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London will bei Sozialleistungen sparen
Der britische Finanzminister George Osborne hat zur Sanierung des Haushalts weitere Kürzungen bei den Sozialleistungen angekündigt. «Der Grossteil der Einsparungen muss von der Kürzung der Regierungsausgaben kommen, nicht von der Erhöhung der Steuern».
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Bis 2016 müssten bei den Sozialleistungen weitere zehn Milliarden Pfund (15 Milliarden Franken) gestrichen werden, sagte Osborne auf einem Parteitag der konservativen Tories in Birmingham.
Die Koalitionsregierung des konservativen Premierministers David Cameron hat bereits beschlossen, bis zum Jahr 2015 bei den Sozialleistungen 18 Milliarden Pfund einzusparen.
Osborne kündigte nun an, dass junge Arbeitslose womöglich künftig weniger Zuschüsse fürs Wohnen erhalten würden. Zudem könnte die Zahl der beim Arbeitslosengeld berücksichtigten Kinder beschränkt werden.
Gegen «Villensteuer»
Ausserdem wies der Finanzminister den Vorschlag seines liberaldemokratischen Koalitionspartners zur Einführung einer Steuer auf grosse Häuser zurück. «Wie können wir rechtfertigen, jungen Leuten, die nie gearbeitet haben, eine Wohnung zu geben, wenn arbeitende Leute doppelten Alters noch immer bei ihren Eltern leben, weil sie sich keine eigene Wohnung leisten können?»
Die vorgeschlagene «Mansion Tax» (Villensteuer) sei in Wahrheit eine Haussteuer und dies werde es mit «dieser Partei der Hausbesitzer» nicht geben, sagte der Minister.
(sda/hesa;horm)



