Vermischtes
Tsunami: Behörden auf Hawaii entwarnen
Die Tsunami-Warnung für Hawaii ist von den Behörden wieder aufgehoben worden. Kleinere Wellen haben die hawaiianische Küste getroffen. Schäden nach dem Erdbeben im kanadischen British Columbia gab es kaum – auf Hawaii war aber ein Verkehrschaos die Folge der Tsunami-Warnung.
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Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ereignete sich das Erdbeben der Stärke 7,7 am Samstagabend (Ortszeit) auf den vor der Westküste Kanadas gelegenen Queen Charlotte Islands (Haida Gwaii) in einer Tiefe von etwa fünf Kilometern.
Sein Zentrum lag 155 Kilometer südlich von Masset in British Columbia. Eine Tsunami-Warnung für den US-Staat Alaska wurde am Sonntagmorgen wieder aufgehoben.
Das Beben war in weiten Teilen von British Columbia zu spüren. Wenige Minuten später folgte ein Nachbeben der Stärke 5,8. Mancherorts wurden Anwohner in Sicherheit gebracht. Berichte über schwere Schäden oder Verletzte liegen aber nicht vor. Die örtliche Katastrophenschutzministerin, Shirley Bond, zeigte sich in einer ersten Reaktion erleichtert.
Eine knapp 69 Zentimeter hohe Tsunami-Welle sei vor Langara Island im Nordosten der Queen Charlotte Islands gesichtet worden, sagte Dennis Sinnott vom Kanadischen Institut für Meereskunde. Auf den Inseln leben rund 5000 Menschen, darunter viele Ureinwohner der Volksgruppe der Haida.
Hawaiianer auf der Flucht
Die herannahende Tsunami-Welle versetzte die Behörden auf Hawaii zunächst in Alarmbereitschaft – eine Tsunami-Warnung wrude aber wieder aufgehoben. Mit rund 152 Zentimetern wurde auf Maui die grösste Welle gemessen. An Stränden der Bucht von Hilo erreichten die Wellen eine Höhe zwischen 16 und 43 Zentimetern. Auf der Flucht vor einer drohenden Welle hatten Menschen in Honolulu aber ein Verkehrschaos verursacht.
Das Erdbeben vom Samstag war in Kanada das stärkste seit dem 22. August 1949 gewesen. Damals hatte sich nach Regierungsangaben ein Beben der Stärke 8,1 vor der Küste von British Columbia ereignet.
(dpa/reuters/roso; frua)






