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Schweiz

Zigaretten werden teurer

Von Bundeshauskorrespondentin Elisabeth Pestalozzi
Freitag, 26. Oktober 2012, 7:37 Uhr, Aktualisiert 27.10.2012, 2:01 Uhr

Die Zigaretten in der Schweiz werden wieder teurer. Der Bundesrat will die Preise pro Päckchen nächstes Jahr um 10 Rappen erhöhen – und so bis 50 Millionen Franken pro Jahr mehr einnehmen.

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Das bestätigt das Finanzdepartement auf Anfrage von Schweizer Radio DRS. Der Entscheid sei im Zusammenhang mit dem neuesten Sparprogramm des Bundes gefallen. Nun werde der Bundesrat noch bestimmen, ab wann der höhere Preis gelten soll. Vorgesehen ist die Erhöhung auf April nächsten Jahres. So sollen nächstes Jahr zusätzlich 40 Millionen Franken, im Jahr darauf 50 Millionen Franken in die Bundeskasse – konkret in die AHV – fliessen.

Tabakindustrie mit im Boot

Das ist bereits die zweite Verteuerung innerhalb eines Jahres. Beim letzten Mal war es allerdings die Tabakindustrie selbst, die freiwillig um 10 Rappen aufgeschlagen hatte.

Und diese hat auch diesmal kein Problem mit der Erhöhung, wie Christophe Berdat von British American Tobacco sagt. Für die Konsumenten sei das zumutbar. Und auch die Befürchtungen, dass immer teurere Zigaretten zu mehr Schmuggel führen würden, sei nicht begründet: «Die schrittweise Erhöhung der Tabaksteuer kann den Zigarettenschmuggel unter Kontrolle halten», sagt Berdat.

Teurer Qualm (10vor10, 26.10.2012)

Erhöhung in kleinen Schritten

Allerdings ist es das letzte Mal, dass der Bundesrat in eigener Kompetenz die Zigaretten um 10 Rappen verteuern kann. Für weitere Erhöhungen ist eine Gesetzesrevision notwendig. Und für diese fordert die Tabakindustrie schon heute: An der Politik der kleinen Schritte soll sich nichts ändern.

«Wie möchten keine grosse Erhöhung, sondern eine in kleinen Schritten», sagt Berdat. Wie die künftige Tabaksteuerpolitik des Bundes aussehen soll, will der Bundesrat später entscheiden.