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Anzahl HIV-Diagnosen nach Regionen
Das Bundesamt für Gesundheit hat die Anzahl HIV-Diagnosen für die Zweijahresperioden 2007/2008 und 2010/2011 für die verschiedenen Schweizer Regionen untersucht. Angegeben wird die so genannte Inzidenz, die Anzahl neu angesteckter Personen pro 100'000 Einwohner. Ausser in der Ostschweiz hat die Zahl schweizweit abgenommen.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit
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Schweiz
Tendenziell weniger HIV-Fälle in der Schweiz
Die in der Schweiz gemeldeten HIV-Diagnosen nehmen seit 2007 um durchschnittlich 7 Prozent pro Jahr ab. Einzige Ausnahme ist die Ostschweiz. Der Frauenanteil bei den HIV-Positiven blieb über die Jahre stabil.
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Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat eine Studie veröffentlicht, welche die HIV-Betroffenheit in der Schweiz in den Jahren 2007 bis 2011 genau untersucht.
Rückgang der Ansteckungen seit einigen Jahren
Die Tendenz der Ansteckungen ist sinkend: Wurden im Jahr 2007 noch 759 neue HIV-Ansteckungen verzeichnet, waren es vier Jahre später noch deren 564. Der Frauenanteil liegt seit 2008 konstant zwischen 24 und 28 Prozent.
Bei homosexuellen Männern stieg die Zahl der Ansteckungen bis ins Jahr 2008 an, und nahm dann seit 2009 wieder ab. Bei Personen mit heterosexuellem Ansteckungsweg nahm die Zahl der HIV-Diagnosen bereits früher ab – vor allem bei den Frauen.
Heterosexuelle Personen nannten in 21 Prozent der Fälle einen festen Partner als wahrscheinliche Infektionsquelle. 26 Prozent gingen von einem Gelegenheitspartner als Ansteckungsquelle aus, bei 10 Prozent war es ein anonymer Partner.
Wenige Schweizer bei heterosexuellen Betroffenen
Vor allem Frauen setzten falsches Vertrauen in ihre Männer: 75 Prozent der neu HIV-Positiven wurden von ihrem festen Partner angesteckt.
In den Jahren 2010/2011 lag der Anteil Schweizer Bürger sowohl bei den neuinfizierten Homosexuellen als auch bei den Drogenabhängigen bei jeweils 60 Prozent. Bei Personen mit heterosexuellem Ansteckungsweg waren nur 32 Prozent Schweizer.
Fast ebenso hoch war in dieser Gruppe der Anteil der Personen aus einem Land mit hoher HIV-Prävalenz, also aus einem Land, in dem der Anteil HIV-Erkrankter gemessen an der Gesamtbevölkerung besonders hoch ist. Dies betrifft überwiegend Länder südlich der Sahara.
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Positive HIV-Tests in der Schweiz
Die gemeldeten HIV-Infektionen dargestellt nach sexueller Ausrichtung sowie Drogenabhängigkeit in den Jahren 2007 bis 2011. Während erst vor allem die Gruppe der Heterosexuellen betroffen war, stieg später der Anteil HIV-Erkrankten unter den homosexuellen Männern.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit
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Die Kantone in der Schweiz unterscheiden sich hinsichtlich der Rate neuer HIV-Diagnosen. Im Durchschnitt liegt die Rate 2010/2011 bei 7,3 Diagnosen pro 100‘000 Einwohnern.
Anzahl Aids-Erkrankungen nimmt ab
Der Kanton Zürich verzeichnete mit 13 Diagnosen die höchste Rate, die niedrigste Rate lag mit 4,1 Diagnosen im Mittelland und in der Ostschweiz – obwohl hier die Rate leicht höher lag als in der Vergleichsperiode 2007/2008.
Markant abgenommen haben in den letzten Jahren die Aids-Fälle. Dies vor allem wegen der Verfügbarkeit von Medikamenten und Therapien, wie das BAG in seiner Studie schreibt. Im Jahr 1995 wurden noch 734 Aids-Meldungen registriert. In den Jahren 2007 bis 2011 waren es weniger als 200 Aids-Meldungen pro Jahr.
(sf/gern;falt)



