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Montenegro: Die alten Kräfte sind die neuen
Bei der Parlamentswahl in Montenegro hat das amtierende Regierungsbündnis einen deutlichen Sieg errungen. Damit bleiben die seit 21 Jahren regierenden Sozialisten weiterhin die dominierende Kraft in der Republik an der Adriaküste.
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Gemäss dem Endergebnis verfehlte das von der Demokratischen Partei der Sozialisten (DPS) angeführte Bündnis Europäisches Montenegro bei der Wahl am Sonntag mit 39 von 81 Parlamentssitzen zwar die absolute Mehrheit. Es kann aber gemeinsam mit seinen traditionellen Verbündeten eine Regierung bilden. Diese kleineren Parteien, die Minderheiten wie Bosnier, Kroaten und Albaner repräsentieren, stellen zusammen sechs Abgeordnete.
Die Regierung unter DPS-Chef Milo Djukanovic hatte vorgezogene Neuwahlen angesetzt, nachdem die EU im Juni die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Montenegro beschlossen hatte. Für diese «wichtigen Verhandlungen» sei ein umfangreiches neues Mandat nötig, hatte Djukanovic den Schritt begründet.
Das Oppositionsbündnis Demokratische Front erhielt den Angaben zufolge bei der Wahl am Sonntag 20 Mandate. Ebenfalls im Parlament vertreten sind die oppositionelle Sozialistische Volkspartei (SNP) mit neun und die neu gegründete Mitte-links-Partei Positives Montenegro (PCG) mit sieben Sitzen.
(sda/hues)


