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International

Pakistanische Kinderaktivistin in britisches Spital verlegt

Montag, 15. Oktober 2012, 8:10 Uhr

Pakistan hat die Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai in ein Spital in Grossbritannien gebracht. Die 14jährige war von einem Taliban schwer verletzt worden.

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Yousafzai würde noch weitere medizinische Pflege benötigen, um sich physisch und psychisch vollständig zu erholen, erklärte ein Sprecher des Militärs. Malala sei von einem Rettungsflugzeug ausgeflogen worden, das die Vereinigten Arabischen Emirate organisiert hätten.

Am Sonntag hatte ein Militärsprecher mitgeteilt, dass das Mädchen langsam gesundheitliche Fortschritte mache. Sie konnte demnach wieder ihre Hände und Füsse bewegen, war aber immer noch bewusstlos und wurde künstlich beatmet.

Engagement für Bildung

Die 14jährige Friedenspreisträgerin war vergangene Woche von Taliban-Kämpfern im Swat-Tal überfallen worden, dabei erlitt sie unter anderem einen Kopfschuss. Als Grund nannten die Taliban ihr Engagement für die Bildung von Mädchen.

Die Provinzregierung setzte eine Prämie von zehn Millionen Rupien (rund 96'000 Franken) für Informationen aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Yousafzai hatte vor drei Jahren damit begonnen, auf einer Blog-Seite der britischen Rundfunkgesellschaft BBC Hinweise über Gräueltaten der Taliban im Swat-Tal zu veröffentlichen.

(sda/galc; frua)