Schweiz
Neues SBB-Konzept gegen Littering
Die SBB will die zunehmende Vermüllung in Bahnhöfen und Zügen mit einem neuen Konzept eindämmen. Ab heute wird die Mülltrennung am Bahnhof Bern getestet. Weitere Bahnhöfe sollen folgen, wenn sich das System in Bern bewährt.
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Seit Februar 2012 hat die SBB mehrere Recyclingkonzepte erprobt. Bei den Testläufen an grossen Schweizer Bahnhöfen habe sich das System der getrennten Entsorgung am besten bewährt, teilte die SBB mit.
Von der Mülltrennung profitieren zunächst die Reisenden am Bahnhof Bern, der damit gleichermassen als «Versuchskaninchen» dient. 128 Recyclingstationen und 70 neue Aschenbecher sind dort neu installiert worden.
Das neue Abfallkonzept wird von einer Anti-Littering-Kampagne begleitet, die von Swiss Recycling, dem Verein PET-Recycling Schweiz (PRS), der IGORA-Genossenschaft (Alu-Sammlung) und der Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (GSU) unterstützt wird.
Planungen für die gesamte Schweiz
Bewährt sich das Konzept in Bern, sollen ab 2013 weitere Grossbahnhöfe der Schweiz entsprechend ausgerüstet werden, so die Planungen der SBB. Bis 2015 soll der Restmüllanteil des Publikumsabfalls damit um 30 Prozent reduziert werden.
Pro Jahr fallen bei der SBB 37‘850 Tonnen Abfall im Publikumsbereich an, davon sind 5‘730 Tonnen Papier, 159 Tonnen PET und 51 Tonnen Glas. Über 1200 Mitarbeitende engagieren sich täglich für die Sauberkeit in Zügen und Bahnhöfen.
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(sda/sbb/roso;galc)







