Machtwechsel in Libyen
Libyen: Übergangsregierung der Unbekannten steht
Libyen hat eine neue Interims-Regierung. Drei Monate nach dem Sturz von Diktator Muammar al-Gaddafi stellte Interimsregierungschef Abdel Rahim al-Kib sein neues Kabinett vor: Vor allem ehemalige Miliz-Kommandeure wurden mit Schlüsselressorts bedacht. Politisch sind die meisten von ihnen eher ein unbeschriebenes Blatt. mehr
Gaddafi-Sohn wird nicht ausgeliefert
Libyen will dem nach wochenlanger Flucht gefassten Gaddafi-Sohn Saif al-Islam selbst den Prozess machen. So wolle es das Volk, erklärte der Nationale Übergangsrat. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag wirft dem 39-Jährigen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor und fordert die Auslieferung. mehr
Libysche Städte von Blindgängern übersät
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat in den libyschen Städten Sirte und Bani Walid damit begonnen, Blindgänger wegzuräumen. In den beiden Städten sind Menschen, die in ihre Häuser zurückkehren wollen, durch die nicht explodierte Munition gefährdet. mehr
Gaddafi versteckte massenhaft Senfgas
In der libyschen Wüste haben die neuen Machthaber eine Tonne Senfgas gefunden. Es war schon immer gemutmasst worden, dass Gaddafi chemische Waffen gehortet hatte. Die Nato hat unterdessen die Beendigung ihres Militäreinsatzes beschlossen. mehr
Libyens Waffen im Fadenkreuz der UNO
Die Vereinten Nationen sorgen sich um die Zehntausenden Waffen in Libyen. Besonders die Flugabwehrraketen bereiten Kopfzerbrechen, könnten sie in der Hand von Terroristen doch eine Gefahr für Passagierflugzeuge sein. Die neue libysche Regierung soll für Ordnung sorgen. mehr
Gaddafi-Sohn fürchtet um sein Leben und will ein Flugzeug
Saif al-Islam, einer der Söhne von Ex-Diktator Gaddafi, will sich angeblich den Richtern des Strafgerichtshofs in Den Haag stellen. Dazu fordert er offenbar ein Flugzeug. Derweil hat der libysche Übergangsrat angekündigt, den Todesschützen von Gaddafi vor Gericht stellen zu wollen. mehr
Nato beendet Ende Oktober Libyen-Einsatz
Der Libyen-Einsatz der Nato geht Ende Oktober zu Ende. Eine Woche nach dem Tod von Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi haben die Vereinten Nationen beschlossen, das Mandat für den internationalen Militäreinsatz aufzuheben. mehr
«Er hat sich nie schlecht benommen» – Gaddafis Fahrer im Interview
Interessante Einblicke in Muammar al-Gaddafis letzte Tage und dessen Flucht aus Tripolis bietet ein Interview mit dessen Chauffeur. Ein Reporter der britischen Tageszeitung «Guardian» traf Huneish Nasr in Misrata. mehr
Beerdigung Gaddafis an geheimem Ort
Libyens Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi soll an «einem geheimen Ort in der Wüste» beerdigt werden. Das berichtete der arabische Nachrichtensender Al-Arabija unter Berufung auf den libyschen Übergangsrat. mehr
Aufständische richten Gaddafi-Anhänger hin
In der libyschen Stadt Sirte sollen Milizionäre des Übergangsrates 53 Anhänger von Ex-Machthaber Muammar al-Gaddafi nach deren Festnahme getötet haben. mehr
Gaddafi-Sohn Saif al-Islam will flüchten
Der Sohn des früheren libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, Saif al-Islam, bereitet offenbar seine Flucht vor. Nach Angaben der Übergangsregierung befindet er sich in der Wüste nahe der Grenzen zu Niger und Alegerien. mehr
Gaddafis Vermögen auf 200 Milliarden geschätzt
Auf die unglaubliche Summe von 200 Milliarden US-Dollar ist einem Zeitungsbericht zufolge das Vermögen von Libyens Ex-Machthaber Muammar al Gaddafi geschätzt worden. Der selbsternannte Revolutionsführer war am Donnerstag getötet worden. mehr
Libyen feiert - Dschalil verkündet Sieg über Gaddafi-Regime
Drei Tage nach dem gewaltsamen Tod des ehemaligen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi hat das Land mit einem grossen Festakt das Ende von dessen Herrschaft gefeiert. Zehntausende versammelten sich am Sonntag im Zentrum der Stadt Bengasi. mehr
Streit um Gaddafis Leiche
Nach dem Tod des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi ist ein Streit über den Umgang mit dessen Leichnam ausgebrochen. Zahlreiche Schaulustige wollen den toten Diktator sehen. Seine Familie wie auch sein Stamm forderen aber den Nationalen Übergangsrat auf, die Leiche sofort herauszugeben. mehr
Hillary Clinton in Libyen – Unterstützung für Aufständische bekräftigt
US-Aussenministerin Hillary Clinton hat erstmals seit dem Sturz von Ex-Machthaber Muammar al-Gaddafi Libyen besucht. Sie ist das erste hochrangige Mitglied der US-Regierung seit dem Machtwechsel. Hillary Clinton bekräftigte die Unterstützung der USA für die neue Führung. mehr
NATO beschliesst Ende ihres Libyen-Einsatzes
Sieben Monate dauerte der Militäreinsatz der NATO in Libyen. Ende Oktober soll nun Schluss sein. Ein sofortiges Ende des Einsatzes scheiterte am Widerstand aus London und Paris. Der Chef des Militärbündnisses ist stolz und zufrieden. mehr
Siegesfeiern nach Festnahme von Gaddafi-Sohn
Kämpfer der libyschen Übergangsregierung haben gemeldet, sie hätten einen weiteren Sohn des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi festgenommen. Mutassim Billah sei in der umkämpften Stadt Sirte verhaftet worden. In Tripolis wird gefeiert. mehr
Libyen verschiebt Feier - Ansturm zu Gaddafis Leiche
Die Stunde Null in Libyen kommt später: Statt heute wird erst am Sonntag die Befreiung offiziell gefeiert. Viele Schaulustige wollen derweil Gaddafis Leiche sehen, deren Herausgabe die Familie jetzt fordert. Viele Briten kritisieren weiter TV-Bilder von Gaddafis Todeskampf. mehr
Schwere Kämpfe um letzte Gaddafi-Bastionen in Sirte
Der Kampf um die Geburtsstadt von Muammar al-Gaddafi zieht sich hin. Die Truppen des früheren Machthabers Muammar al-Gaddafi haben einen Gegenangriff gestartet. Dennoch verbuchen die Gaddafi-Gegner Erfolge und sind optimistisch. mehr
Kämpfe um Sirte dauern an
In der libyschen Stadt Sirte haben sich Anhänger des gestürzten Diktators Muammar al-Gaddafi und Truppen des Übergangsrates erneut heftige Gefechte geliefert. Es waren Explosionen zu hören, berichtete Al-Dschasira. mehr
Aufständische erobern Gaddafis Geburtsort
Soldaten des libyschen Übergangsrates haben in der Nacht Kasr Abu Hadi erobert. Die Kleinstadt, ein Vorort von Sirte, ist im Kampf gegen die Gaddafi-Getreuen von grosser Bedeutung. Von dort aus nehmen die Aufständischen einen weiteren Anlauf auf die hart umkämpfte Hafenstadt Sirte. mehr
Libysche Kämpfer töten sich versehentlich
Die Kämpfe in Libyen nehmen chaotische Züge an: Bei schweren Gefechten gegen Gaddafi-Anhänger sind drei Kämpfer der neuen Regierung durch Schüsse aus den eigenen Reihen getötet worden. Zwei Söhne Gaddafis sollen sich noch im Land aufhalten. mehr
Gaddafi:«Ich bin bei Euch an der Front»
Libyens Ex-Machthaber Muammar al-Gaddafi ist offenbar bereit für den Märtyrer-Tod. «Ich bin bei Euch an der Front», liess Gaddafi via Audio-Botschaft an seine letzten Getreuen ausrichten. Derweil dauern die Kämpfe um die letzten Gaddafi-Hochburgen an. mehr
Lockerbie-Terror kein Thema für libysche Übergangsregierung
Für Libyen ist der Fall des Lockerbie-Attentäters offenbar abgehakt. Die libyschen Behörden wollen nicht mehr mit Grossbritannien bei der Aufklärung des Terroranschlages kooperieren. mehr
Ab Dezember soll Libyen auf eigenen Füssen stehen
Die Lage in der umkämpften libyschen Stadt Sirte wird immer prekärer. Trotzdem hat ein italienischer Ölkonzern die Produktion in den libyschen Anlagen wieder aufgenommen und die UNO hofft darauf, ihre Nothilfe in Libyen bis Ende November abschliessen zu können. mehr
Gaddafis Regierungschef verhaftet und verurteilt
Gaddafis letzter Regierungschef ist in Tunesien verhaftet und sofort verurteilt worden. Anhänger des libyschen Übergangsrates haben 16 Milliarden Euro gefunden und Chemiewaffen entdeckt. Doch die Kämpfer stossen auf heftigen Widerstand. mehr
UNO-Mitglieder loben Libyen – AU anerkennt Übergangsrat
Der Übergangsrat in Libyen hat einen weiteren Schritt in Richtung internationale Akzeptanz gemacht. In New York lobten westliche Politiker am UNO-Sitz die libyschen Aufständischen. Fast zeitgleich hat die Afrikanische Union den Übergangsrat in Libyen nach langem Zögern anerkannt. mehr
Gaddafi: «Franzosen und Briten gefangen genommen»
In der umkämpften libyschen Stadt Bani Walid haben Gefolgsleute des gestürzten Machthabers Muammar Gaddafi nach eigener Auskunft mehrere Franzosen und Briten gefangen genommen. Ein Sprecher Gaddafis sprach im syrischen Sender Arrai TV von insgesamt 17 «Söldnern». mehr
Aufständische halten libyschen Vize-Aussenminister fest
Der ehemalige libysche Vize-Aussenminister Khaled Kaim, der die Schweiz in der Libyen-Affäre an der Nase herumführte, soll von den Aufständischen gefangen genommen worden sein. Dies berichten arabische Medien gemäss Recherchen von «10vor10». mehr
UNO anerkennt libyschen Übergangsrat und lockert Sanktionen
Die UNO hat den Übergangsrat in Libyen als neue Vertretung des Landes anerkannt. Die Vollversammlung, quasi das Parlament der 193 Mitgliedsländer, stimmte mit grosser Mehrheit dafür, das bisher vom Regime von Muammar al-Gaddafi besetzte UNO-Mandat auf die Rebellen zu übertragen. Zudem wurden Sanktionen gegen das Land gelockert. mehr
Gaddafi-Opfer: Von Diktator-Familie misshandelt
Eine Hausangestellte von Hannibal Gaddafi ist in ein Spital in Malta gebracht worden. Sie soll zuvor von der Ehefrau des Gaddafi-Sohnes schwer misshandelt worden sein. Shweyga Mullah sei von der neuen Regierung aus Libyen zur Behandlung ihrer schweren Verbrennungen in eine Spezialklinik gebracht worden, hiess es aus maltesischen Regierungskreisen. mehr
Letzte Hochburgen Gaddafis kommen ins Wanken
Truppen der libyschen Übergangsregierung sind auf zwei empfindliche Ziele vorgerückt: Einerseits stürmten sie eine der letzten Hochburgen Gaddafis, die Wüstenstadt Bani Walid. Anderseits begann der Kampf um Sirte, die Heimatstadt des Ex-Diktators. mehr
Kampf um Gaddafis Heimat: Aufständische melden Erfolge
Rebellenverbände haben nach Angaben des libyschen Übergangsrats Sirte, die Geburtsstadt des untergetauchten Ex-Diktators Muammar al-Gaddafi, erreicht. Kämpfer der neuen Regierung hätten die Verteidigungslinien der Gaddafi-treuen Truppen im Süden und Westen der Küstenstadt durchbrochen, sagte ein Sprecher des Übergangsrats der britischen BBC. mehr
Cameron und Sarkozy lassen sich in Libyen feiern
Grossbritanniens Premierminister David Cameron hat dem Nationalen Übergangsrat in Libyen seine volle Unterstützung zugesichert. Derweil rief Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy zum Aufbau eines Rechtsstaates im neuen Libyen auf. Cameron und Sarkozy sind die ersten westlichen Regierungschefs, die nach Gaddafis Sturz Libyen besuchen. mehr
Gaddafis Ruf verhallt an Massengrab und Waffenberg
Der flüchtige frühere libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi hat sich erneut zu Wort gemeldet. In der in Syrien verbreiteten Botschaft kritisiert er die Nato-Angriffe auf seine Heimatstadt Sirte als «beispiellose Zerstörung und Terrorismus». International wächst die Angst vor verschwundenen libyschen Waffen, während immer neue Massengräber entdeckt werden. mehr
Gaddafis Sohn beantragt in Niger Asyl
Al-Saadi, der drittälteste Sohn Muammar al-Gaddafis, ist in der nigrischen Hauptstadt Niamey eingetroffen. Dort will er offenbar um politisches Asyl ersuchen. Noch auf der Jagd nach den Gaddafis hat der libysche Übergangsrat erste Schritte eingeleitet für einen neuen Sitz bei den Vereinten Nationen. mehr
Menschenrechtsverletzungen: Schwere Vorwürfe an libysche Aufständische
Die Aufständischen haben sich in ihrem Kampf gegen Muammar al-Gaddafi rechtswidriger Tötungen und Folter schuldig gemacht. Das enthüllt ein jetzt vorgestellter Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International. mehr
Militärs warnen vor libyschen Waffen in Terroristen-Hand
Die durch den Libyen-Konflikt in Umlauf gebrachten Kriegswaffen bedrohen nach Ansicht eines ranghohen US-Militärs die Stabilität in der Region. Zum Abschluss einer Anti-Terrorismus-Konferenz in Algerien betonte der Chef des US-Afrika-Kommandos, General Carter Ham: «Es gibt eine Verbreitung von Waffen wie Gewehren und Sprengstoff, und das beunruhigt die Welt.» mehr
Auf der Flucht: Gaddafi bei Freunden untergetaucht?
Die Spekulationen rund um den Aufenthaltsort von Muammar al-Gaddafi reissen nicht ab. Die Aufständischen gehen davon aus, dass der gestürzte Diktator derzeit versucht, sich nach Süden durch die Sahara abzusetzen. Unterdessen geht der Nervenkrieg um die Wüstenstadt Bani Walid weiter. mehr
Gaddafi verkaufte Grossteil der Goldreserven
Weil ihm offenbar das Geld ausging hat der libysche Ex-Machthaber Muammar al-Gaddafi kurz vor seinem Sturz eine grosse Menge Gold verkauft. Gerüchte, wonach er sich nach Westafrika abgesetzt haben soll, dementierte Gaddafi in einer Wortmeldung. Der Konflikt hat laut der neuen Regierung mindestens 30‘000 Menschenleben gefordert. mehr
Verwirrung um Aufenthaltsort Gaddafis
Im Niger ist nach Angaben des dortigen Militärs ein grosser Konvoi aus Militär- und zivilen Fahrzeugen aus Libyen eingetroffen. Es gebe «anhaltende Gerüchte», dass sich auch der langjährige libysche Machthaber Muammar al Gaddafi oder einer seiner Söhne in einem der Fahrzeuge aufhalten könnte. Sein Sprecher dementiert dies jedoch. mehr
Rasmussen: «Nato-Einsatz bald beendet»
Sobald die Zivilbevölkerung in Libyen nicht mehr bedroht ist, will die Nato ihren Einsatz in dem nordafrikanischen Land beenden. Wann dies genau der Fall sein wird, kann Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nicht sagen: «Ich glaube aber, dass es bald sein wird.» mehr
Den Aufständischen fehlen nur noch Bani Walid - und Gaddafi
Muammar al-Gaddafi ist auf der Flucht, seine Verfolger und «Nachfolger» aber sind ihm auf den Fersen. Die Gaddafi-Hochburgen fallen, die meisten seiner Vertrauten sind geflohen. Und auch die Chancen auf eine Flucht ins Exil für Gaddafi sinken. mehr
Libyen: Angriff nicht vor dem Wochenende
Der Übergangsrat in Libyen will die belagerte Gaddafi-Hochburg Bani Walid bis zum Wochenende nicht stürmen lassen. Für alle noch verbliebenen Enklaven von Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi gelte weiterhin die bis zum 10. September gesetzte Frist für eine Übergabe. mehr
Aufständische verhandeln mit Stammesführern in Bani Walid
In Libyen haben die Aufständischen Bani Walid weitgehend eingekreist. Offenbar haben sich die Stammesführer in der Wüstenstadt nun doch auf Verhandlungen über eine kampflose Übergabe der Stadt an die Aufständischen eingelassen. Gaddafi-Sohn Saif al Islam soll Bani Walid unterdessen verlassen haben. mehr
Waffen aus China für Gaddafi-Regime?
Offiziell gab sich China im Libyenkonflikt neutral. Doch nun sprechen nach Medienberichten in Tripolis gefundene Dokumente eine andere Sprache: Peking soll dem Gaddafi-Regime noch im Juli millionenschwere Waffenlieferungen angeboten haben. Das Dementi aus Peking kam prompt. mehr
Enge Beziehungen zwischen Geheimdiensten des Westens und Libyen
Im Chaos des Umbruchs in der libyschen Hauptstadt Tripolis kommen Dokumente zum Vorschein, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. In den privaten Büros des ehemaligen Aussenministers Moussa Kussa geben Ordner Einblick in die engen Beziehungen zwischen den Geheimdiensten CIA und MI-6 mit dem Gaddafi-Regime. mehr
«Wettlauf um Libyen hat begonnen»
Um «dem freien Libyen von Morgen» zu helfen, fanden sich am Donnerstag in Paris die Staatengemeinschaft zu einer Grosskonferenz zusammen. Zahlreiche europäische Staaten legen einen auffälligen Aktionismus an den Tag. Ein verkappter Wettlauf um Libyen? Nein, doch dieser laufe bereits seit einiger Zeit, sagt Professor Dieter Ruloff im Interview. mehr
Pariser Konferenz verspricht Libyen Hilfe – Gaddafi will kämpfen
Während der libysche Übergangsrat beim Aufbau des zerstörten Landes mit bislang eingefrorenem Geld in Milliardenhöhe rechnen kann, meldet sich Gaddafi zu Wort: Der untergetauchte Diktator will nicht aufgeben. mehr
Wer bekommt Gaddafis Milliarden?
Gaddafis eingefrorene Gelder sollen bald nach Libyen zurückfliessen. Das Land benötigt sie dringend. Doch wird die neue Führung damit sorgfältig umgehen? mehr
Muammar al-Gaddafi wollte ebenfalls nach Algerien
Algerien hat einem Bericht zufolge die Einreise des früheren libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi verweigert. Er habe eigentlich zusammen mit Mitgliedern seiner Familie nach Algerien fliehen wollen. Die Familie konnte einreisen, Gaddafi selber jedoch nicht. Von Gaddafis Söhnen gelangen derweilen unterschiedliche Signale an die Öffentlichkeit. mehr
Gaddafi: «Wir sind keine Frauen, wir werden weiter kämpfen»
Die Aufständischen in Libyen haben offenbar das Ultimatum gegen die Truppen des alten Gaddafi-Regimes in Sirte verlängert. Während sich das Kampf-Geschehen vor allem auf den Ort am Mittelmeer konzentriert, ist die humanitäre Situation in Tripolis noch immer besorgniserregend. Derweil meldet sich Gaddafi erneut zu Wort. mehr
Gaddafis Aussenminister verhaftet
Der Aussenminister von Muammar al-Gaddafi, Abdelati al-Obeidi, ist auf seiner Farm in Janzour, einem Vorort der libyschen Hauptstadt Tripolis, festgenommen worden. Das berichtete ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Reuters. mehr
«Algerien dient dem Gaddafi-Klan als Transitland»
Nach der Flucht von Familienangehörigen des früheren libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi nach Algerien ist das Verhältnis zwischen Libyen und Algerien gespannt. Die Aufständischen verlangen die Auslieferung. Islamwissenschaftler Reinhard Schulze erklärt, warum Gaddafis Familie nach Algerien geflüchtet ist. mehr
Gaddafi-Familie: Empörung in Libyen über Flucht nach Algerien
Die Familie des untergetauchten libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi ist nach Angaben des algerischen Aussenministeriums nach Algerien geflüchtet. Die Aufnahme der Familie in Algerien wurde von der libyschen Übergangsregierung scharf kritisiert, sie fordert die sofortige Auslieferung der Familienmitglieder. Gaddafi selbst soll sich in Bani Walid, 100 Kilometer südöstlich von Tripolis befinden. mehr
Algerien wehrt sich: Gaddafis aus «humanitären Gründen» aufgenommen
Algerien wird harsch kritisiert, weil es Gaddafis Familienangehörige aufgenommen hat. Libyens Nachbar kontert: Man habe aus «strikt humanitären Gründen» gehandelt. Der Übergangsrat bemüht sich derweil noch immer, die umkämpften Städte ohne Militärgewalt zu übernehmen. mehr
Freigelassener Lockerbie-Bomber ringt offenbar mit dem Tod
Der 2009 freigelassene Lockerbie-Attentäter Abdelbaset al-Megrahi liegt nach einem Bericht des US-Nachrichtensenders CNN offenbar im Sterben. Der Sender hat nach eigenen Angaben vom Sonntag al-Megrahi in seinem Haus in Tripolis gefunden. mehr
Libyens Übergangsregierung – Kampf um Stabilität und Aufmerksamkeit
Ihre Ankunft in Tripolis hatten sich die Minister der libyschen Übergangsregierung etwas anders vorgestellt. Niemand wirft mit Blumen. Die Journalisten sind vor allem an der Suche nach Muammar al-Gaddafi interessiert. Aber nicht nur Aufmerksamkeit fehlt – sondern auch Stabilität. mehr
Benghasi auf dem Weg zur Normalität
Trotz einzelner Kämpfe mit Getreuen des langjährigen Machthabers Muammar Gaddafi verlegt der libysche Übergangsrat seinen Sitz von Benghasi in die Hauptstadt Tripolis. In der einstigen Hochburg der Aufständischen kehrt die Normalität zurück – dies aber nur sehr langsam, wie die Reportage von SF-Korrespondent Pascal Weber zeigt. mehr
«Die Innenstadt ist mit Patronenhülsen übersät»
Am Tag drei nach der Eroberung von Tripolis durch die Aufständischen ist SF-Sonderkorrespondent Philipp Zahn in der libyschen Hauptstadt eingetroffen. Die Millionenstadt präsentiert sich in einem sehr bizarren Bild, wie er in einem Telefongespräch mit der «Tagesschau» sagt. mehr
Sarkozy empfängt die Nr. 2 der libyschen Aufständischen
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy empfängt heute die Nummer zwei des libyschen Übergangsrates, Mahmud Dschibril in Paris. Es ist nicht das erste Treffen zwischen Sarkozy und Dschibril. Im Zentrum der Gespräche jeweils: Die Zukunft Libyens mehr
Gaddafi-Sohn bei Nato-Angriff angeblich getötet
Den Rebellen zufolge ist bei einem Nato-Luftangriff Chamies al-Gaddafi, Sohn des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, getötet worden. Ziel des Angriffs war die westliche Stadt Slitan. Insgesamt kamen dabei 32 Menschen ums Leben. Die libysche Regierung dementierte den Tod des Gaddafi-Sohnes. mehr
Aufständische vor Grossoffensive gegen Tripolis
Die libyschen Aufständischen formieren sich in den Nafusa-Bergen im Westen des Landes neu und planen in den kommenden Tagen eine Grossoffensive gegen Tripolis. Die Rebellen hofften, noch vor dem Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan Ende August die Hauptstadt zu erreichen. mehr
Libyen: Grabenkämpfe unter den Aufständischen
Rund fünf Monate nach Beginn des Aufstands in Libyen zeigen sich im mehr Risse im Gefüge der Gaddafi-Gegner. Nach der Tötung des Militärchefs der Rebellen Ende Woche wurden nun nahe der Stadt Benghasi vier Kämpfer der Aufständischen bei internen Gefechten getötet. mehr
Nato zieht Gaddafi den Stecker raus
Die Militärallianz unter dem Nato-Kommando hat in der Nacht drei Satellitenantennen des libyschen Staatsfernsehens zerstört. Nach Angaben des Militärbündnisses in Brüssel habe dies die «Terrorsendungen» von Machthaber Muammar al-Gaddafi «zum Schweigen gebracht». In der ostlibyschen Aufständischen-Metropole Bengasi reist der Tod des Militärchefs Abdel Fattah Junes einen tiefen Graben unter der Rebellen auf. mehr
Gaddafi vermint sein Land - Opposition bittet um Hilfe
Der Chef der libyschen Übergangsregierung, Mahmud Dschibril, hat bei einem Besuch in Madrid die spanische Regierung um Finanzhilfe für den Wiederaufbau des Landes gebeten. Die Hilfe solle zudem genützt werden, um bis zu einem Rücktritt des Machthabers Muammar al-Gaddafi die Bedürfnisse der Bevölkerung an Lebensmitteln und Medikamenten zu decken. mehr
Gaddafi verspottet Anerkennung der Übergangsrats
Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi hat die internationale Anerkennung des Übergangsrats der Rebellen als einzige legitime Vertretung des libyschen Volkes zurückgewiesen. Im Fernsehen hat er sich erneut an seine Anhänger gewandt. mehr
Patt in Libyen – wie geht es weiter?
Im libyschen Bürgerkrieg herrscht eine Pattsituation. Obwohl viele internationale Vermittlungs-Bemühungen laufen, ist keine Lösung in Sicht. Islamwissenschaftler Reinhard Schulze erklärt, wie es weiter gehen könnte. mehr
Frankreich liefert Kriegsmaterial nach Libyen
Die französische Armee hat die Aufständischen in Libyen mit Waffen beliefert. Im Nafusa-Gebirge haben die Franzosen unter anderem Maschinen- und Sturmgewehre sowie Panzerabwehrwaffen mit Fallschirmen abgeworfen. Zudem haben die Gaddafi-Gegner ein Waffenlager erobert, was für die Kämpfer einen «enormen Schub für die Moral» bedeute. mehr
Libysche Aufständische verhandeln mit Gaddafi
Ein Sprecher des libyschen Übergangsrates hat indirekte Gespräche mit Vertretern des Regimes von Machthaber Muammar al-Gaddafi bestätigt. Konkrete Ergebnisse gebe es noch nicht – ein Rücktritt von Gaddafi als Staatschef sei jedoch nicht verhandelbar, lässt der Nationalrat ausrichten. mehr
Afrikanische Union ignoriert Haftbefehl gegen Gaddafi
Die Afrikanische Union (AU) ruft ihre Mitgliedsstaaten dazu auf, den vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag ausgestellten Haftbefehl gegen den Muammar al-Gaddafi zu ignorieren. Sollten die AU-Staaten dieser Empfehlung folgen, könnte sich der libysche Machthaber auf dem Kontinent mehrheitlich frei bewegen. mehr
Libyen: Neue Vergewaltigungs-Vorwürfe
US-Aussenministerin Hillary Clinton hat den Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi Kriegsverbrechen und schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Ein Gesandter Moskaus erklärte unterdessen, dass das libysche Regime bereits direkte Verhandlungen mit seinen Gegnern geführt hat - in Paris. mehr
«Gaddafi hat über 25'000 Geiseln in der Gewalt»
Der libysche Diktator Muammar al-Gaddafi hält Tausende Clan-Chefs und andere einflussreiche Persönlichkeiten als Geiseln in seiner Gewalt – so die Einschätzung des kanadischen Generals Charles Bouchard. Gaddafi benutzt die Menschen demnach als «Schutzschilde». mehr
Gaddafi ordnete Vergewaltigungen an – Weitere Nato-Angriffe auf Tripolis
Die Nato hat ihre Luftangriffe auf die libysche Hauptstadt Tripolis in der Nacht auf Donnerstag fortgesetzt. Derweil bestätigte Luis Moreno-Ocampo, Chefankläger des Internationalen Strafgerichts in Den Haag, den Verdacht, wonach die Gaddafi-Truppen Frauen systematischen vergewaltigten. mehr
Nato will Sieg über Gaddafi – aber kein zusätzliches Militär
Die Nato will ihre Luftschläge gegen Ziele in Libyen bis zum Sturz des Regimes von Machthaber Muammar al-Gaddafi fortsetzen. Die Mitgliedstaaten sind aber nicht willens, ihre militärischen Anstrengungen deutlich über das bisherige Mass auszuweiten. Dies erklärten sie am Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel. mehr
Gaddafi rochiert während sein Volk ausblutet
Während die Kämpfe in Libyen mit unvermindeter Härte geführt werden, hat Machthaber Muammar al-Gaddafi mit dem Vorsitzenden des internationalen Schachverbands eine Partie Schach gespielt. Gaddafi habe Kirsan Iljumschinow in der Hauptstadt Tripolis empfangen, hiess es. Währenddessen haben die Vereinigten Arabischen Emirate den Nationalen Übergangsrat der Aufständischen als libysche Vertretung anerkannt. mehr
Französische Kampfhelikopter in Libyen – folgen nun Bodentruppen?
Frankreich will Helikopter gegen den libyschen Machthaber Gadaffi einsetzen. Eine neue Stufe im militärischen Kampf gegen den Diktator oder nur ein Bluff? Der Schweizer Militärexperte Bruno Lezzi hält beides für möglich. mehr
Gaddafis Frau offenbar mit Tochter nach Djerba geflohen
Die Frau des Machthabers Muamar al-Gaddafi hat offenbar zusammen mit der gemeinsamen Tochter Aisha Libyen verlassen. Die beiden hätten sich nach Tunesien abgesetzt, heisst aus tunesischen Sicherheitskreisen. Das Innenministerium dementiert dies jedoch. mehr
Internationaler Haftbefehl gegen Gaddafi beantragt
Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag hat einen internationalen Haftbefehl gegen den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi beantragt. Die libysche Regierung hat bereits angekündigt, dass sie dies nicht beeindruckt. Gleichzeitig gibt es aber auch ganz andere Anzeichen. mehr
Der Hölle von Misrata entkommen: Flüchtlingsschiff erreicht Benghasi
Eine katastrophale Versorgungslage, zu wenige Medikamente, Tote und Verletzte: Die westlibysche Stadt Misrata ist tagtäglich Schauplatz brutaler Kämpfe zwischen Gaddafi-Truppen und den Aufständischen. Für rund 800 Menschen hat der Horror nun ein Ende. Doch auch ihre Flucht war abenteuerlich. mehr
Menschenrechtler: «Gaddafi setzt Streubomben ein»
Die Truppen des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi setzen nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation gegen die Bevölkerung in der Stadt Misrata auch Streubomben ein. Die libysche Regierung bestritt den Einsatz der international weitgehend geächteten
Munition.
mehr
Experte zu Libyen: «Es gibt nur den diplomatischen Weg»
Die Afrikanische Union (AU) hat für Libyen einen Friedensplan vorgelegt. Zentraler Bestandteil ist ein sofortiger Waffenstillstand. Für den Arabien-Experten Erich Gysling ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Dass ein solcher Waffenstillstand indessen ohne Beteiligung der UNO durchsetzbar wäre, hält Gysling für unwahrscheinlich. mehr
Libyen: Aufständische nehmen Nachhilfeunterricht in Militärtaktik
Waren die jugendlichen Rebellen in den vergangenen Wochen recht unkoordiniert gegen die besser ausgebildeten und bewaffneten Regierungstruppen angerannt, planen sie ihre Angriffe neuerdings genauer. Ausbildner sind Leute aus den eigenen Reihen. mehr
Machtwechsel in Libyen
Muammar al-Gaddafi seine Macht in Libyen verloren. Immer wieder während des Konflikts hatten die Aufständischen Rückschläge zu verkraften. Jetzt geht es nur noch um wenige Gaddafi-Bastionen. Der Verbleib des Despoten ist jedoch unklar.
Pasta für «Papa»: Gaddafis bizarrer Lebensstil
Shoppen in Luxus-Boutiquen und goldene Uhren vom libyschen Diktator: Muammar al-Gaddafi liess sich gerne von ukrainischen Krankenschwestern pflegen, die rund um die Uhr arbeiten mussten, dafür aber reich beschenkt wurden. Einige hängen noch immer an ihrem «Papa», wie sie ihn nannten. mehr
Das neue Gesicht Libyens: Ex-Justizminister Dschalil führt Rebellen an
Vor einem halben Jahr war der Mann mit dem dünnen grauen Bart und der Halbglatze im Ausland kaum bekannt. Doch mit dem Aufstand gegen Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi wurde der Chef des oppositionellen Nationalen Übergangsrates, Mustafa Abdel Dschalil, zum Gesicht des Widerstands. mehr
Nato übernimmt Ruder von UNO-Allianz in Libyen
Die Nato weitet den Militäreinsatz in Libyen aus. Noch ist es nicht endgültig beschlossen - aber die Planungen laufen auf Hochtouren. Nach der Flugverbotszone wird somit de facto auch die volle Kontrolle über die Einsätze der bisherigen «Koalition» übernommen. Dafür sei ein kreativer Kompromiss nötig gewesen, sagt SF-Korrespondent Christoph Nufer. mehr
Von der UNO-Resolution zur Militäroperation: Eine Chronologie in Bildern
Am 17. März verhängte der UNO-Sicherheitsrat ein Luftverbot über Libyen. Schon wenige Stunden später drangen bereits erste französische Kampfjets in den lybischen Luftraum ein. Gemäss Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy handelte es sich um Erkundungsflüge. Damit begann die multinationale Operation «Odyssey Dawn». mehr
UNO-Resolution 1973: Was ist erlaubt?
Acht Seiten lang ist die UNO-Resolution 1973, welche die Gewalt gegen Zivilisten in Libyen stoppen soll. Hier einige Fragen und Antworten zum Inhalt und den Möglichkeiten des Papiers. mehr
Als der «arabische Frühling» Libyen erfasste – Eine Chronik
Seit Mitte Februar haben in Libyen Aufständische gegen Regierungsanhänger gekämpft. Die Vorgänge in Libyen wurden in der Schweiz mit besonderem Interesse verfolgt, nicht zuletzt wegen der «Libyen-Affäre» 2008 (Festnahme von Gaddi-Sohn Hannibal in Genf). Hier eine Chronik der nationalen und internationalen Ereignisse rund um Libyen seit Beginn des Aufstands im Februar 2010. mehr
UNO billigt Militäreinsatz gegen Gaddafi
Der UNO-Sicherheitsrat hat die Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen beschlossen. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat eine Resolution verabschiedet, mit der die Luftwaffe des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi am Boden gehalten werden soll. Nach dem UNO-Entscheid könnte es nun innerhalb von Stunden zu einer militärischen Intervention kommen. Eine Bodenoffensive bleibt aber tabu. Derweil feiert Benghasi, die Stadt der Rebellen, den UNO-Entscheid. mehr
Bildung der «nachrevolutionären Ordnung» wird Problem sein
Vor sechs Monaten hat der Kampf der libyschen Opposition gegen das Regime Gaddafis begonnen. Sechs Monate blutige Kämpfe mit häufig nur kurzfristigen Erfolgen. Mit den schnellen Erfolgen der letzten Stunden und Tage scheinen die Rebellen plötzlich effizienter und besser organisiert. Der Islam-Wissenschaftler Reinhard Schulze erklärte am Vorabend der massiven Umwälzungen in Tripolis die veränderte Situation. mehr
Gaddafis Familie – vom Zentrum der Macht in den Hausarrest
Bisher war die Familie Gaddafi der mächtigste Clan Libyens. Seinen acht Kindern hat der exzentrische Patriarch zu vielen Schlüsselpositionen im Land verholfen. Sie sorgten im Ausland aber auch regelmässig für negative Schlagzeilen. Zwei Söhne Gaddafis wurden nun von den Aufständischen festgenommen, einer steht unter Hausarrest. Ein Portrait der Kinder Gaddafis. mehr
Libyen-Geisel Hamdani: «Jetzt kann ich reden»
Die Revolte gegen den libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi ist auch für den Westschweizer Geschäftsmann Rachid Hamdani eine Befreiung. Ein Jahr nach dem Ende seiner Geisel-Haft gibt er der «Rundschau» ein Interview. mehr
Wer hat die Revolution erfunden? – Gene Sharp
Arm, aber reich an Ideen. Das ist der amerikanische Professor Gene Sharp. Er ist so etwas wie der geistige Vater der aktuellen Revolutionen im arabischen Raum. Sharp hatte vor über 20 Jahren eine Anleitung geschrieben, wie man mit friedlichen Mitteln Diktatoren stürzen kann. mehr
Reinhard Schulze und Ulrich Tilgner: Wie geht es in Libyen weiter?
Gaddafi wehrt sich mit allen Kräften gegen sein Ende. Im Osten Libyens lässt er Stellungen der Aufständischen mit Kampfjets angreifen. Er setzt auch Panzer und Helikopter ein. «tagesschau.sf.tv» hat den Islamexperten der Universität Bern, Reinhard Schulze, und SF-Nahostkorrespondent Ulrich Tilgner um eine Einschätzung der Lage gebeten. mehr
Berlusconi & Gaddafi – Das Ende einer Männerfreundschaft
Berlusconi und Gaddafi, Italien und Libyen – das war eine exotische Partnerschaft, die für viele Betrachter auf den ersten Blick nicht gegensätzlicher hätte sein können. Doch bei genauerem Hinsehen wird schnell klar, dass die beiden Staaten und Staatsführer sehr viel verbindet. Das geht sogar so weit, dass darüber spekuliert wird, ob Silvio Berlusconi seinem Freund Muammar al-Gaddafi politisches Asyl gewähren wird. mehr
ABC-Waffen in Libyen: Stockt Gaddafi heimlich auf?
Seit 1969 hat Muammar al-Gaddafi Libyen zu einer Militärmacht ausgebaut. Ein Ex-Minister hat nun gewarnt, dass Gaddafi nicht davor zurückschrecken würde, den Rest seiner Massenvernichtungswaffen einzusetzen. Tatsächlich gibt es in Libyen noch sog. ABC-Waffen – seit dem offiziellen Verzicht des Landes auf Massenvernichtungswaffen wurden noch nicht alle Kampfstoffe zerstört. Die Frage ist, was Gaddafi mit dem Rest macht, und ob er sich weitere ABC-Waffen auf dem Schwarzmarkt besorgt. Zwei Experten nehmen auf «www.tagesschau.sf.tv» Stellung. mehr
Jean Ziegler: Sezessionsgefahr in Libyen
Der Soziologe und Libyen-Experte Jean Ziegler hat sich in der «Rundschau» über die Unruhen in Libyen geäussert. Seiner Meinung nach besteht die reale Gefahr einer Sezession des Landes. Zudem habe sich die Rede von Muammar al-Gaddafi vom Dienstag wie die eines «pathologisch gestörten Menschen» angehört. mehr
Der exzentrische Staatsführer Gaddafi
Seit bald 42 Jahren führt Staatschef Muammar al-Gaddafi sein Land an enger Leine – so lange wie kein Staatsoberhaupt im arabischen Raum. Nun erreichen die Wellen der Revolution in den Nachbarstaaten Ägypten und Tunesien auch Libyen. Sind Gaddafis Stunden gezählt? Ein Rückblick auf eine aussergewöhnliche politische Karriere. mehr









































































































