US-Wahlkampf 2012
Die letzte TV-Debatte in sechs Video-Teilen
Im dritten TV-Duell der zwei Kontrahenten im US-Präsidentschafts-Wahlkampf haben Amtsinhaber Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney über die Aussenpolitik debattiert. Hier finden Sie die 90minütige Diskussion unterteilt in ihre Themenbereiche.
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(sf)
Teil 1: Arabischer Frühling
Romney wirft dem Präsidenten vor, er habe es versäumt, mit einer stimmigen Politik auf die Umwälzungen im Nahen Osten zu reagieren. Trotz vielversprechender Anfänge sei der Sturz despotischer Regime in Ägypten, Libyen und andernorts im vergangenen Jahr in «zunehmendem Chaos» gemündet.
Teil 2: Krieg in Syrien
Obama sagt, die USA helfe der Opposition, sich zu mobilisieren, doch Syrien müsse die Sache selbst in die Hand nehmen. Romney wiederum sieht die Entfernung des syrischen Präsidenten Assad als oberste Priorität.
Teil 3: Die Rolle der USA in der Welt
Obama betont, die Welt brauche ein starkes Amerika. Das Land habe Allianzen in Europa, Afrika und Asien, die noch nie so stark gewesen seien wie heute. Der Republikaner wiederum befürchtet einen Verlust der Führungsrolle, wenn Obama bei der Armee wie geplant spare.
Teil 4: Konflikt zwischen Iran und Israel
Das Verhältnis zu Israel spielt in der amerikanischen Öffentlichkeit eine grosse Rolle. Die beiden Kandidaten präsentieren ihre Vorstellungen, wie auf Drohungen des Iran reagiert werden sollte.
Teil 5: Krieg in Pakistan und Afghanistan
Am Abzugstermin aus Afghanistan zum Ende des Jahres 2014 gab es aus Sicht beider Rede-Kontrahenten nichts zu rütteln. Obama verwies darauf, dass die Gründe der Militärintervention gewesen seien, das Terrornetzwerk Al Kaida zu zerschlagen und die afghanische Armee aufzubauen – dies sei erfolgreich geschehen.
Teil 6: Künftige Bedrohungen für die USA
Die aufstrebende Weltmacht China sei sowohl ein Freund als auch eine Bedrohung, sind sich Obama und Romney einig. Romney fordert eine harte Gangart etwa gegen Währungsmanipulationen Pekings sowie gegen unfairen Handel, während Obama gleiche Regeln für alle fordert.







