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Schweiz

Wichtige Schweizer Bäuerinnen

Dienstag, 16. Oktober 2012, 18:07 Uhr

In der Schweizer Landwirtschaft verdienen immer öfters auch die Bäuerinnen die Brötchen. Etwa mit auswärtiger Arbeit oder mit einem Hofladen. Das zeigt eine Studie des Bundes.

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Die Rolle der Frau in der Schweizer Landwirtschaft gewinnt zunehmend an Bedeutung: Immer öfters tragen die Bäuerinnen mit ihrer Arbeit zum Einkommen des Hofs bei. Zum Beispiel mit dem Betrieb eines Hofladens, mit Ferien auf dem Bauernhof oder durch auswärtige Arbeit. Laut der Studie vom Bundesamt für Landwirtschaft fliesse das dabei verdiente Geld meist zurück in den Bauernhof.

Belastung ist hoch

Die Studie «Frauen in der Landwirtschaft» zeigt weiter, dass die Belastung der Bäuerinnen in der Landwirtschaft sehr hoch ist. Neben der Erwerbsarbeit fallen noch weitere Arbeiten an. So packen die Frauen oftmals auch im Stall oder auf dem Feld mit an. Auch Gartenarbeiten, die Betreuung der Kinder oder das Führen der Buchhaltung gehören zum Pflichtenheft der Bäuerinnen.

«Mehrheitlich zufrieden»

Zwei Drittel der befragten Frauen zeigen sich mit ihrem Leben «mehrheitlich zufrieden». Für die Studie, die im Rahmen der Tagung «Frauen in der Schweizer Landwirtschaft» vorgestellt wurde, wurden 1500 Bäuerinnen angeschrieben. 820 haben geantwortet.

Im Landwirtschaftlichen Gesamteinkommen wird der Beitrag der Bäuerinnen nicht separat ausgewiesen. Für die Wertschätzung ihrer Arbeit wäre dies aber wichtig, heisst es in der Studie.

(awp/sda/jorp;horm)