
Xherdan Shakiri wechselt definitiv zu Bayern München. Der 20jährige FCB-Mittelfeldspieler hat beim deutschen Rekordmeister einen Vertrag bis 2016 unterzeichnet. Shakiri wechselt auf den 1. Juli zu Bayern. (hrs)
Kein Geld für Umbau des Museums Prestegg
Das Museum Prestegg in Altstätten soll sich weiterentwickeln. Es soll umgebaut und zu einem Ort des kulturellen Austauschs und der Begegnung werden. Am Donnerstag wurde dazu ein Konzept vorgestellt, das eine «attraktive Neupositionierung» verspricht.
Beteiligt sind die Museumsgesellschaft, die Stadt Altstätten, die Rheintaler Kulturstiftung und das kantonale Amt für Kultur. Die markante Liegenschaft soll zum «Schloss Prestegg - Haus für Geschichte und Kultur» umgebaut und das Museum professionalisiert werden.
Weil in Altstätten bereits andere grössere Bauvorhaben anstehen, fehlt im Moment noch das Geld für die Umsetzung der Pläne. Ein Baukredit und eine Erhöhung des Betriebsbeitrags an das Museum würden aus Sicht des Stadtrats erst in drei bis vier Jahren aktuell, hiess es. (gemp, sda)

Douglas Hull fiebert dem Davis Cup entgegen
Seit 30 Jahren lebt Douglas Hull in der Schweiz. Der Tennislehrer unterrichtet junge Talente in Freiburg. Nun freut er sich auf das Aufeinandertreffen Schweiz-USA am Davis Cup.
Der 56jährige Douglas Hull ist Tennislehrer im Tennisklub Aiglon. Der Amerikaner kam mit 24 Jahren in die Schweiz und ist mit einem kurzen Unterbruch hängen geblieben. Er trainierte unter anderem einen der beiden Bryan-Brüder. Mike Bryan spielt im Doppel gegen die Schweiz. Douglas Hull selber kann die Spiele nicht live mitverfolgen, er hat sich zu spät um ein Ticket gekümmert. (andj)
Obwaldner Nationalrat Karl Vogler bleibt im Amt
Der Obwaldner Nationalrat Karl Vogler (CSP) bleibt im Amt. Vor 10 Tagen hatte er eine schwere persönliche Krise mit Suizidversuch durchgemacht. Seither habe er grosse politische und persönliche Unterstützung erfahren, sagt Vogler.
Dies und die Hilfe von Fachleuten habe dazu beigetragen, dass er sich gut erholt und seine «Kurzschlussreaktion» verarbeitet habe. Das erlaube ihm, seine berufliche und politische Arbeit wieder Schritt für Schritt aufzunehmen.
Rücksprache mit Fraktion
Das Mandat als einziger Obwaldner Nationalrat werde er weiterhin ausüben, so Vogler. Dieser Entscheid sei nach Rücksprache mit den Parteien, die seine Wahl unterstützt haben, und der CVP-EVP-Fraktion im Bundeshaus erfolgt.
In einem ausführlichen Gespräch mit dem Regionaljournal Zentralschweiz erläutert Vogler seine Überlegungen dazu. «Ich werde künftig vermehrt auf meine persönliche Erholung achten», sagt Vogler. Zudem nimmt er Stellung zu den Vorwürfen, die zu seiner Krise führten.
Auslöser sei der Anruf eines Journalisten gewesen, der ihn mit Recherchen zu einem Obwaldner Justizfall konfrontierte. In einem Buch zu diesem Fall werden Vorwürfe an die Obwaldner Justiz erhoben. Karl Vogler war als damaliger Präsident der Rechtspflegekommission darin involviert. (the)

Fussball-Motivation für Mädchen: FCZ-Star Inka Grings auf Schulbesuch
Fussball hilft bei der Integration, fördert Teamgeist und Bewegungsfreude. Deshalb sollen auch Mädchen öfter in die Stollenschuhe steigen. Und so geht der FCZ mit seinen Starspielerinnen auf Schulbesuch. Zur grossen Freude der Schulen.
Am 9. Februar hat die deutsche Nationalspielerin Inka Grings zum ersten Mal in einer Zürcher Schule ein Training geleitet. Und die Mädchen der zweiten Sek-Klasse im Schulhaus Döltschi waren begeistert.
Die FCZ-Spielerin sollen den Mädchen als Vorbild dienen, sagt Marion Daube, Geschäftsführerin der FCZ-Frauen und Initiantin des Projektes. Und sie für den Fussball gewinnen. «Wenn nur 10 Prozent Spass am Fussball erhalten und sich regelmässig bewegen, sind wir zufrieden», sagt sie. (fren)

Noch keine Entscheidung in Domat/Ems
Der Tiroler Holzkonzern Pfeifer prüft alle Möglichkeiten auf dem brachliegenden Sägerei-Areal in Domat/Ems. Pfeifer hat dieses im September aus der Konkursmasse ersteigert. Der Betrieb einer Sägerei ist nach wie vor möglich.
Man habe die Absicht, die Sägerei zu betreiben, weil in Graubünden und in der Schweiz der Rohstoff Holz vorhanden sei, hiess es an einer Medienkonferenz am Donnerstag. Ewald Franzoi von der Pfeifer-Geschäftsleitung sagte, die Infrastruktur am Standort Domat/Ems sei gut. Pfeifer wolle aber nicht die gleichen Fehler machen wie zwei Besitzer-Firmen vorher.
Pläne immer noch unkonkret
Die Pfeifer Gruppe wird auf Holzlieferungen nicht nur aus Graubünden angewiesen sein, sondern auch aus anderen Kantonen. Ob das Holz nur gesägt wird in Domat/Ems oder auch weiterverarbeitet, ist offen, wie vieles beim Projekt von Pfeifer.
Noch nicht abschliessend geklärt sind zudem die Verhältnisse zwischen Pfeifer und der Klausner Holz Thürigen AG. Die Klausner Gruppe spielt eine entscheidende Rolle, denn sie hat die Sägereianlagen für 20 Millionen Franken ersteigert, aber immer noch nicht demontiert.
Laut Pfeifer laufen Verhandlungen mit der Klausner Gruppe mit dem Ziel, dass gewisse Anlagen, die für den Weiterbetrieb des Werkes gebraucht werden könnten, nicht abgebaut werden. Sollte Pfeifer ein neues Projekt auf die Beine stellen können, will die Gruppe im kommenden Sommer detailliert darüber informieren.
Kanton setzte Millionen in den Sand
Die ehemalige Grosssägerei in Domat/Ems, die grösste schweizweit, war Mitte Dezember 2010 nach etwa dreieinhalb Jahren Betrieb in Konkurs gegangen. Die österreichischen Besitzer Mayr Melnhof stellten 130 Beschäftigte auf die Strasse.
Der Kanton Graubünden hatte die Ansiedlung des Werks unterstützt und beim Konkurs rund 23 Millionen Franken verloren. Pfeifer wäre nach Stallinger und Mayr Melnhof der dritte österreichische Holzkonzern, der sein Glück in Domat/Ems versucht. (gemp, sda)

Noch keine Entscheidung in Domat/Ems
Der Tiroler Holzkonzern Pfeifer prüft alle Möglichkeiten auf dem brachliegenden Sägerei-Areal in Domat/Ems. Pfeifer hat dieses im September aus der Konkursmasse ersteigert. Der Betrieb einer Sägerei ist nach wie vor möglich.
Man habe die Absicht, die Sägerei zu betreiben, weil in Graubünden und in der Schweiz der Rohstoff Holz vorhanden sei, hiess es an einer Medienkonferenz am Donnerstag. Ewald Franzoi von der Pfeifer-Geschäftsleitung sagte, die Infrastruktur am Standort Domat/Ems sei gut. Pfeifer wolle aber nicht die gleichen Fehler machen wie zwei Besitzer-Firmen vorher.
Pläne immer noch unkonkret
Die Pfeifer Gruppe wird auf Holzlieferungen nicht nur aus Graubünden angewiesen sein, sondern auch aus anderen Kantonen. Ob das Holz nur gesägt wird in Domat/Ems oder auch weiterverarbeitet, ist offen, wie vieles beim Projekt von Pfeifer.
Noch nicht abschliessend geklärt sind zudem die Verhältnisse zwischen Pfeifer und der Klausner Holz Thürigen AG. Die Klausner Gruppe spielt eine entscheidende Rolle, denn sie hat die Sägereianlagen für 20 Millionen Franken ersteigert, aber immer noch nicht demontiert.
Laut Pfeifer laufen Verhandlungen mit der Klausner Gruppe mit dem Ziel, dass gewisse Anlagen, die für den Weiterbetrieb des Werkes gebraucht werden könnten, nicht abgebaut werden. Sollte Pfeifer ein neues Projekt auf die Beine stellen können, will die Gruppe im kommenden Sommer detailliert darüber informieren.
Kanton setzte Millionen in den Sand
Die ehemalige Grosssägerei in Domat/Ems, die grösste schweizweit, war Mitte Dezember 2010 nach etwa dreieinhalb Jahren Betrieb in Konkurs gegangen. Die österreichischen Besitzer Mayr Melnhof stellten 130 Beschäftigte auf die Strasse.
Der Kanton Graubünden hatte die Ansiedlung des Werks unterstützt und beim Konkurs rund 23 Millionen Franken verloren. Pfeifer wäre nach Stallinger und Mayr Melnhof der dritte österreichische Holzkonzern, der sein Glück in Domat/Ems versucht. (gemp, sda)

Solar-Projekt in Raron ist gefährdet
Die Genesis-Gruppe aus Wädenswil steckt in finanziellen Nöten. Sie wollte in Raron eine Solarpanel-Fabrik bauen und so 200 Arbeitsplätze schaffen. Nun ist das Projekt gefährdet. Die Schwierigkeiten kommen aber nicht überraschend.
Die Firma Genesis Solartec AG hatte den Baubeginn der neuen Anlage bereits mehrmals angekündigt. Man werde den Solarmarkt in den nächsten Jahren völlig umkrempeln, hat die Firma im März 2011 versprochen. Doch passiert ist bisher nichts. Bei der Gemeinde setzt man deshalb ein grosses Fragezeichen hinter das Projekt.
Falls der Bau dieser Solarpanel-Fabrik definitiv abgeblasen würde, hätte die Gemeinde keinen Schaden. Sie hat das Bauland nicht verkauft, sondern im Baurecht abgegeben. Laut den Gemeindebehörden hat Solartec den Baurechtszins noch nicht bezahlt. Grundsätzlich hätte man sich in Raron über die neuen Arbeitsplätze gefreut. Die Genesis-Gruppe wollte rund 100 Millionen Franken investieren. (andj)
Wildschäden führen im Kanton St. Gallen zu Streit
Der Kanton St. Gallen will zwischen Jägern und Förstern vermitteln. Diese liegen sich wegen Wildschäden seit Jahren in den Haaren. Die Jäger müssen dafür grundsätzlich Entschädigungen bezahlen. Die Höhe führt aber immer wieder zu Diskussionen.
Der Revierförster von Grabs-Buchs-Sevelen, Andreas Eggenberger fordert, dass die Jäger den Wildbestand besser regulieren, weil es in letzter Zeit mehr Schäden gegeben habe.
Komplexes Problem
Anders sieht das Guido Ackermann vom St. Galler Amt für Jagd. Mit Abschüssen liessen sich die Schäden nicht verhindern. Die vielen Menschen im Wald führten dazu, dass das Wild aufgescheucht werde und dadurch mehr Futter brauche.
Nun setzt der Kanton St. Gallen eine Kommission ein, welche Lösungen sucht. Unter anderem sind Wildruhezonen geplant. (gemp)

Die Brüder Schneuwly und der Fussball
Die drei Schneuwly-Brüder aus Wünnewil spielen alle Fussball – und zwar auf hohem Niveau. Christian und Marco spielen beim FC Thun in der Super League, Lukas für Düdingen in der 1. Liga. Weshalb sind die Schneuwlys so gut?
Christian Schneuwyl kann nicht sagen, weshalb er und seine Brüder im Fussball so viel Erfolg haben. «Es gibt kein Erfolgsrezept» sagt Christian Schneuwly. Vermutlich hätten die Schneuwlys einfach ein Fussballergen, meint Mario Schneuwly und schmunzelt. Als Kind spielten sie jedenfalls praktisch immer Fussball. «Der Garten der Grossmutter musste darunter leiden», erinnert sich Lukas Schneuwly.
Personalberater statt Fussballprofi
Lukas Schneuwly hat es im Gegensatz zu seinen Brüdern nicht zum Profi gereicht. Er lies sich zum Personalberater ausbilden. Dass er nicht bei einem grossen Schweizer Club spielt und vom Fussballspielen leben kann, bedaure er nicht mehr. «Ich bin nicht neidisch auf sie», sagt er. «Ich freue mich, wenn sie Tore schiessen und es gut läuft.» (pret)

Mehr Polizisten als Schaulustige
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy besuchte am Donnerstag das Atomkraftwerk Fessenheim im Elsass. Im Dorf selber machte sich der hohe Besuch aus Paris vor allem durch ein riesiges Polizeiaufgebot bemerkbar.
Das Gebiet rund um das Atomkraftwerk wurde von der Polizei rigoros abgeriegelt. Aus diesem Grund gelange es zahlreichen Anti-Atom-Aktivisten nicht, den Besuch des Präsidenten für eine öffentlichkeitswirksame Protestaktion zu nutzen.
Schaulustige am Strassenrand, die den Fahrzeug-Konvoi des Präsidenten bestaunen wollten, gab es kaum in Fessenheim. (pak)
Handballer Nicolas Raemy träumt von Europa
Das Europacup-Abenteuer geht für den HC Kriens-Luzern in eine weitere Runde. Im Achtelfinal treffen die Krienser auf das kroatische Team RK Siscia. Das Nachwuchstalent Nicolas Raemy will sich auf der europäischen Handballbühne im besten Licht präsentieren.
Der 19-jährige Nicolas Raemy aus dem luzernischen Buchrain spielt zwar erst seit zwei Jahren beim HC Kriens-Luzern. Trotzdem ist er bereits eine der Teamstützen und gilt als grosses Talent.
Das Ziel: Ein Engagement im Ausland
Für die beiden Spiele gegen den aktuellen Leader der kroatischen Meisterschaft ist Nicolas Raemy optimistisch: «Wir können ohne Druck spielen, ein Sieg wäre beinahe eine Sensation», sagt Raemy gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.
Die Einsätze im Europacup sind für ihn eine Gelegenheit, auch international auf sich aufmerksam zu machen. «Mir gefällt es aktuell sehr beim HC Kriens-Luzern. Mein Traum ist es aber, einmal in Dänemark oder Frankreich Handball spielen zu können.» (oecc)

«Es geht um die Rettung des Rufes der NZZ»
Die Ermittlungen der amerikanischen Steuerbehörde gegen die Privat-Bank Wegelin hat Auswirkungen auf die NZZ. Bankier Konrad Hummler hat per sofort sein Mandat als Verwaltungsratspräsident der NZZ sistiert, bleibt aber Mitglied des Verwaltungsrates.
Die rechtlichen Auseinandersetzungen im Steuerstreit zwischen der Schweiz und den USA erforderten den Einsatz «sämtlicher physischen und intellektuellen Kapazitäten», wie der Privatbankier in einer Mitteilung schreibt. Den Vorsitz der NZZ-Mediengruppe übernimmt nun interimistisch der frühere FDP-Nationalrat Franz Steinegger.
Gegenüber dem Regionaljournal erklärte Steinegger, er gehe davon aus, dass Hummler später wieder als Verwaltungsratspräsident zurückkehren werde. Ein Rücktritt Hummlers sei nie zur Diskussion gestanden.
«Ein guter Schritt der NZZ»
Für den ehemaligen Präsidenten des Presserates, Peter Studer, ist der vorübergehende Rücktritt Konrad Hummlers ein guter Schritt. Man könne damit den Ruf der NZZ und ihre Glaubwürdigkeit als Zeitung ein Stückweit wiederherstellen.
Ob der Rücktritt auf Zeit ein erster Schritt zum definitiven Rücktritt Hummlers ist, dazu will sich Peter Studer nicht äussern. Noch gebe es kein Urteil im Konflikt mit den USA. (wyey/marn)

Asylbewerber in Zivilschutzanlage im Kreis 6
In der Zivilschutzanlage Rösliwiese im Zürcher Stadtkreis 6 sollen Asylbewerber einquartiert werden. Dies, weil die Stadt zur Zeit zu wenig Plätze für Asylsuchende zur Verfügung hat. Die FDP wehrt sich.
Für die kommenden Wochen sollen mindestens 70 Personen in der Zivilschutzanlage an der Turnerstrasse untergebracht werden. Weil in dieser Anlage keine Koch- und Waschgelegenheiten vorhanden sind, würden hier keine Familien untergebracht, wie Thomas Kunz von der Asylorganisation Zürich sagt.
Die FDP hat grundsätzliche Bedenken gegen Asylunterkünfte in Grossstädten. Hier sei es für Wirtschaftsflüchtlinge besonders einfach, an Arbeit zu kommen. Deshalb sollten Asylbewerber nie in grösseren Städten untergebracht werden, fordert die FDP Zürich in einem Vorstoss. (wyey/kueh)
Bäume leiden unter der grossen Schneelast
Die weisse Pracht hat auch negative Folgen: Vor allem in höheren Lagen liegt derart viel Schnee, dass Baumwipfel brechen und ganze Baumgruppen umstürzen können. Die Luzerner Behörden warnen deshalb vor dem Gang in den Wald.
Besonders betroffen sind laut einer Mitteilung der Dienststelle Landwirtschaft und Wald das Pilatusgebiet und Teile des Entlebuchs. In Romoos musste bereits eine Strasse gesperrt werden, wegen des Risikos umstürzender Bäume.
Meist würden die Bäume zwar nur stark gebogen, heisst es in der Mitteilung. Falls jedoch wie vorausgesagt weiterer Schnee fällt, könnte sich die Situation zuspitzen. Der Bevölkerung wird deshalb empfohlen, Wälder mit stark eingeschneiten Bäumen zu meiden. (sda/the)

BLT-Fahrgäste können gratis ins Internet
Fahrgäste der Baselland Transport AG (BLT) haben künftig in einem Teil der BLT-Flotte kostenlosen Zugang zum Internet: Die Tango-Trams werden mit einem WLAN ausgerüstet, das den Passagieren ab Freitag zur Verfügung steht.
Mit ihrem Gratis-WLAN-Angebot hat die BLT den BVB den Rang abgelaufen. Die Betriebskosten des neuen WLAN-Angebots können vollumfänglich durch zusätzliche Werbeeinnahmen auf den neuen Tango-Trams gedeckt werden. Von diesen verkehren derzeit zehn Fahrzeuge auf den Linien 10, 11 und 17. Bis Mitte Jahr sollen es 19 Fahrzeuge sein, wie die BLT am Donnerstag mitteilte.
Den BVB zuvorgekommen
Mit ihrem BLT Free Net ist die Baselland Transport AG den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) zuvorgekommen: Diese hatten Mitte Januar ebenfalls ein Gratis-WLAN angekündigt. Der Versuchsbetrieb in je einem Combino-Tram und Gelenkbus startet jedoch erst im März, wie eine Sprecherin der BVB am Donnertag auf Anfrage sagte.
Die BVB wollten nach eigenen Angaben der erste städtische Verkehrsbetrieb mit Free Public WLAN sein. (sda)
Gemeinderat favorisiert Zumthor-Offerte
Der Gemeinderat von Vals empfiehlt der Bevölkerung, die Therme-Offerte von Architekt Peter Zumthor anzunehmen. Den Ausschlag für die Empfehlung gab gemäss Abstimmungsbotschaft die Idee von Zumthor, das Haupthaus durch einen Neubau zu ersetzen.
Neben Zumthor hat auch der Immobilienunternehmer Remo Stoffel eine Offerte für den Kauf der Therme eingereicht. Der Gemeinderat liess die beiden Offerten extern beurteilen. «Unter der Abwägung sämtlicher Vor- und Nachteile» komme der Gemeindrat zum Schluss, dass die Zumthor-Offerte die bessere Strategie sei, heisst es in der Botschaft.
Die Gemeindeversammlung von Vals entscheidet am 17. Februar, an wen die Therme verkauft wird. (gemp)

Meilenstein für Megaprojekt am Flughafen
Für 1 Milliarde Franken soll beim Flughafen Zürich das Projekt «The Circle» mit Hotels, Konferenzzentren und Geschäftsräumen entstehen. Eine internationale Hotelkette will sich daran beteiligen.
Um welche Hotelkette es sich handelt, will Thomas Kern, Chef des Flughafens Zürich, erst nach Vertragsunterzeichnung verraten. Die Hotelkette werde bei «The Circle» ein 3-Stern- und ein 4-Stern-Hotel sowie das grosse Konferenzzentrum betreiben. Dieser Vertragsabschluss sei sehr wichtig für die Realisierung.
Kein neues Shoppingcenter
«The Circle» steht auf einem 200'000 Quadratmeter grossen Gelände direkt neben dem Flughafen Zürich. Internationale Unternehmen sollen hier ihre Haupt- oder Europasitze einrichten oder Konferenzen abhalten. Deshalb wehrt sich Thomas Kern gegen die Aussage, mit «The Circle» werde einfach das Shoppingcenter des Flughafens vergrössert.
Baubewilligung im März
Um das Milliardenprojekt zu realisieren, sind gemäss Kern aber noch weitere Mieter nötig. Ausserdem müsse die Rentabilität von «The Circle» abschliessend geprüft werden. Nächster Schritt ist die Baubewilligung. Der Stadtrat von Kloten entscheidet Anfang März darüber. Sollte alles klappen, können die ersten Gebäude von «The Circle» 2017 eröffnet werden. (bruc)

«Ein Wintermärchen» im Zürcher Kunsthaus
Wer den Winter gerne an der Wärme erleben will, kann das im Zürcher Kunsthaus tun. Dort erzählen Maler von der Renaissance bis zum Impressionismus «Ein Wintermärchen».
Bei Pieter Brueghel ist der Winter bunt und prall. Bei Claude Monet luftig leicht und weiss. Oder bei Kasimir Malewitsch geometrisch und abstrakt. Wenn man im Zürcher Kunsthaus durch den Winter spaziert, kann man sich den warmen Mantel sparen und erlebt trotzdem die kalte Jahreszeit in all ihren Facetten. Über 100 Bilder hat der Kunsthausdirektor Christoph Becker zu einem abwechslungsreichen Spaziergang durch die Kunstgeschichte inszeniert. (fanc)

Waldkindergärten sind auch bei eisiger Kälte draussen
Trotz tiefer Minustemperaturen ziehen Waldspielgruppen und -kindergärten in der Region ihr Programm durch. Ein Besuch bei der Waldspielgruppe "Wurzelzwerge" in Allschwil zeigt jedoch, dass die Kinder mit der Kälte kaum Mühe haben. (deg)
Mang im Visier der Justiz
Die Staatsanwaltschaft Kempten hat gegen den Schönheitschirurgen Werner Mang ein Verfahren eingeleitet. Dieser betreibt eine Klinik in Rorschacherberg und in Lindau. Es wird untersucht, ob Mang Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung geleistet hat.
Die Staatsanwaltschaft geht der Frage nach, ob Mang wusste, dass in seiner Klinik ein Arzt ohne Approbation operierte. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Kempten bestätigte am Donnerstag einen Bericht von Spiegel online. Nach dem Arzt, welcher bei Mang arbeitete, werde international gefahndet.
«Keine Schäden»
Die Bodensee-Klinik von Werner Mang in Lindau teilte mit, die erhobenen Vorwürfe beziehen sich auf «keinerlei Behandlungen oder gesunheitliche Schäden von Patienten». Es gehe einzig um die Frage, ob der beschuldigte Arzt, der ein erfahrener Facharzt für Plastische Chirurgie sei, eine ausreichende behördliche Erlaubnis hatte. (gemp, sda)

Nidwalden will weniger Prämienverbilligung zahlen
In Nidwalden sollen künftig weniger Personen von einer Verbilligung der Krankenkassenprämien profitieren als bisher. Die Regierung will das Gesetz so anpassen, dass nur noch rund ein Drittel der Bevölkerung Anrecht darauf hätte.
2010 kamen im Kanton Nidwalden fast 46 Prozent der Wohnbevölkerung in den Genuss von verbilligten Krankenkassenprämien. Die Kosten dafür betrugen über 17 Millionen Franken. Nach Ansicht der Regierung ist das zu viel.
Bessere Steuerung ermöglichen
Mit einer Teilrevision des kantonalen Krankenversicherungsgesetzes will sie deshalb die Prämienverbilligung besser steuern können. Sie hat eine entsprechende Teilrevision laut Mitteilung bis Ende April 2012 in die Vernehmlassung gegeben. Die Änderung soll am 1. Januar 2013 in Kraft treten.
Konkret soll der Selbstbehalt nicht mehr fix, sondern mit einem Spielraum zwischen 10 und 15 Prozent verankert werden. Die Regierung könnte den Satz jährlich festlegen. (sda/the)
Hochwasserschutz der alten Aare wird verbessert
In zehn Gemeinden des Berner Seelands liegt in den nächsten drei Wochen der Wasserbauplan Alte Aare öffentlich auf. Die Gemeinden und der Kanton Bern wollen damit die Hochwassergefahr eindämmen.
Laut einer Mitteilung des zuständigen Wasserbauverbands Alte Aare stellt das Projekt eine Kombination von Damm- und Schutzmauerbauten mit der Reaktivierung von Aare-Altläufen dar. Ein besserer Hochwasserschutz soll auch erreicht werden, indem bei Extrem-Hochwasser an bestimmten Stellen Landwirtschaftsland überflutet werden darf. Die Bauern sollen dafür entschädigt werden, dass sie zum Rückhalt von Hochwasser Land zur Verfügung stellen. Dennoch erwartet der Wasserbauverband Einsprachen.
Baubeginn frühestens im kommenden Winter
Das Projekt kostet 23 Millionen Franken, wie Verbandspräsident Hermann Käser auf Anfrage die Mitteilung ergänzte. Bund und Kanton werden es subventionieren; der Kantonsbeitrag muss vor den bernischen Grossen Rat. Frühestens im kommenden Winter ist Baubeginn.
Das Projekt betrifft die Gemeinden zwischen Aarberg im Süden und Meienried respektive Büren an der Aare im Norden. Ausgelöst wurde das Projekt durch Hochwasser in den Jahren 2006 und 2007. (liec, sda)
Sarkozy will AKW Fessenheim weiter am Netz lassen
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will das umstrittene Atomkraftwerk im elsässischen Fessenheim weiter am Netz lassen. Er werde das Kraftwerk nicht abschalten, sagte er bei seinem Besuch im AKW 35 Kilometer von Basel entfernt.
Nicolas Sarkozy werde das AKW nicht abstellen lassen, meldete der regionale Sender Radio France Alsace am Donnerstag. Eine Gruppe von etwa 60 Atomkraftgegnern aus Deutschland konnte sich wegen weiträumiger Polizeiabsperrungen nicht dem Kraftwerk nähern.
Seit der Atomkatastrophe in Japan schlossen sich zahlreiche schweizerische, deutsche und elsässische Gemeinden der Forderung nach einer Stilllegung des AKW Fessenheim an. Im Elsass verlangten rund 400 Regionalpolitiker in einem offenen Brief an Sarkozy, das «veraltete» AKW zu schliessen. (sda/dpa)
Zwei Mal denselben Jackpot geknackt
Ein Thurgauer hat am Mittwoch im Casino St. Gallen 100'000 Franken gewonnen. Derselbe Mann hatte bereits vor drei Wochen den Jackpot geknackt. Damals gewann er ebenfalls 100'000 Franken.
Der 50jährige knackte zwei Mal denselben Automaten im Casino St. Gallen. Das teilt das Casino in einem Communiqué mit. (gemp)

Nico Siegrist verstärkt den FCA
Der FC Aarau leiht sich für die Rückrunde der Challenge League einen Stürmer. Der 20-jährige Nico Siegrist spielte seit der Saison 2008/2009 beim FC Luzern in der Super League.
In der laufenden Saison kam Nico Siegrist zu sieben Teileinsätzen für Luzern und schoss ein Tor. Neben Siegrist verstärkt in der Rückrunde auch der Mittelfeldspieler Olivier Jäckle den FC Aarau. In der Vorrunde lieh ihn der FCA an den Erstligisten SC Zofingen aus.
Am Mittwoch war zudem bekannt geworden, dass der Torschützen-König Shkelzen Gashi bis mindestens ende Saison beim FC Aarau bleibt. (meb)

AKW Beznau – Rauch auf Gelände
Am Donnerstagmorgen gab es Rauch auf dem Areal des Atomkraftwerks Beznau. Der Rauch trat aus einem Fernwärmesystem aus. Die Betriebsfeuerwehr brachte die Situation innert einer halben Stunde unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand.
Die beiden Reaktoren des AKW Beznau beim aargauischen Kleindöttingen liefen unterdessen in Normalbetrieb. Sie waren zu keinem Zeitpunkt betroffen, wie der Stromkonzern Axpo, der Betreiber des Kernkraftwerks Beznau, mitteilte. Auch die Fernwärmeversorgung erlitt keinen Unterbruch.
Probleme beim Strom umwandeln
Das AKW Beznau versorgt über die regionale Fernwärme Unteres Aaretal rund 15'000 Bewohner rund um das Kraftwerk. Das Fernwärmesystem versorgt insgesamt elf Gemeinden. Der Rauch entwickelte sich, weil ein Stromumwandler überlastet war. (meb, sda)
Schüler-Betreuung während Lehrerstreik organisiert
Im Kanton Schaffhausen nehmen am Montag nach den Sportferien 300 bis 500 Lehrer und Lehrerinnen am Streik von halb acht bis zehn Uhr teil. In allen 40 Schulhäusern ist aber eine Betreuung der Schüler organisiert, die doch zur Schule kommen. Davon können berufstätige Eltern ausgehen.
Dies versichert Roland Kammer, der Präsident des Schaffhauser Lehrervereins, dem Regionaljournal. Es sei auch im Interesse der Lehrer, dass keine Schüler frierend vor den Schulhäusern warten müssten. Die Schulhäuser seien autonom und so habe es überall individuelle Lösungen für die Betreuung. Entweder es blieben Lehrer, die den Streik unterstützten, in den Schulhäusern zurück, oder es gebe auch Eltern-Gruppen, die die Schüler betreuten.
Heinz Keller vom Erziehungsdepartement geht ebenfalls davon aus, dass in allen Schulhäusern eine Betreuung organisiert sei. Das ED habe ja die Schulbehörden aller Gemeinden angewiesen, dafür zu sorgen, dass der Unterricht stattfinde.
Um wieviel Uhr die Schule am 13. Februar im Kanton Schaffhausen beginnt, ist umstritten. Gemäss dem Erziehungsdirektor findet der Unterricht wie immer ab 07.30 Uhr statt, laut den Lehrern dagegen erst um 10 Uhr. (edlc)
Kirchensteuer bleibt obligatorisch
Im Kanton Freiburg müssen Unternehmen auch weiterhin Kirchensteuern bezahlen. Die Jungfreisinnigen haben vergeblich versucht, das zu ändern.
Die Freiburger Jungfreisinnigen hatten Unterschriften gesammelt, damit sich das Parlament mit der Frage beschäftigen musste. Dieses hat die Volksmotion aber klar abgelehnt.
Nur wenig Unterstützung
«Eine Steuer, deren Zweck ungewiss ist und die nicht vom Staat erhoben wird, ist nicht mehr zeitgemäss», sagte etwa die Grüne Kantonsparlamentarierin Christa Mutter. Die meisten anderen Redner setzten sich aber für die Beibehaltung der obligatorischen Kirchensteuer für Unternehmen ein. Die Kirchen erfüllten Aufgaben beispielsweise im Bereich der Jugendarbeit oder bei der Betreuung betagter Menschen, wurde argumentiert. (muep/haee)
Landrat beschliesst neues Vormundschaftsrecht
Das Baselbiet bekommt ein neues Vormundschaftsrecht mit einer professionelen Behörde. Obwohl im Grundsatz unbestritten, gab das Geschäft im Landrat in den Details noch viel zu reden. (hrs)
Die Stadt Bern sucht «Ranger»
Wegen der Zusammenführung von Vater Finn mit den Jungbären Berna und Ursina braucht der Bärenpark Bern ab dem 1. März mehr Personal. Er will den Bedarf mit freiwilligen Helferinnen und Helfern decken, sogenannten «Rangern».
Die Leitung des Bärenparks hat am Donnerstag auf ihrer Internetseite einen Stellenbeschrieb aufgeschaltet und die Medien informiert. Gemäss diesen Dokumenten wird es die Aufgabe der Ranger sein, den Parkbesuchern Informationen abzugeben. Auch Aufsichts- und Kontrollarbeiten müssen sie übernehmen.
Die Tierpfleger entlasten
Auf Anfrage sagte der Gruppenleiter des Bärenparks Bern, Walter Bosshard, wegen der geplanten Zusammenführung der Bären werde den professionellen Tierpflegern weniger Zeit für diese Aufgaben bleiben. Wieviele Ranger es genau sein sollen, hat der Tierpark nicht definiert. Es brauche aber sicher einige. Die Entschädigung werde eine symbolische sein. Einen Ranger hat der Tierpark schon.
Bären-Export gescheitert
Im vergangenen September beschloss die Leitung des Bärenparks, Berna und Ursina nicht in eine rumänische Auffangstation zu bringen, sondern die Zusammenführung der Familie zu wagen. Vorher hatte es jeweils geheissen, für die beiden Jungtiere herrsche Lebensgefahr, wenn sie mit Vater Finn im gleichen Gehege leben würden. Dann traten Probleme mit der rumänischen Station auf und eine kanadische Bärenexpertin empfahl den Tierpark-Verantwortlichen, die Zusammenführung zu wagen. Diese hat aber fürs Personal einen grösseren Aufwand zur Folge. So muss es etwa das Futter so platzieren, dass es für die Tiere stets eine Herausforderung ist, die Nahrung zu finden.
Den Begriff «Ranger» hat der Berner Tierpark aus Nordamerika, wo das Personal von Nationalparks diesen Titel trägt. (liec, sda)

Ausgebrannte Lehrer coachen statt krankschreiben
Lehrerinnen und Lehrer mit einem Burnout sollten eher gecoacht als krankgeschrieben werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an Berner Schulen. Im Kanton Bern brennen jährlich zwischen 70 bis 100 Lehrerinnen und Lehrer aus.
Eine durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie brachte es an den Tag: Allein im Kanton Bern werden jedes Jahr 70 bis 100 Lehrpersonen wegen Erschöpfungssymptomen für längere Zeit krankgeschrieben. Ein Team um Kurt Hofer von der Pädagogischen Hochschule Bern hat acht solche Lehrerinnen und Lehrer interviewt und beobachtet. Alle Untersuchten fühlten sich über Jahre chronisch unter Druck. Sie litten aber nicht nur unter den beruflichen Anforderungen, sondern auch unter einer mangelnden Anerkennung von Seiten der Schüler, der Eltern, der Kollegen, der Schulleitung und der Gesellschaft.
Probleme mit Schulleitung
Vor allem die Schulreformen der letzten Jahre setzten den Untersuchten zu. Sie fühlten sich der Institution Schule entfremdet und bekamen durch die Reformen das Gefühl, dass ihre Arbeit nicht mehr genüge. Oft spielten Auseinandersetzungen mit den durch die Reformen eingeführten Schulleitungen eine wichtige Rolle bei dem Zusammenbruch. Die letzten Auslöser waren häufig Konflikte mit den Eltern und eine zunehmende Angst vor deren Reaktionen. Allerdings stand nur ein Teil der Betroffenen vor disziplinarischen Problemen. Die anderen schienen die Situation im Griff zu haben und mit der Klasse die angepeilten Lernziele zu erreichen.
Mit einem Coach entlasten
Laut dem SNF werden Lehrpersonen mit Erschöpfungssyndromen oft krankgeschrieben. Das soll dazu dienen, dass sie sich fernab vom Schulalltag erholen, um dann gestärkt ins Berufsleben zurückzukehren. Laut dem Studienleiter und Sozialwissenschaftler Kurt Hofer führt diese Praxis aber nicht zum Ziel. Die beschäftigungslose Zeit verunsichere die Beurlaubten, nach der Auszeit hielten sie an ihrem Arbeitsmuster fest und viele fürchteten eine Stigmatisierung.
Als Alternative schlägt Hofer eine Unterstützung vor Ort vor: Fachpersonen sollten die Lehrerinnen und Lehrer im Schulalltag temporär begleiten und mittels Coaching entlasten. (liec, sda)
Referendum gegen Kasernenöffnung noch unsicher
Der Grosse Rat hat Ja gesagt zur seitlichen Öffnung der Kaserne und zu einem Architekturwettbewerb. Dieser soll eine grosszügige Öffnung der Kaserne zum Rhein prüfen. Erik Julliard, Produzent des Basel Tattoo, überlegt sich nochmals, ob sie tatsächlich das Referendum ergreifen. Anders als angekündigt.
Angekündigt hatte das Basel Tattoo ein Referendum gegen den Grossratsentscheid. Zusammen mit dem Heimatschutz und der freiwilligen Denkmalpflege. Gegen den Durchgang zum Rhein auf der Seite des Klingentalmuseums hatten sie nichts. Aber sie störten sich am Architekturwettbewerb.
Die beiden Regierungsräte Guy Morin und Hanspeter Wessels haben gestern verlauten lassen, dass ein Abriss des Kasernenkopfbaus nicht zur Diskussion stünde, sagt Julliard. Ausserdem würde ein Referendum auch die kleinere seitliche Öffnung verhindern. Referendum ja oder nein, der Entscheid ist beim Tattoo noch offen. (msan)
Altstätter Protestbaum hat ein Nachspiel
Die Protestaktion gegen eine unliebsame Wirtin in Altstätten könnte demnächst die Gerichte beschäftigen. Laut der Anklagekammer des St. Galler Kantonsgerichts muss das zuständige Untersuchungsamt Altstätten die Beschwerden der Wirtin behandeln.
Am Dreikönigstag 2011 hatten sich hunderte von Altstätter Bürgerinnen und Bürgern vor dem Restaurant Linde versammelt, um gegen die Wirtin zu protestieren. Diese hatte sich jahrelang energisch gegen den Bau eines neuen Rathauses in Altstätten gewehrt. Dabei sei sie nicht zimperlich mit ihren Gegnern umgegangen, beklagten ihre Gegner.
Nägel in einen Protestbaum geschlagen
Unzimperlich gingen auch die Gegner der Wirtin vor: Sie bezeichneten die Frau als «Königin Querolantia» und stellten einen vier Meter hohen Protestbaum auf. In diesen wurden in der Folge Nägel geschlagen.
Die Wirtin empfand dieses Vorgehen als Nötigung und Ehrverletzung, weshalb sie Beschwerde gegen die Rädelsführer einreichte. Das zuständige Untersuchungsamt in Altstätten hatte diese Beschwerde in einem ersten Entscheid abgelehnt. Nun muss sich das Amt erneut mit den Klagen beschäftigen. (trap)

Kanton Schwyz sucht neue Standplätze für Fahrende
Im Kanton Schwyz soll es mehr Standplätze für Fahrende geben. Die Regierung hat in einem Konzept festgehalten, was es dafür braucht. Aktuell gibt es nur einen Durchgangsplatz in Feusisberg.
Das Konzept bietet laut einer Mitteilung Informationen und Entscheidungsgrundlagen, unter anderem zu den Anforderungen an Grösse und Ausstattung sowie Kostenschätzungen für die Erstellung. Erfahrungsgemäss könne ein Standplatz weitgehend kostendeckend betrieben werden.
Keinen konkreten Vorschläge
Konkrete Vorschläge für neue Plätze sind im Konzept nicht enthalten. Die Regierung prüft derzeit kommunale Standorte und auch kantonale Liegenschaften. Zudem führe sie Verhandlungen mit dem Bund über Areale, die nicht mehr für militärische Zwecke genutzt werden.
Mit dem Konzept will die Schwyzer Regierung dazu beitragen, die Situation der Fahrenden im Kanton zu verbessern. Bis Mitte Mai können nun die Gemeinden ihre Meinung dazu abgeben. (sda/the)
Obergösgen – Kanalbrücke wird ersetzt
In Obergösgen wird eine neue Brücke über den Aarekanal gebaut. Ab dem kommenden Montag 13. Februar beginnen die Bauarbeiten. Die alte Kanalbrücke bei der Schachenstrasse wird abgerissen.
Der Verkehr wird während der Bauzeit über eine einspurige Hilfsbrücke geführt. Für die Fussgänger gibt es ein Trottoir.
Alte Brücke war abbruchreif
Die neue Kanalbrücke bei der Schachenstrasse soll im Oktober in Betrieb genommen werden. Sie wird 12 Meter breit und verfügt über zwei Fahr- und zwei Radstreifen sowie ein Trottoir.
Die alte Kanalbrücke aus dem Jahr 1915 hatte ihre Lebensdauer erreicht. Aus Sicherheitsgründen musste bereits 2010 das zulässige Fahrzeuggewicht auf 18 Tonnen beschränkt werden. Auch für das Provisorium gilt diese Einschränkung. (meb)
«Die Schulen brauchen jetzt einfach Zeit»
Die Thurgauer SVP-Regierungsrätin Monika Knill zieht eine positive Bilanz ihrer ersten Legislatur. Als grössten Erfolg sieht sie die Abstimmung über die freie Schulwahl, welche in ihrem Sinne abgelehnt wurde. Nach den vielen Reformen der letzten Jahre müsse man den Schulen nun einmal Zeit lassen.
Das heisse jedoch nicht, dass sie bei Projekten auf die Bremse stehe. «Die Schule bewegt sich immer vorwärts, aber man muss ja nicht noch extra Gas geben», sagte Monika Knill. Für diese Haltung gibt es aus verschiedenen Fraktionen Lob.
Entlastung der Lehrer ist geplant
Kritik kommt jedoch aus der SP. Der Kantonsrat und Lehrer Peter Gubser kritisierte, dass Monika Knill zwar zuhöre, danach aber nichts geschehe, so zum Beispiel bei der Entlastung der Lehrerinnen und Lehrer. Das brauche einfach etwas Zeit, aber eine Arbeitsgruppe sei daran Massnahmen auszuarbeiten, rechtfertigte sich Knill.
Als grösste Herausforderung in den nächsten vier Jahren sieht die Bildungsdirektorin die Umsetzung des Lehrplan 21. Sie wolle auch in der nächsten Legislatur eine konsequente und verlässliche Politik betreiben, sagte Monika Knill. (schös)

Auch Nidwaldner Hoteliers werden entlastet
Hoteliers und Ferienwohnungsbesitzer in Nidwalden müssen künftig weniger Tourismusabgaben bezahlen. Das schlägt die Kantonsregierung im neuen Tourismusförderungsgesetz vor, das nun an den Landrat geht.
Das Gesetz sei in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton Obwalden erarbeitet worden, heisst es in einer Mitteilung. In beiden Kantonen werden Hoteliers und Ferienwohnungsbesitzer im Vergleich zu den ersten Entwürfen deutlich entlastet.
Pauschalen gesenkt
Die Pauschale für Hotels wird von 600 auf 400 Franken pro Zimmer gesenkt. Bei den Campingplätzen sind neu je Standplatz 200 statt 350 Franken vorgesehen. Die Pauschale für Ferienwohnungen wird auf 200 Franken je Zimmer gesenkt.
Mindestens 15 Prozent der Abgaben gehen an die Gemeinden. Im Sarneraatal und im Kanton Nidwalden soll eine Nachfolgeorganisation für Vierwaldstättersee Tourismus gegründet werden. Der Nidwaldner Landrat berät am 28. März über das Gesetz. (the)
Zwischenschritt im Streit um Motorfahrzeugsteuern
Die Autofahrer im Kanton Bern bleiben im Ungewissen, ob ihre Steuerrechnung für 2012 zu hoch ist oder nicht: Das Urteil des Bundesgerichts zu den entsprechenden Beschwerden lässt auf sich warten.
In einer am Donnerstag publizierten Zwischenverfügung wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Das Bundesgericht entsprach damit einem Wunsch des Beschwerdeführers. Der Kanton Bern hatte dagegen nichts einzuwenden. Denn die Verfügung stellt bloss sicher, dass der Kanton keine Massnahmen trifft, die dem ausstehenden Urteil des Bundesgerichts vorgreifen. Die bernische Regierung hatte wiederholt beteuert, sie warte nun erst einmal auf die Entscheide aus Lausanne.
Im Streit um die Motorfahrzeugsteuern muss das Bundesgericht über insgesamt vier Beschwerden befinden. Zwei davon richten sich gegen die vom Regierungsrat beschlossene Wiederholung der Abstimmung, eine dritte nimmt das bernische Verwaltungsgericht ins Visier. Die vierte Beschwerde stammt vom Garagisten, der den Volksvorschlag für deutlich tiefere Autosteuern eingebracht und damit am 13. Februar 2011 an der Urne knapp triumphiert hatte. Der Garagist wehrt sich gegen den jüngsten Grossratsbeschluss, die Inkraftsetzung der neuen Steuern von 2012 auf 2013 zu verschieben. Aus Sicht der Berner Regierung und der Parlamentsmehrheit ist das eine nötige technische Änderung.
Da das Ergebnis der Abstimmung nach wie vor nicht rechtsgültig ist, wurden die Fahrzeughalter nach den bisherigen, höheren Tarifen besteuert. Der Garagist ist der Meinung, die Autofahrer sollten Geld zurück erhalten, wenn das Bundesgericht die Abstimmung doch noch für gültig erklären oder das Volk in einer neuen Abstimmung erneut für seinen Vorschlag stimmen sollte. Die Regierung lehnt eine solche Rückzahlung ab; das wäre nach ihrer Darstellung viel zu aufwändig. (andj, sda)
Hummler gibt NZZ-Präsidium ab
Konrad Hummler ist nicht mehr Verwaltungsratspräsident der NZZ-Gruppe. Der geschäftsführende Wegelin-Teilhaber sistiert sein Mandat per sofort. Den Vorsitz übernimmt interimistisch der frühere FDP-Nationalrat Franz Steinegger.
Er brauche all seine Kapazitäten im Steuerstreit mit den USA, teilt Hummler mit. Verwaltungsrat bei der NZZ bleibt er dennoch.
Die Sistierung von Konrad Hummlers Präsidialmandat bei der NZZ
steht in direktem Zusammenhang mit dem Zerfall der Bank Wegelin. Vor
knapp zwei Wochen verkaufte diese ihr gesamtes Geschäft mit Ausnahme
der Kundenbeziehungen zu US-Amerikanern an die Raiffeisen Bank.
Gegen die Bank Wegelin haben die US-Behörden eine Anklage wegen
Beihilfe zur Steuerhinterziehung erhoben. (gemp, sda)

Soviele Geburten wie seit über 20 Jahren nicht mehr
Im Kanton Basel-Stadt sind im Januar soviele Kinder auf die Welt gekommen, wie seit über 20 Jahren nicht mehr in einem Monat (287). Insgesamt stieg die Wohnbevölkerung im Januar um 579 Personen. Die Zunahme über 12 Monate beträgt 0,6 %. (hrs)
Aarau – Grossbaustelle ausgeraubt
Unbekannte Diebe haben in der Nacht auf Mittwoch eine Grossbaustelle im Aarauer Stadtteil Rohr ausgeraubt. Sie transportierten Maschinen, Werkzeuge und Baumaterial im Wert von gegen 100'000 Franken ab.
In über 40 Wohnungen bauten die Unbekannten die frisch montierten Verteilstücke der Bodenheizung aus, wie die Aargauer Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte. Dafür müssen sie längere Zeit am Werk gewesen sein.
Die Polizei vermutet, dass es sich um Profis gehandelt hat, die auf Bestellung tätig waren. Die betroffenen Betriebe entdeckten den Raub bei Arbeitsbeginn am Mittwochmorgen. Auf der Grossbaustelle entstehen mehrere Mehrfamilienhäuser. (meb, sda)
Caviezel ist Landammann-Kandidat in Davos
Die FDP Davos hat den ehemaligen Nationalrat Tarzisius Caviezel als Landammann-Kandidat nominiert. Er soll Nachfolger von Hans Peter Michel werden. Gewählt wird am 17. Juni.
Caviezel hat sich im FDP-internen Kampf gegen Peter Engler klar durchgesetzt. Ob sich noch weitere Kandidaten um das Davoser Landammann-Amt bewerben, ist noch offen. Bis jetzt ist Caviezel der einzige Kandidat. (gemp)

Das Eis in den Bächen sorgt für Probleme
Wegen der anhaltenden Kälte frieren die Bäche ein. Das sorgt in verschiedenen Gemeinden des Kantons Bern für erste Überschwemmungen - und viel Arbeit.
Das Eis in Bächen ist wegen der Kälte mittlerweile so dick, dass sich das Wasser zurückstaut. In den Gemeinden Rüdtligen-Alchenflüh, Kirchberg, Lyssach und Aefligen sind deshalb seit Samstag Feuerwehren und Zivilschutz damit beschäftigt, die Bäche von der Eisschicht zu befreien.
In Rüdtligen-Alchenflüh etwa trat der Dorfbach an verschiedenen Stellen über die Ufer und beschädigte Liegenschaften. Die Gemeinde musste achtgeben, dass kein Wasser auf die Autobahn lief. (liec/haee)
Kriens-Luzern kurz vor Einzug in die Finalrunde
In der 19. Runde der Nationalliga A spielte der Handball Klub Kriens-Luzern im Spitzenspiel gegen Pfadi Winterthur daheim 26:26 unentschieden. Damit steht Kriens-Luzern so gut wie in der Finalrunde der höchsten Spielklasse.
Kriens-Luzern tat sich zu Beginn der Partie schwer, geriet schnell in Rückstand, steigerte sich dann aber kontinuierlich. Besonders auffällig war die Leistung des Flügel-Spielers Pascal Willisch. Aus 11 Versuchen verbuchte er 10 Tore.
Noch 1 Punkt aus 3 Spielen
Mit diesem Ergebnis steht Kriens-Luzern praktisch definitiv in der Finalrunde. Die Zentralschweizer Handballer brauchen noch einen Punkt aus den restlichen 3 Partien um sich für die Finalrunde zu qualifizieren. (dp, sda)
Wirte setzen sich gegen Bierverbot zur Wehr
Die Zürcher Wirte wollen sich über das Bierverbot während dem Stadtrivalenderby FCZ-GC am kommenden Sonntag hinwegsetzen. Die Stadt hat Beizer in der Umgebung des Stadions Letzigrund angewiesen, nur Leichtbier mit weniger als drei Volumenprozent auszuschenken während des Derbys.
Viele Beizer wollen das Verbot ignorieren und trotzdem Starkbier ausschenken. Der Zürcher Wirteverband unterstützt sie dabei. Er kündigt sogar an, allfällige Bussen für Beizer zu übernehmen. (frip)
Tropenhaus will mit Sonderschauen Publikum anlocken
Das Tropenhaus Wolhusen will mit Sonderausstellungen mehr Besucherinnen und Besucher anlocken. Bisher konnten die erwarteten Publikumszahlen nicht erreicht werden. Die neuste dieser Ausstellungen ist der Welt der Gewürze gewidmet.
Zu sehen und zu riechen sind Gewürze aus aller Welt. Gezeigt wird auch, wie die Gewächse gedeihen und wie sie in der Küche eingesetzt werden.
Schuldenschnitt geplant
Mit solchen Ausstellungen hofft die Leitung des Tropenhauses, mehr Publikum in die vor zwei Jahren eröffnete Anlage nach Wolhusen zu locken. Denn die Zahlen liegen unter den Erwartungen.
Um die Finanzen wieder ins Lot zu bringen, soll weiter ein Schuldenschnitt vorgenommen werden. Zudem will man das Aktienkapital aufstocken. Entscheiden wird die GV von Ende Monat. (the)

Alkoholtestkäufe auch während Luzerner Fasnacht
Der Kanton Luzern schickt auch 2012 Jugendliche als Alkoholtest-Käufer in Läden und Restaurants. Das Verkaufspersonal soll sich auch während der Fasnachtszeit an die Regel erinnern, dass Alkohol nicht in die Hände von Minderjährigen gehört.
Die Testkäufe sollen dazu dienen, das Verkaufspersonal zu unterstützen und für die Problematik Alkoholkonsum bei Jugendlichen zu sensibiliseren. Solche Testkäufe hätten eine positive Wirkung, teilte der Kanton Luzern mit. Nach 2010 und 2011 sollen deshalb auch in diesem Jahr wieder junge Testkäufer zum Einsatz kommen. Auch während den kommenden Fasnachtstagen.
Bundesgericht: Testkäufe sind verdeckte Ermittlungen
Im Januar 2012 stufte das Bundesgericht Alkoholtestkäufe generell als verdeckte Ermittlung ein. Da der Kanton Luzern seit längerem über eine gesetzliche Grundlage für Testkäufe verfügt, sind diese damit nicht in Frage gestellt. Allerdings wird das Vorgehen bei Verstössen angepasst. Das heisst, dass ein Verstoss gegen das Verkaufsverbot von Alkohol an Jugendliche kaum zu einer Strafanzeige führt. Wahrscheinlich sind hingegen Massnahmen wie Verwarnung, Verkaufseinschränkung bis hin zum Bewilligungsentzug. (mz)
Landrat debattiert moderneres Vormundschaftsrecht
Der Kanton BL soll neu weniger (7 statt 66) und professionelle Vormundschaftsbehörden erhalten. Der Landrat debattiert über das neue Gesetz. Zur Sprache kommt auch, dass die Gemeinden bei der Wahl dieser Behörden mehr Freiheiten möchten. (racz)
Siegermuni «Ueli» für Döttinger Schwingfest
Am Wochenende vom 4. und 5. August findet in Döttingen das Nordwestschweizer Schwingfest 2012 statt. Die Organisatoren präsentieren nun den Preis für den Sieger des Schwingfests: Den 1'000 Kilo schweren Muni «Ueli».
«Ueli» ist 2-jährig. Er hat einen Wert von 5'000 Franken. Offiziell getauft ist der Siegermuni allerdings noch nicht. Seine Taufe wird «Ueli» am 25. Mai erleben.
Am Nordwestschweizer Schwingfest in Döttingen messen sich Schwinger aus den Kantonen Aargau, Solothurn, Baselland und Baselstadt. (porr)

Handball: Endingen verliert gegen Wacker Thun
In der Handball Nationalliga A hat Endingen am Mittwochabend gegen Wacker Thun mit 29:33 verloren. Endingen liegt in der Tabelle auf dem 12. und letzten Rang. Auf Platz 11 in der Tabelle liegt Suhr-Aarau.
Endingen konnte in der laufenden Saison noch keinen einzigen Punkt holen. (porr)
Verenabilder müssen wieder restauriert werden
Wasserschaden im Verenamünster in Bad Zurzach: 5 Bilder in der Kirche sind beschädigt. Schuld daran ist die Kälte. Nun müssen die Bilder restauriert werden. Eine Reparatur ist glücklicherweise möglich, aber wohl aufwendig.
Wegen der Kälte hatte sich an den Fenstern des Verenamünsters in Bad Zurzach Eis gebildet. Der Schaden entstand, als am Sonntag die Kirche für eine Messe und ein Konzert aufgeheizt wurde. Das Eis ist geschmolzen und das Wasser über die Bilder gelaufen.
«Es gibt zwar kleine Abflussrinnen oberhalb der Bilder, diese vermochten das Schmelzwasser aber nicht ganz abzuleiten», erklärt der Kantonale Denkmalpfleger Reto Nussbaumer.
Bereits im letzten Jahr restauriert
5 von 12 Bildern des sogenannten Verenazyklus wurden beschädigt. Sie wurden bereits am Sonntag abgehängt und in einen sicheren Raum gebracht. Nun prüft ein Restaurator, wie die Bilder restauriert werden müssen: «Vermutlich ist nur die Firnis beschädigt, also quasi die Lackschicht auf dem Bild. Die Ölfarben des eigentlichen Gemäldes scheinen intakt zu sein», sagt Reto Nussbaumer.
Somit dürften die Bilder keinen bleibenden Schaden erlitten haben. Die 12 Bilder des Verenazyklus sowie das Verenamünster wurden erst 2011 zum letzten Mal restauriert. Nun brauchen sie also schon wieder eine Restauration.
Das sei einerseits Pech, andererseits aber auch «Glück im Ungklück», betont Reto Nussbaumer. Denn: «Weil die Wände und die Bilder noch recht sauber waren, lief immerhin kein dreckiges Wasser darüber».
Biografie der Heiligen Verena
Der aus 12 Bildern bestehende Verenazyklus wurde 1631 von Caspar Letter gemalt. Er erzählt die Lebensgeschichte der Heiligen Verena. Diese lebte im 4. Jahrhundert zunächst in Solothurn, in der heute nach ihr benannten Verenaschlucht. Von Solothurn aus wanderte Verena über Koblenz nach Bad Zurzach.
Im Jahr 344 starb Verena und wurde in Bad Zurzach begraben. Das Verenagrab befindet sich in der gotischen Krypta. Das Verenamünster birgt zahlreiche Kunstschätze, wie zum Beispiel der Sarkophag der Heiligen aus dem frühen 17. Jahrhundert. Noch bis ins 19. Jahrhundert war Bad Zurzach ein bedeutender Wallfahrtsort. (porr)

18:22 Axpo erhöht Strompreise
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10:58 Soviele Geburten wie seit über 20 Jahren nicht mehr
10:31 Aarau – Grossbaustelle ausgeraubt
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06:57 Das Eis in den Bächen sorgt für Probleme
06:52 Kriens-Luzern kurz vor Einzug in die Finalrunde
06:51 Wirte setzen sich gegen Bierverbot zur Wehr
06:40 Tropenhaus will mit Sonderschauen Publikum anlocken
06:20 Alkoholtestkäufe auch während Luzerner Fasnacht
06:18 Landrat debattiert moderneres Vormundschaftsrecht
05:37 Siegermuni «Ueli» für Döttinger Schwingfest
Therme Vals: Einheimische steigen ins Bieterrennen ein
Das Seilziehen um die berühmte Therme in Vals (GR) geht in eine neue Runde. Eine Gruppe Einheimischer will ein Kaufangebot abgeben. Beteiligt ist der ehemalige Verwaltungsratspräsident der Therme, Pius Truffer. Damit sind nun drei Parteien im Spiel. mehr
«Ermutigende» Goldfunde im Bündner Oberland
Neuste Gesteinsproben im Val Medel im Bündner Oberland sind vielversprechend ausgefallen. Ein Explorationsunternehmen hat unter anderem sieben Proben mit über 10 Gramm Gold pro Tonne Gestein zu Tage gefördert. mehr
«Punts» wird eingestellt
Die einzige rätoromanische Jugendzeitschrift «Punts» (Brücken) stellt ihr Erscheinen ein. Nach 198 Ausgaben in fast 18 Jahren ist definitiv Schluss. mehr
Zumthor reicht Offerte für Therme Vals ein
Der Kampf um die Zukunft der Therme Vals (GR) geht in die nächste Runde. Der Architekt des Bades, Peter Zumthor, könnte doch noch zum Zug kommen. Zusammen mit einer Interessengemeinschaft hat er eine Kaufofferte eingereicht. mehr
Centro Giacometti nimmt weitere Hürde
Das geplante Centro Giacometti in Stampa im bündnerischen Bergell ist einen Schritt weiter. Die Vereinigung «Amici del Centro Giacometti» gab grünes Licht für die Planungs- und Finanzierungsphase 2012/13. mehr







«Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
Neue Banknoten kommen frühestens 2013
11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
Machtkampf im Ferienparadies Malediven
Kodak-Kameras sind tot, lang lebe Kodak
Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
Kältewelle ist gutes Geschäft für Öl- und Stromproduzenten
Einigung über Megafusion zwischen Glencore und Xstrata
Bis heute Mittag: Ultimatum der Kreditgeber an Athen
3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
Hersteller will Preis für Gripen senken
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Neue Details zu Majak-Uran in Schweizer AKW













