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International

USA laden Burma zu Militärmanöver ein

Freitag, 19. Oktober 2012, 13:30 Uhr

Die USA haben Burma erstmals zum grössten internationalen Militärmanöver im benachbarten Thailand eingeladen. Die sich vorsichtig öffnende ehemalige Militärdiktatur könne Beobachter zum Manöver mit mehr als 10'000 Soldaten entsenden.

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An der jährlichen Militärübung «Cobra Gold» mit mehr als 10'000 Soldaten nehmen neben Soldaten aus den USA und Thailand auch viele andere asiatische Länder teil. Für eine Einladung Burmas habe sich vor allem Thailand stark gemacht, berichtete Reuters.

Nehmen die Burmesen diese Einladung an, würden erstmals seit 1988 wieder Militärs aus den USA und Burma zusammenarbeiten. Die Verbindungen wurden damals abgebrochen, nachdem Soldaten in Burma Tausende Demonstranten niedergeschossen hatten und das Regime gegen die spätere Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi Hausarrest anordnete.

«Das ist ein bedeutender Schritt», sagte Tin Maung Maung Than vom Institut für Südostasiatische Studien in Singapur: «In der Vergangenheit war Burma immer äusserst unglücklich über «Cobra Gold», weil es das Manöver als Vorbereitung auf eine Invasion deutete.»

Seit März 2011 hat Burma eine quasi zivile Regierung unter Thein Sein. Der einstige Junta-General verfolgt seitdem einen Reformkurs, der vor gut einem Jahr noch völlig undenkbar gewesen wäre. Die USA und die EU haben bereits ihre Handelssanktionen gegen das lange Zeit isolierte Land gelockert.

(sda/reuters/mihm;hesa)