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International

Giftalarm Berlin Tegel – 53 Verletzte

Samstag, 20. Oktober 2012, 13:19 Uhr

Giftige Dämpfe haben am Flughafen Tegel dazu geführt, dass Dutzende Menschen vorübergehend ins Spital eingeliefert werden mussten. Sie beklagten sich über Übelkeit, Reizungen in den Augen und Beschwerden der Atemwege. Schuld daran war offenbar ein zu hoch konzentriertes Putzmittel.

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Von den 53 Verletzten am Flughafen Berlin Tegel mussten 38 zur ambulanten Behandlung vorübergehend ins Spital. Viele von ihnen konnten aber nach kurzer Behandlung wieder entlassen werden. Dies teilten die Feuerwehr und der Flughafen mit.

Nach ersten Erkenntnissen könnten zu hoch konzentrierte Reinigungsmittel die Beschwerden ausgelöst haben. Am frühen Morgen hatten Mitarbeiter des Flughafens beim Betreten einer Toilette über Übelkeit geklagt, hiess es. Auch alarmierten Feuerwehrleuten sei schlecht geworden, teilte die Polizei mit.

Flugverkehr kaum behindert

Schliesslich mussten drei Gates des Flughafens gesperrt werden. Dort wurden überhöhte Ammoniakwerte festgestellt worden. Erst am späteren Vormittag entspannte sich laut Feuerwehr die Lage. 

Der Flugverkehr oder die Abfertigung der Passagiere wurde nach Auskunft des Flughafens kaum behindert. Es habe nur einzelne Verspätungen von wenigen Minuten gegeben, weil einige Gates nicht benutzt werden konnten.

(sda/schubeca;mery)