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Eine Untersuchung der Bausubstanz in Port-au-Prince hat bestätigt, dass die haitianische Hauptstadt bei dem schweren Erdbeben im Januar zu 60 Prozent zerstört wurde. mehr …
In Haiti haben die bislang schwersten Regenfälle nach dem Erdbeben vom 12. Januar die Not der Überlebenden weiter verschärft. Hunderttausende Obdachlose wurden bis auf die Haut durchnässt. Der Regen erhöht zudem das Einsturzrisiko bei beschädigten Gebäuden in Port-au-Prince. mehr …
Die Zahl der Toten beim Erdbeben in Haiti hat sich nach jüngsten Angaben der Regierung erneut erhöht. Es seien am 12. Januar möglicherweise bis zu 300'000 Menschen ums Leben gekommen, sagte Haitis Präsident René Préval bei einem Treffen der Karibikstaaten bei Cancún in Mexiko. mehr …
Mehr als eine Million Haitianer leben nach Angaben der Regierung in Port-au-Prince gut einen Monat nach dem verheerenden Erdbeben noch auf der Strasse. Mindestens 250'000 Wohnhäuser und öffentliche Gebäude seien am 12. Januar zerstört worden, sagte Haitis UNO-Botschafter Leo Merores vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in New York. mehr …
Nach dem Erdbeben in Haiti hat die UNO den grössten Spendenaufruf ihrer Geschichte gestartet. Generalsekretär Ban Ki Moon und sein Haiti-Beauftragter Bill Clinton forderten die Staaten auf, im Laufe des Jahres 1,44 Milliarden Dollar zur Verfügung zu stellen. Diese Summe sei nötig, weil drei Millionen Menschen - fast ein Drittel aller Haitianer - von der Katastrophe betroffen seien. mehr …
Beim Einsturz eines Schulgebäudes im Norden von Haiti sind nach Angaben des Roten Kreuzes vier Kinder ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich in der Stadt Cap-Haitien, rund 130 Kilometer nördlich der Hauptstadt Porte-au-Prince. Als Konsequenz aus dem verheerenden Beben hat Haiti jetzt die Bauvorschriften verschärft. Die weltweiten Hilfsangebote nach der Katastrophe stimmen Soziologen optimistisch. mehr …
Fünf Wochen nach dem schweren Erdbeben hat der französische Präsident Nicolas Sarkozy Haiti besucht. Frankreich werde Haiti beim Wiederaufbau mit 326 Millionen Euro unterstützen, kündigte Sarkozy an. mehr …
Bei dem Erdbeben in Haiti könnten mehr Menschen ums Leben gekommen sein als beim Tsunami in Südasien im Jahr 2004. Die Regierung des Landes erhöhte die Opferzahl von 212'000 auf 230'000. Auch beim Tsunami kamen etwa so viele Menschen ums Leben. Das UNO-Kinderhilfswerk Unicef hat unterdessen vor Kindesentführungen aus dem vom Erdbeben zerstörten Haiti gewarnt. mehr …
Geschlagene 27 Tage hat der Händler Evans Monsigrace unter den Trümmern eines Marktes in Haiti überlebt. Eine Sensation. Die Geschichte dieser wundersamen Rettung weckt jedoch auch Zweifel: Wie konnte Monsigrace ohne Wasser überleben? Und warum fand ihn keines der internationalen Bergungsteams? mehr …
Nach dem verheerenden Erdbeben vor eine Monat müssen die Menschen in Haiti nach Einschätzung von US-Meteorologen in der diesjährigen Hurrikan-Saison eine weitere Naturkatastrophe befürchten. mehr …
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti erlassen die sieben führenden Industriestaaten (G-7) dem Karibikstaat alle bilateralen Schulden. Das teilte der kanadische Finanzminister Jim Flaherty in Iqaluit mit, wo die G-7-Finanzminister seit Freitag tagen. Einig waren sich die Diplomaten auch, dass zur Ankurbelung der Wirtschaft weitere staatliche Hilfen notwendig sind. mehr …
Das US-Militär zieht im Hilfseinsatz nach dem schweren Erdbeben in Haiti drei Schiffe aus den Gewässern vor dem Karibikstaat ab, nämlich einen Flugzeugträger, einen Kreuzer und ein Forschungsschiff. mehr …
Die Zahl der beim Erdbeben in Haiti getöteten Menschen liegt inzwischen offiziell bei 200'000. Die Regierung korrigierte die bisherige Zahl um 30'000 Tote nach oben. mehr …
Ein haitianischer Untersuchungsrichter hat mit der Befragung von zehn Amerikanern begonnen, die nach dem Erdbeben in Haiti unter dem Verdacht der illegalen Kindervermittlung festgenommen worden sind. mehr …
In Haiti steigen die Gefahren für Waisen und Kinder ohne Begleitung Erwachsener. Vier Experten der UNO haben in Genf vor den Risiken für die Minderjährigen gewarnt: Die Kinder könnten entführt, verkauft oder als Sklaven missbraucht werden. Gleichzeitig wurde bekannt, dass sich die Zahl der Voll- und Halbwaisen in dem Erdbebengebiet auf rund eine Million verdoppelt hat. mehr …
Die zehn Amerikaner, die nach dem Erdbeben in Haiti unter dem Verdacht der illegalen Kindervermittlung festgenommen wurden, könnten möglicherweise in den USA vor Gericht gestellt werden. mehr …
Unter grossem Sicherheitsaufgebot hat das Welternährungsprogramm (WFP) der UNO in Haiti mit einer grossangelegten Verteilung von Lebensmitteln begonnen. Soldaten der UNO-Mission und der US-Armee sowie einheimische Sicherheitskräfte überwachten die Aktion. mehr …
Die haitianische Polizei hat zehn US-Bürger wegen des Verdachts auf illegale Adoption festgenommen. Die fünf Männer und fünf Frauen hätten versucht, 33 Kinder zwischen zwei Monaten und zwölf Jahren ausser Landes zu bringen, teilte die Polizei mit. mehr …
Vermutlich wegen eines Disputs über die Begleichung von Arztkosten ist die Evakuierung von verletzten Erdbebenopfern aus Haiti in die USA vorerst gestoppt worden. mehr …
Ein Grossteil der 33 haitianischen Kinder, die von einer Gruppe von US-Bürgern ausser Landes gebracht werden sollten, hat offenbar noch Angehörige. mehr …
Der haitianische Präsident René Préval hat fehlende Koordination bei der internationalen Hilfe kritisiert. Viele Länder engagierten sich zeigten guten Willen, sagte er in Port-au-Prince. «Aber unsere Regierung wird nicht eingebunden, und man stimmt sich nicht ab.» Ausserdem ginge es nicht um Wiederaufbau, sondern «Neu-Aufbau». mehr …
Die UNO-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) hat zu einem Schuldenerlass für Haiti aufgerufen. Die Schulden des von einem Erdbeben zerstörten, bitterarmen Karibikstaates beliefen sich auf eine Milliarde Dollar. Derweil gehen den Ärzten und in den Kliniken angesichts der zahllosen Verletzten die Medikamente aus. mehr …
Die USA schickten nicht nur Hilfsgüter, sondern auch tausende Soldaten nach Haiti, die Ordnung in das vom Erdbeben erschütterte Land bringen sollten. Als Basis haben sie unter anderem ein Spitalschiff und einen Flugzeugträger vor den Küsten Haitis stationiert. «10vor10» konnte diese besuchen. mehr …
Das von einem Erdbeben zerstörte Haiti hat die internationale Gemeinschaft um langjährigen Beistand gebeten. Das Land brauche mindestens fünf bis zehn Jahre lang Hilfe beim Wiederaufbau, sagte Ministerpräsident Jean-Max Bellerive im kanadischen Montréal. mehr …
Auf Haiti ist ein weiterer Verschütteter lebend aus den Trümmern geborgen worden. US-Soldaten fanden den Mann leicht verletzt unter den Resten eines Hauses in der Hauptstadt Port-au-Prince. Dort hatte er seit zwölf Tagen gelegen. mehr …
Ungefähr zehn haitianische Waisen-Kinder warten darauf, von Schweizer Paaren adoptiert zu werden. Die Adotionsverfahren haben vor dem Beben begonnen. Doch anders als andere Länder ist die Schweiz zurückhaltend was die Beschleunigung der Verfahren angeht. mehr …
Martin Weber ist Allgemein- und Tropenmediziner. Sein Spezialgebiet sind Einsätze in Katastrophengebieten. Mitte Februar fliegt Weber mit der so genannten zweiten Schicht vom Roten Kreuz nach Haiti, um den Opfern des Erdbebens zu helfen. «Puls» wollte wissen, woran nach der akuten Phase gedacht werden muss und wie die Ärzte darauf vorbereitet werden. mehr …
Haiti ist am Sonntag wieder von einem starken Nachbeben erschüttert worden. Es hatte eine Stärke von 4,7, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte. Berichte über neue Schäden lagen zunächst nicht vor. Es war eines von rund 50 Nachbeben, die Haiti seit dem verheerenden Erdstoss vom 12. Januar erschüttert haben. Die Zahl der bestätigten Todesopfer ist inzwischen auf über 150'000 gestiegen. mehr …
Charlie Simpson, ein siebenjähriger britischer Junge, hat an einem Tag 50'000 Pfund (84'000 Franken) für die Erdbebenopfer in Haiti gesammelt. Seine Mutter hat ihn dabei tatkräftig unterstützt. Mittlerweile ist die Spendensumme auf über 90'000 Pfund angewachsen. mehr …
Fast zwei Wochen nach dem Erdbeben in Haiti verlassen immer mehr Überlebende die Hauptstadt Port-au-Prince, während sich die Staaatengemeinschaft bemüht, eine internationale Geberkonferenz zu planen. Die EU will ferner rund 300 paramilitärisch ausgebildete Polizisten nach Haiti schicken. mehr …
Der dritte Jumbo mit dringend benötigtem Material ist in Richtung Port-au-Prince unterwegs. Im Katastrophengebiet arbeitet ein Schweizer Ärzteteam rund um die Uhr im Universitätsspital. Zudem verteilen in der Provinz UNO-Blauhelme Schweizer Hilfspakete. Das Hauptaugenmerk der Eidgenossen liegt jedoch auf dem Wiederaufbau. mehr …
Die Spendengala amerikanischer Stars für die Erdbebenopfer von Haiti hat 58 Millionen Dollar (rund 59 Millionen Franken) eingesammelt. Dabei würden die Spenden auch einen Tag nach dem Konzert aus Los Angeles, New York und London nicht abreissen, meldete CNN. Nach Angaben des Senders ist dieser Betrag ein Rekord für eine Spendenshow nach einer Naturkatastrophe. mehr …
In Haiti sind nach Informationen des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF 15 Kinder aus Spitälern verschwunden. Wie das Hilfswerk mitteilte, besteht der Verdacht, dass die Kinder verschleppt wurden. UNICEF rät internationalen Regierungen derzeit von der Beschleunigung der Adoptonsverfahren ab. Oberste Priorität habe die Suche nach Angehörigen der haitianischen Waisenkinder. mehr …
Tue Gutes und zeige es. Unter diesem Motto handeln viele US-Fernsehsender in Haiti. Die grossen Sender wie CNN, NBC oder ABC haben neben Journalisten auch ihre Medizin-Fachleute ins Katastrophengebiet geschickt. Und über deren Hilfseinsätze wird breit berichtet. mehr …
Mehr als zehn Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti haben israelische Retter am Freitag in Port-au-Prince einen 21-Jährigen aus den Trümmern seines Schlafzimmers geborgen. Inzwischen haben die Behörden die Such- und Rettungsphase für beendet erklärt. mehr …
Die Glückskette hat am Donnerstag beim nationalen Sammeltag für die Opfer des Erdbebens in Haiti Spendenzusagen in Höhe von 20,8 Millionen Franken erhalten. Mit den 4,4 Millionen, die schon vorher bei der Glückskette eingegangen waren, stehen nun 25,2 Millionen Franken für Hilfe bereit. Glückskette-Sprecher Roland Jeanneret zeigte sich sehr zufrieden über den Verlauf des Spendentages. mehr …
Auch am Samstag konnte noch ein Überlebender aus den Erdbeben-Trümmern in der Hauptstadt Port-au-Prince gerettet werden. Damit stieg die Zahl der seit dem 12. Januar lebend Geborgenen auf 133. Doch jetzt hat die haitianische Regierung die Phase der Such- und Rettungsarbeiten für beendet erklärt, teilte das UNO-Büro für humanitäre Hilfe (OCHA) in Genf mit. mehr …
Auch Tage nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti präsentiert sich die Lage im Katastrophengebiet sehr unterschiedlich. Freud und Leid sind nahe beieinander. Dies erlebt auch SF-Sonderkorrespondent Arthur Honegger, der auf die Karibikinsel gereist ist, um von dort zu berichten. Während in den TV-Berichten verständlicherweise die «harten» Fakten überwiegen, stehen in den Online-Blogs die eher persönlichen Eindrücke im Vordergrund. Hier als Beispiel sein aktueller Blog. mehr …
In Port-au-Prince ist die Hilfsgüterverteilung gut angelaufen. Aber in den Gebieten ausserhalb der Hauptstadt ist noch immer keine Hilfe eingetroffen. Die Bewohner von L'Etenel, ein Dorf ausserhalb von Port-au-Prince, sind ganz auf sich selber gestellt. mehr …
Die haitianische Regierung will 400'000 Überlebende des verheerenden Erdbebens in den nächsten Tagen aus der zerstörten Hauptstadt in provisorische Unterkünfte ausserhalb von Port-au-Prince umsiedeln. Das kündigte der Stabschef von Präsident Rene Preval, Fritz Longchamp, an. Als Zeitraum für den gesamten Wiederaufbau nannte eine Hilfsorganisation den Zeitraum von zehn Jahren. mehr …
Die Serie von Nachbeben in Haiti wird nach Ansicht von US-Experten noch Monate, vielleicht sogar Jahre andauern. Zwar würden die Abstände zwischen den einzelnen Beben mit der Zeit grösser. Nach wie vor drohten aber auch Erschütterungen mit grossem Zerstörungspotenzial. mehr …
Eine Woche nach dem schwerwiegenden Erdbeben in Haiti werden vereinzelt noch Überlebende aus den Trümmern geborgen. Heute konnten sechs Personen von Hilfskräften lebend gerettet werden. mehr …
Bilder, die das verheerende Erdbeben in Haiti vom 12. Januar in aller Deutlichkeit veranschaulichen: Die Überwachungskamera einer Bäckerei in Port-au-Prince zeigt, wie Besucher vom Beben überrascht werden. Verzweifelt versuchen sie zu fliehen. Zwar bleibt die Bäckerei weitgehend verschont, doch umliegende Gebäude stürzen zusammen wie Kartenhäuser. mehr …
Die USA bereiten ihren Militärstützpunkt Guantánamo auf Kuba für einen möglichen Ansturm haitianischer Flüchtlinge vor. Auf dem Gelände wurden bereits etwa 100 Zelte für jeweils zehn Personen errichtet. mehr …
Die Menschen im Erdbebengebiet von Haiti sollen künftig für das Aufräumen bezahlt werden. «Wir haben in einem ersten Schritt 400 Haitianer angestellt, zum Ende der Woche sollen es 700 sein», sagte die Chefin des UNO-Entwicklungsprogramms Helen Clark. mehr …
Die internationale Staatengemeinschaft verstärkt eine Woche nach der Erdbeben-Katastrophe in Haiti mit bis zu 200'000 Todesopfern ihre Hilfsanstrengungen massiv. mehr …
Tausende traumatisierte Kinder irren nach dem schweren Erdbeben in Haiti allein durch die Strassen. In Kinderheimen ist die Lage katastrophal und spitzt sich weiter zu, berichteten Helfer und Experten. Viele obdachlose Kinder sind ohne jegliche Betreuung. mehr …
Die USA bereiten sich auf einen Ansturm haitianischer Flüchtlinge vor. In einem Auffanglager für Einwanderer im US-Staat Florida solle vorsorglich Platz für die Aufnahme von Überlebenden des verheerenden Erdbebens der vergangenen Woche geschaffen werden. mehr …
Im Kampf gegen die Anarchie nach dem Erdbeben in Haiti wollen die Vereinten Nationen (UNO) jetzt Tausende weitere Soldaten und Polizisten in das zerstörte Land schicken. Nach Einschätzung des Präsidenten der benachbarten Dominikanischen Republik, Leonel Fernández, braucht das Land zudem mindestens zehn Milliarden Dollar internationale Wiederaufbauhilfe. mehr …
Abgewiesene Flugzeuge voller Hilfsgüter, hunderte Flüchtlinge, die auf ihre Evakuierung warten, tonnenweise Nahrungsmittel, die keiner verteilt: Auf dem von US-Truppen kontrollierten Flughafen der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince herrscht noch immer Chaos. Gleichzeitig wächst die Kritik an den US-Truppen. mehr …
Nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti laufen die Rettungsbemühungen langsam an. Verschiedene Agenturbilder lassen das Chaos und die Not der Menschen auf Haiti erahnen und zeigen den Einsatz der Helfer, aber auch die Grenzen des derzeit Machbaren. Nach vier Tagen besteht für die Verschütteten unter den Trümmern kaum mehr Hoffnung. mehr …
Wie vermutet wurde, ist es «dank» dem Erdbeben tausenden Verbrecher gelungen, aus dem Gefängnis zu fliehen. Die bewaffneten Bandenmitglieder, die über Haitis grösstes Elendsviertel Cité Soleil einst wie Kriegsherren herrschten, sind mit aller Macht zurückgekehrt. mehr …
Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti hat die Regierung den Notstand im zerstörten Karibikstaat ausgerufen. Der Ausnahmezustand gelte bis Ende Januar, teilte ein haitianischer Minister in der Hauptstadt Port-au-Prince mit. Zudem gelte für den Zeitraum von einem Monat eine nationale Staatstrauer. Nach Angaben des Ministers wurden bisher bereits 70'000 Leichen in Massengräbern beigesetzt. mehr …
Am fünften Tag nach der Erdbeben-Katastrophe auf Haiti schwankt die Stimmung bei den Überlebenden zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Überall in den Trümmern der Hauptstadt Port-au-Prince suchen die Haitianer nach ihren Liebsten. Sie wollen wissen, ob sie mit dem Leben davon gekommen sind. Doch vier Nächte und vier Tage ohne Wasser zu überleben ist unwahrscheinlich. mehr …
Der Sprecher des Internationalen Roten Kreuz (IKRK), Simon Schorno, hat im Telefongespräch mit der «Tagesschau» die chaotische und beängstigende Situation in Haiti geschildert. Es fehlt an allem, trotzdem zeigte sich Schorno zuversichtllich, dass bald grossflächig mit der Nahrungsverteilung begonnen werden kann. mehr …
Schweizer Spezialisten haben in Port-au-Prince ein funktionsfähiges Spital mit 600 Betten und zwei Operationssälen ausgemacht. Gegenüber der Zeitung «Sonntag» kündigte Bundesrätin Micheline Calmy-Rey an, dass dort schon «sehr bald» Schweizer Ärzte und lokales Personal die medizinische Notversorgung starten könnten. mehr …
In einer Atmosphäre zunehmender Gewalt in Haiti hat US-Aussenministerin Hillary Clinton am Samstag die von einem Erdbeben zerstörte Hauptstadt Port-au-Prince besucht. «Wir sind hier, um Euch zu helfen ... Wir sind heute hier, wir werden morgen hier sein und in der Zeit, die vor uns liegt», sagte die erste hochrangige Besucherin seit dem Jahrhundertbeben. mehr …
Nach dramatischen Anfangsschwierigkeiten kommt die Verteilung von Versorgungsgütern für die Erdbebenopfer in Haiti immer noch zu langsam voran. Hilfsorganisationen bemühten sich bis zum späten Freitagabend fieberhaft um die Weiterleitung von Wasser und Lebensmitteln, wurden jedoch immer wieder auf blockierten Strassen aufgehalten. Die US-Streitkräfte übernahmen mittlerweile die Kontrolle über den Flughafen von Port-au-Prince. mehr …
An der haitianischen Grenzen zur Dominikanischen Republik bestimmen Geld und Ausweispapiere, wer der Katastrophe entfliehen kann. Einmal mehr werden Arme benachteiligt. mehr …
Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti wächst unter den verzweifelten Überlebenden der Unmut über den schleppenden Beginn der internationalen Hilfe. Die Gefahr von Gewaltausbrüchen und Plünderungen steigt zusehends. Zudem brauchen zwei Millionen Menschen dringend Nahrungsmittel. mehr …
Bei dem Erdbeben in Haiti könnten nach Angaben der Regierung bis zu 200'000 Menschen ums Leben gekommen sein. «Wir haben bereits etwa 50'000 Leichen geborgen», sagte Innenminister Paul Antoine Bien-Aime. «Wir gehen davon aus, dass es insgesamt zwischen 100'000 und 200'000 Tote sein werden.» Die genaue Zahl werde man wohl nie kennen. mehr …
Beim Erdbeben in Haiti sind mindestens zwei Schweizer verletzt worden. Sie sollen ausgeflogen werden. In umgekehrter Richtung erreicht die Hilfe langsam das durch das Erdbeben versehrte Land. Laut Schweizer Botschaft auf Haiti konnten bisher rund 100 der 180 im Land gemeldeten Schweizer kontaktiert werden. Zwei davon sind verletzt und sollen ausgeflogen werden. mehr …
Ausnahmezustand an der Grenze zwischen Haiti und der Dominikanischen Republik: Flüchtlinge gelangen an die Grenze und wollen in die Dominikanische Republik, doch die Behörden kontrollieren ihre Grenze streng. Derweil versuchen Hilfsteams und Journalisten aus aller Welt, in das schwer erreichbare Katastrophengebiet zu gelangen. SF-Sonderkorrespondent Florian Inhauser berichtet von den Schwierigkeiten, mit denen die Teams vor Ort zu kämpfen haben. mehr …
Wer das Erdbeben in Port-au-Prince mit Verletzungen überlebt hat, bekommt überall denselben Rat: Geh zur Villa Creole, dort wird dir geholfen. Auf dem Parkplatz dieses Hotels wurde ein Triage-Zentrum eingerichtet, also ein Ort, an dem die Verletzungen gesichtet und nach Prioritäten eingeteilt werden. Die wenigen Helfer sind völlig überfordert und können kaum helfen. So gibt es weder Röntgengeräte noch Skalpelle. mehr …
Das erste Schweizer Hilfsteam ist in Port-au-Prince eingetroffen. Dies bestätigte Toni Frisch, Chef der humanitären Hilfe des Bundes. Das zweite Team sollte noch am Freitag Haiti erreichen. Mittlerweile hat man erst von knapp der Hälfte der auf Haiti lebenden Schweizer ein Lebenszeichen. mehr …
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti hat die Schweiz ein zweites Expertenteam in die Region geschickt. Der Bund sagte neben Nothilfe auch ein langfristiges Engagement zu - für den Wiederaufbau und für die Prävention von Naturkatastrophen. Das sagte Toni Frisch, Chef des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH), in Bern. mehr …
Das Hilfswerk «Ärzte ohne Grenzen» (MSF) hat gemeldet, dass viele medizinische Einrichtungen in Haiti schwer beschädigt seien. Auch die Kommunikationslage sei stark eingeschränkt. mehr …
Das Erdbeben in Haiti hat nach Schätzung des Roten Kreuzes 45‘000 bis 50‘000 Menschen das Leben gekostet. Die Schätzung beruhe auf Informationen eines grossen Netzwerks von Freiwilligen in der Hauptstadt Port-au-Prince, sagte die Organisation in ihrer ersten Einschätzung zur Opferzahl. mehr …
Nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti läuft die internationale Hilfe für die Überlebenden an. Ein Flugzeug der US-Streitkräfte landete mit einem Expertenteam. Hilfsteams aus anderen Ländern sind ebenfalls eingetroffen. Die ersten Frachtflugzeuge mit Nahrungsmitteln, Wasser, Medikamenten, Zelten und Spürhunden sind auf dem Weg nach Port-au-Prince. mehr …
Bernard Zaugg, der Helvetas-Programmleiter in Haiti, hat einen Lagebericht über Haiti nach dem Erdbeben verfasst. Er beschreibt ein Land, dessen Bewohner sich nach dem Erdbeben vom Montag in einem Schockzustand befinden. Das Ausmass der Zerstörung im karibischen Inselstaat sei unfassbar gross. mehr …
Für die Suche nach vermissten Angehörigen nach dem Erdbeben in Haiti hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) eine eigene Website eingerichtet. Familienmitglieder im In- und Ausland können sich dort registrieren, um nach Angehörigen zu suchen oder sie darüber zu informieren, dass es ihnen selbst gut geht, wie das IKRK mitteilte. mehr …
Die Schweiz verzichtet weiterhin darauf, die sogenannte Rettungskette zur Bergung von Verschütteten zu mobilisieren. Toni Frisch, stellvertretender Leiter der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), rechtfertigt im Rahmen einer Pressekonferenz des EDA, warum die Schweiz kein Team der Rettungskette schickt. mehr …
Eine Woche nach dem schweren Erdbeben in Haiti hat das Welternährungsprogramm der UNO (WFP) eine Luftbrücke für die Hilfsorganisationen vor Ort aufgebaut. Mit Helikoptern werden Nahrungsmittel in die Gebiete geflogen, in denen die Hilfe dringend gebraucht wird. Die US-Armee hat derweil den Abwurf von Hilfsgütern aus Flugzeugen über Haiti bis
mindestens Mittwoch unterbrochen.
mehr …
Warum ein Beben in Haiti so katastrophal ist
Wie in der Schweiz Erdbeben registriert werden
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