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Jubelnde Menschenmenge. (reuters)

Südafrika im Fokus

Land der Gegensätze

Südafrika: Farbenfroh und lebenslustig, aber auch beladen mit einer grausamen Vergangenheit, die heute noch nachwirkt. Während der Fussball-Weltmeisterschaft ist die Welt für einen Monat zu Gast im faszinierenden und vielfältigen Land am Kap.

Spanische Fans feiern ihre Weltmeister

Spanien ist zum ersten Mal Fussball-Weltmeister und das zieht die rot-gelbe Menschenmasse überall auf die Strassen. Ob Madrid, London, Hamburg oder Zürich – der spanische Meisterjubel kennt keine Grenzen. In Zürich mit dabei ist auch ein Artgenosse des Kraken-Orakels «Paul»: Der Tintenfisch hat bei jedem seiner Tipps richtig gelegen. mehr

Sport

Die schönsten Bilder vom WM-Final

Die packendsten Szenen des Spiels, die originellsten Fans, Jubel und Tränen nach dem Schlusspfiff: Die schönsten Bilder des WM-Finals.

Kein Platz mehr: Amsterdam ist voll mit «Oranje»-Fans.

Sport

Amsterdams Zentrum voll mit «Oranje»-Fans

Der WM-Final hat in den Niederlanden eine Völkerwanderung ausgelöst und den Stadtvätern von Amsterdam die Sorgenfalten auf die Stirn getrieben. 100'000 Fans haben bereits Stunden vor dem Anpfiff des Endspiels das Zentrum der Hauptstadt komplett gefüllt. mehr

In Lesotho wird gegen Aids angekickt

Die Fussball-Welt schaut derzeit nach Südafrika. Dabei geht etwas vergessen, dass 18 Prozent der Südafrikaner sind HIV-positiv sind. Sogar 23 Prozent sind es im benachbarten Königreich Lesotho. Dort hat in den vergangenen 2 Tagen ein Fussball-Turnier für junge Talente stattgefunden - mit dem Ziel, die Junioren für das Thema Aids zu sensibilisieren.

Kanzlerin Merkel fliegt trotz Kritik zum Viertelfinale

Sparpaket hin oder her, die Bundeskanzlerin Angela Merkel will das Spiel der deutschen Elf hautnah miterleben. Die Unterstützung von Seiten der Bundesregierung bleibt aber nicht unbeanstandet, vor allem da der Besuch einmal mehr von den Steuerzahlern finanziert wird. mehr

Dank «Oranje» ist Holland aus dem Häuschen

Immer wieder galt die «Oranje»-Auswahl als Mitfavorit bei grossen Fussballturnieren. Und immer wieder scheiterten sie. Nun hat die niederländische Auswahl Brasilien geschlagen. Die Medien träumen vom Final und das Volk ist orange und ganz aus dem Häuschen, wie SF-Korrespondent Christoph Nufer aus Amsterdam berichtet. mehr

Sarkozy leitet «Urknall im französischen Fussball» ein

Ein geschossenes Tor in drei Spielen, Vorrunden-Aus an der Fussball-Weltmeisterschaft und interne Querelen vor dem letzten Gruppenspiel: Nach dem sportlichen Ausscheiden der französischen Nationalmannschaft ist die Ehre der «Grande Nation» angekratzt. Der Staatspräsident und die Sport-Staatssekretärin wollen den Laden nun ausmisten. mehr

«Arrivederci Azzurri»: Wut in Italien nach WM-Aus

Die italienische Nationalmannschaft ist nach der 2:3-Niederlage gegen die Slowakei an der Fussball-WM bereits in der Vorrunde gescheitert. Nach Vize-Weltmeister Frankreich muss damit auch der Weltmeister nach Hause. Die italienischen Tifosi sind entsetzt. mehr

Südafrikanische Old-Ladies am Ball

In Südafrika sind nicht etwa nur die Männer Fussballbegeistert. Nein, auch die Frauen jagen freudig dem runden Leder hinterher. In sogenannten Old-Ladies-Vereinen trainieren Südafrikanerinnen die Kunst mit dem Ball. Dabei hat das Fussballspielen nebst einem sozialen auch einen gesundheitsfördernden Charakter. mehr

Frankreichs Trainingsboykott wird zur Staatsaffäre

Die Équipe Tricolore schwächelt nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz. Nun mischte sich sogar die Sportministerin ein und las den Spielern die Leviten – jedem Einzelnen. Das Chaos um das WM-Team wird zudem ein politisches Nachspiel haben. mehr

Video          Kann es Ghana richten?

Kann es Ghana richten?

Die Afrikaner scheinen das Glück bei der ersten Fussball-Weltmeisterschaft auf ihrem Kontinent nicht gepachtet zu haben. Nachdem Kamerun und Südafrika ausgeschieden sind, wurde auch der Achtelfinal-Traum der Nigerianer und Algerier jäh beendet. Einen Hoffnungsträger hat Afrika noch: Ghana könnte mit einem Sieg über Deutschland in die K.O.-Runde einziehen. mehr

Grande Nation nach WM-Aus erschüttert

Es ist eine bittere Pille, die Frankreich schlucken muss: Die Gewinner der Fussball-WM 1998 sind bereits in der Vorrunde sang- und klanglos untergegangen. Die 2:1-Niederlage gegen Gastgeber Südafrika hat die Grande Nation im Innersten erschüttert. mehr

Freude und Frust nach WM-Match gegen Chile

Chile schlägt die Schweiz im zweiten WM-Gruppenspiel 1:0. In den Rängen feierten auch viele Schweizer Fans mit. Für die einen ging nach der Niederlage die Party weiter, andere konnten ihre Enttäuschung nur schwer verstecken.

Natistars in der Township

Port Elisabeth ist eine Hafenstadt ganz im Süden von Südafrika. Sie ist auch bekannt für ihr Township, ihre Schwarzensiedlung New Brighton. Einst ein wichtiges Zentrum des Widerstandes gegen das Apartheid-Regime. Eine Delegation der Schweizer Nationalmannschaft ist vor dem Spiel gegen Chile in dieses Township gereist - und die Schweizer waren nicht mit leeren Händen da.

Kaltes Wetter, teure Reise - kaum Schweizer Fans in Südafrika

Morgen Abend startet die Schweizer Nationalmannschaft endlich ins Abenteuer Weltmeisterschaft. Doch nur wenige Fans haben sich ins winterliche Südafrika begeben, um ihren Nati-Helden vor Ort die Daumen zu drücken. Einerseits liegt dies am kühlen Wetter und an der grossen Distanz – andererseits hat die Fifa mit übereilten Hotel-Buchungen den Reiseveranstaltern das Leben erschwert. mehr

Alphornklänge in Südafrika

An der WM in Südafrika sind am Sonntag die Schweizer im Mittelpunkt gestanden. Nicht auf dem Rasen, sondern daneben. Denn Bundespräsidentin Doris Leuthard lud in der Residenz des Schweizer Botschafters in Pretoria zum Empfang. Als Ehrengast mit dabei war FIFA-Chef Sepp Blatter.

Südafrikas Präsident Jacob Zuma (rechts) und FIFA-Präsident Joseph Blatter.

Bunte Feier zur Eröffnung der Fussball-WM in Südafrika

Mit einer bunten und musikalischen Show ist die erste Fussball-Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinenten eröffnet worden. 32 Mannschaften spielen in den nächsten vier Wochen um den Titel, der im Finale am 11. Juli vergeben wird. Die Eröffnungsfeiern wurden jedoch überschattet von einem tragischen Unfall in der Familie des früheren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela. mehr

Tränengas gegen WM-Arbeiter in Durban

Die südafrikanische Polizei hat eine Demonstration von WM-Arbeitern mit Tränengas und Gummigeschossen gewaltsam aufgelöst. Die rund 500 als Ordner im Fussballstadion von Durban eingesetzten Arbeiter protestierten dagegen, dass sie weniger Lohn als vereinbart erhalten hätten. mehr

Der grosse Auftritt der WM-Maskottchen

Ab sofort dreht sich weltweit vier Wochen lang wenn nicht alles, dann sicher vieles um das runde Leder. Millionen von Fussballfans freuen sich über den WM-Start in Südafrika. Mit dem Anpfiff des ersten Spiels kommt nun auch der grosse Auftritt der Maskottchen - das sind die Kinder, welche die Fussballstars beim Einlaufen ins Stadion begleiten dürfen.

Mandela trauert: Teilnahme an WM-Eröffnung abgesagt

Der Beginn der ersten Fussball-Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden wird von einer Tragödie überschattet: Der gesundheitlich angeschlagene Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela hat aus Trauer über den Unfalltod von Urenkelin Zenani seine Teilnahme an der Eröffnungsfeier abgesagt. mehr

So logiert die Nati an der WM

Morgen wird die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft ihr WM-Quartier in Südafrika beziehen. Das noble 4-Sterne-Haus Emerald Resort & Casino ist bereits mit Schweizer Fahnen geschmückt und bezugsbereit für die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld. mehr

Unicef warnt: Wegen WM mehr Kinderarbeit in Südafrika

Aufrüttelnde Worte: Zum WM-Start in Südafrika hat das Kinderhilfswerk Unicef gewarnt, dass die Ausbeutung von Kindern zunehmen könnte. Aktueller Anlass für diese Kritik ist der Welttag gegen Kinderarbeit. mehr

Südafrika fiebert WM-Start entgegen

«Ke Nako» - «Es ist Zeit.» Mit diesem Slogan werden die Besucher auf der Nelson-Mandela-Brücke in Johannesburg empfangen. Die Veranstalter sind stolz, dass erstmals Afrika eine Fussball-WM durchführen darf. Drei Tage vor dem Anpfiff geht SF-Sonderkorrespondent Gregor Meier mit der südafrikanischen Bevölkerung auf Tuchfühlung. mehr

Voodoo im Strafraum

Für Sieg oder Niederlage suchen Spieler ihr Heil in der Magie. Den Ritualen sind kaum Grenzen gesetzt. Afrikanische Fussballer versuchen das Glück mit Hilfe der Geister zu erzwingen. Der Dokumentarfilmer und Buchautor hat ihre Methoden erforscht. Ein Beitrag der Sendung «Kulturplatz».

Nummer 202: Die schlechteste Fussballnation der Welt

Ab Freitag verfolgt fast die ganze Welt gespannt, wer zur besten Fussballnation der Welt gekürt wird. Das schlechteste Nationalteam hat die Rundschau bereits aufgespürt: Ranggleich mit andern steht es mit Nummer 202 am Schluss der Fifa-Weltrangliste. Es ist die Karibikinsel Montserrat. Doch einer glaubt unverdrossen an seine Mannschaft: Nationaltrainer Cecil Lake. Ein Mann für wirklich alle Fälle.

Schweizer Botschaft kommt zu den Fans

Wenn ein Schweizer Tourist im Ausland Hilfe braucht, muss er zur Schweizer Botschaft oder zum Konsulat. Auch wenn der Weg manchmal weit ist. Während der WM in Südafrika aber ist das für einmal umgekehrt. mehr

Löst Fan-Trompete «Vuvuzela» «La Ola» ab?

Die «Vuvuzela» ist der Alptraum der Fernseh-Kommentatoren. Für die Südafrikaner dagegen gibt es kein Fussball-Fest ohne die Plastik-Trompete. Seit 2006 gibt es sogar ein «Vuvuzela»-Orchester. Sein Gründer träumt nun davon, mit seiner Truppe die WM 2014 in Brasilien zu beschallen. Oder gar die globale Fan-Party «La Ola» abzulösen. mehr

Gelbe Karte für Südafrikas Polizei

Amnesty International hat wenige Tage vor Beginn der Fussball-Weltmeisterschaft schwere Vorwürfe gegen die südafrikanische Polizei erhoben. Die Beamten des Gastgeberlandes gingen vor allem in den Bereichen rund um die Stadien massiv gegen Obdachlose, Strassenhändler und Migranten vor, erklärte die Menschenrechtsorganisation. mehr

Rassentrennung: Institutionalisierte Grausamkeit

Die Gräuel einer institutionalisierten Rassentrennung sind heute fast unvorstellbar. Bereits 16 Jahre liegt es zurück, seit in Südafrika die Apartheid mit den ersten demokratischen Wahlen definitiv beendet wurde. Das Ende einer Leidenszeit für die farbige Bevölkerung, die in ihrer bürokratischen Grausamkeit kaum zu begreifen ist. mehr

Zum 21. Mal Windelnwechseln und mehr

Südafrikas Präsident Jacob Zuma wird zum 21. Mal Vater. Das berichtete die «Times». mehr