Schweiz
Auns-Präsident bietet Rücktritt an
Nachdem die Auns mit ihren Referenden gegen die Steuerabkommen gescheitert ist, übt Präsident Pirmin Schwander Selbstkritik. Die Organisation habe es versäumt, ein breiteres Fundament aufzubauen.
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Eigentlich strebe die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) schon seit 2006 an, die parteipolitische Zusammensetzung des Vorstands über die SVP hinaus zu verbreitern. «Wir haben es aber nicht fertiggebracht, Politiker anderer Parteien für uns zu gewinnen», sagte Schwander der «NZZ am Sonntag».
«Ich nehme es auf meine Kappe, dass wir den Wandel nicht forciert haben», sagte der Schwyzer SVP-Nationalrat. Angesichts der gegenwärtigen Situation will Schwander nun sein Amt zur Diskussion stellen.
Auns-Mitglieder werden entscheiden
Die endgültige Entscheidung fällt an der nächsten Generalversammlung der Auns. Wenn die Mitglieder sich hinter die neue Strategie stellten und ihn als geeignet betrachteten, sie umzusetzen, stehe er zur Verfügung, erklärte Schwander.
Die Referendumsfrist für die Steuerabkommen mit Deutschland, Grossbritannien und Österreich war vergangene Woche ausgelaufen. Den Gegnern war es nicht gelungen, rechtzeitig die nötigen Unterschriften einzureichen.
Die Auns in der Krise
Die geplatzten Referenden über die Steuerabkommen sind nicht die erste Niederlage in letzter Zeit. Politikwissenschaftler Georg Lutz über die Schwierigkeiten der Auns. Mehr
(sda/galc;buev)







