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International

Ermittlungen in tschechisch-österreichischen Klüngeleien

Montag, 8. Oktober 2012, 18:39 Uhr

In einem Schmiergeld-Skandal um den Verkauf von österreichischen Radpanzern an die tschechische Armee sitzt seit Montag ein erster Verdächtiger in Untersuchungshaft.

Bild Porträt Mirek Topolanek.
Die Schmiergelder flossen in der Amtszeit von Ex-Premier Mirek Topolanek. keystone

Marek Dalik, ein enger Vertrauter des ehemaligen tschechischen Ministerpräsidenten Mirek Topolanek, werde des Betrugs beschuldigt, berichtete die Nachrichtenagentur CTK unter Berufung auf die Prager Staatsanwaltschaft.

Dalik wird verdächtigt, vom Hersteller der Panzer umgerechnet rund 18 Millionen Euro Schmiergeld verlangt zu haben. Im Jahr 2009 hatte die Regierung Topolanek 107 Pandur-Radpanzer für rund eine halbe Milliarde Euro beim Rüstungshersteller Steyr-Daimler-Puch geordert.

(sda/horm;hesa)