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US-Wahlkampf 2012

Schwacher Debatten-Auftritt schadet Obama nicht

Montag, 15. Oktober 2012, 16:20 Uhr

Brilliert hat US-Präsident Barack Obama bei seinem ersten TV-Duell nicht. Geschadet hat ihm dieser Auftritt allerdings nicht. Dies geht aus einer neuen Umfrage hervor.


Real Clear Politics ist ein in Chicago ansässiges Institut, das nach eigenen Angaben Nachrichten und Meinungen zur US-Politik sammelt. Es aggregiert unter anderem die aktuellen Daten grosser US-Umfrageinstitute und bildet deren Durchschnitt ab.

Gemäss einer Studie der «Washington Post» und des TV-Senders ABC würden 49 Prozent der Amerikaner, die im November wahrscheinlich zur Wahl gehen, für Obama stimmen. Für Herausforderer Mitt Romney würden hingegen nur 46 Prozent votieren.

Bild Mitt Romney (l) und Barack Obama, beide winkend
Mitt Romney (l) oder Barack Obama, wer wird neuer US-Präsident? Nach dem ersten TV-Duell sprachen US-Wahlexperten Mitt Romney den Sieg zu. Eine neue Umfrage relativiert dies. keystone

Allerdings heisst es in der Umfrage, die Marge für einen rechnerischen Irrtum liege bei 3,5 Prozentpunkten. Man müsse daher weiter von einem Kopf-an-Kopf-Rennen ausgehen, schreibt die Zeitung. Es gebe keinen rechnerisch entscheidenden Vorsprung.

Zum Vergleich: Vor vier Jahren habe Obama um diese Zeit einen Vorsprung von zehn Prozentpunkten vor seinem Gegner gehabt.

Obama hatte bei der Debatte vor 14 Tagen einen müden und matten Eindruck gemacht. Das nächste Rededuell steht in der Nacht auf Mittwoch an.

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(dpa/muei; maiu)