Vermischtes
Tropischer Sturm «Sandy» nimmt Kurs auf USA
Auf seinem Weg durch die Karibik hat der Hurrikan «Sandy» mindestens 40 Menschen in den Tod gerissen. Mittlerweile wurde der Hurrikan zu einem tropischen Sturm herabgestuft. Kommende Woche trifft der Tropensturm auf das Festland.
Der Wirbelsturm richtete vor allem in den kubanischen Provinzen Santiago de Cuba und Holguín schwere Zerstörungen an. Allein im Osten starben nach Behördenangaben elf Menschen durch den Sturm.
330'000 Menschen mussten sich in Sicherheit bringen, als der Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten von 175 Stundenkilometern über den Osten des Landes hinwegfegte. In Santiago de Cuba brachte «Sandy» über 4000 Häuser zum Einsturz und beschädigte rund 27'000 weitere, wie die Behörden mitteilten.
Inseln von Versorgung abgeschnitten
In Haiti, das nur von Ausläufern des Wirbelsturms getroffen wurde, richtete «Sandy» ebenfalls schwere Schäden an. Nach Angaben des Innenministeriums starben neun Menschen; drei weitere wurden vermisst. In Jamaika kam ein Mensch ums Leben.
Auf den Bahamas wütete der Hurrikan anschliessend mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 169 Kilometern pro Stunde. Einige kleinere Inseln wurden von der Versorgung abgeschnitten. Für die Bevölkerung stünden 20 Notunterkünfte bereit, teilte das Rote Kreuz auf der Inselgruppe mit.
Behörden in Alarmbereitschaft
Laut Vorhersage des US-Hurrikanzentrums NHC soll «Sandy» sich in den nächsten Tagen parallel zur Ostküste der USA bewegen, bevor er Richtung Nordwesten schwenkt und am frühen Dienstagmorgen kommender Woche in der dicht besiedelten Region nördlich der Hauptstadt Washington auf Land trifft.
In Florida sind die Behörden bereits in Alarmbereitschaft. Bewohner der Küstengebiete wurden angewiesen, sich vorzubereiten und Vorräte anzulegen. In mehreren Landkreisen wurden die Schulen für den Rest der Woche geschlossen.
(agenturen/halp/blur/galc)



