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USA fürchten «Monstersturm»: Notstand in New York

Samstag, 27. Oktober 2012, 6:25 Uhr, Aktualisiert 13:45 Uhr

Hurrikan «Sandy» kostet in der Karibik 40 Menschen das Leben und wird zur Bedrohung für die Ostküste der USA. Meteorologen warnen vor einem «Monstersturm». Wahlkämpfer Romney sagt eine Kundgebung ab. New York hat bereits den Notstand ausgerufen.

Nach seinem zerstörerischen Zug durch die Karibik mit mindestens 40 Toten bereiten sich die Menschen an der US-Ostküste auf den Hurrikan «Sandy» und seine Ausläufer vor.

US-Meteorologen befürchten Monstersturm (englisch)

Bis zu 66 Millionen Menschen gefährdet

Experten warnen, dass der Sturm schon am Montag mit Starkregen, Hochwasser und heftigem Wind grosse Schäden in der Region zwischen Washington und Boston anrichten könnte. Der TV-Sender ABC berichtete, bis zu 66 Millionen Menschen könnten betroffen sein. US-Präsident Barack Obama hat den Katastrophenschutz aufgefordert, die Versorgung der gefährdeten Gebiete sicherzustellen.

Bild Wetterkarte
Meteorologen rätseln teilweise noch über die endgültige Zugbahn von «Sandy». keystone

Mehrere Staaten an der Ostküste verhängten bereits den Notstand. Sollte «Sandy» wie bislang erwartet im Nordosten der USA auf einen Wintersturm treffen, könnte das zum schwersten Unwetter seit langem führen, teilte der US-Wetterdienst mit. Millionen Bewohner wurden aufgerufen, Vorkehrungen für mögliche Stromausfälle zu treffen.

Haiti bisher am schlimmsten getroffen

Die meisten Todesopfer hat «Sandy» auf Haiti gefordert, wo nach Berichten örtlicher Medien mindestens 26 Menschen ums Leben kamen. 11 Sturmopfer gab es auf Kuba, jeweils eines auf Jamaika und den Bahamas.

Bild Verwüstung in einem Dorf
Schneisen der Verwüstung hinterliess der Hurrikan auf Kuba. reuters

Nach seinem verheerenden Zug über die Karibik verliert der Sturm laut Meteorologen weiter an Kraft. Bei seinem möglichen Aufprall auf US-Festland am Dienstag dürfte er nur noch die Stärke eines Tropensturms haben. Dennoch könne er erhebliche Schäden anrichten.

21 Menschen sind wegen Hurrikan «Sandy» gestorben. (Tagesschau 26.10.2012, 12:45 Uhr)

Philippinen: Zahl der Sturmopfer steigt

Auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer nach dem Tropensturm «Son-Tinh» auf 24 gestiegen. Neun Menschen wurden auch am Samstag noch vermisst, wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Zumeist handele es sich dabei um Fischer, die trotz der Sturmwarnungen aufs Meer hinausgefahren seien, sowie Passagiere gekenterter Boote.

(agenturen/halp/galc)