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Auch in Tunesien wird wieder protestiert
Rund ein Jahr nach den ersten Wahlen seit dem Sturz des früheren Machthabers Zine al-Abidine Ben Ali haben Tausende Tunesier gegen die gewalttätige Stimmung in der Politik protestiert.
Unter den Demonstranten in der Hauptstadt Tunis war auch der frühere Zentralbankchef Mustapha Kamel Nabli. Er sprach von einer «kritischen Zeit» und forderte «Frieden und Eintracht».
In der vergangenen Woche war ein Gewerkschaftsführer bei einer Demonstration in der Stadt Tataouine im Süden des Landes ums Leben gekommen. Nach Angaben des Innenministeriums erlitt er einen Herzinfarkt. Im vergangenen Monat hatten Tausende Demonstranten die US-Botschaft gestürmt.
(sda/gern;schj)






