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Wirtschaft

UBS könnte Abbau von 10‘000 Jobs verkünden

Freitag, 26. Oktober 2012, 22:56 Uhr

Beim Umbau der Schweizer Grossbank UBS könnten am nächsten Dienstag bis zu 10‘000 Jobs gestrichen werden. Dies sei die Folge eines geplanten tiefgreifenden Umbaus im Investmentbanking, berichtete die «Financial Times» unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Personen.

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Das Investmentbanking solle drastisch verkleinert werden. Die neue Strategie solle am nächsten Dienstag verkündet werden. An diesem Tag legt UBS auch Quartalszahlen vor.

IT-Stellen in Gefahr

Erst Mitte Oktober hiess es bereits in einem Zeitungsbericht, um die Kosten weiter zu senken, seien bei der UBS bis zu 10‘000 Stellen in Gefahr. 2000 der zuletzt noch 8200 IT-Stellen sollen wegfallen. Dies hatte der «Tages-Anzeiger» unter Berufung auf interne Dokumente berichtet.

Stellen drastisch gesunken

Seit Anfang 2008 war die Zahl der UBS-Angestellten bereits um rund 20‘000 auf zuletzt etwas mehr als 63‘000 gesunken. Die Bank ist einer der grössten Verlierer der Bankenszene in der Finanzkrise und befindet sich seitdem in rauem Fahrwasser. In den Jahren 2007 und 2008 häufte sie Verluste von rund 28 Milliarden Franken an und musste deshalb im Gegensatz zur Credit Suisse vom schweizerischen Staat vor dem Kollaps gerettet werden. Viermal musste die UBS ihr Kapital erhöhen. Hinzu kam ein Steuerstreit mit den USA, der das Image der Bank beschädigte.

UBS-Chef Sergio Ermotti hatte angekündigt, den Stellenabbau seines Vorgängers Oswald Grübel forcieren zu wollen. Vor allem im Investmentbanking sollten mehr Stellen wegfallen, als noch von Grübel geplant. Dieser hatte im Sommer 2011 angekündigt, die Kosten bis 2013 um zwei Milliarden Franken senken zu wollen. Damals war von 3500 Stellen die Rede – Ermotti legte dann im Herbst noch einmal 400 Stellen im Investmentbanking drauf.

(dpa/rufi;roso)