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Schweiz

Asylwohnheim im Luzernischen niedergebrannt

Samstag, 6. Oktober 2012, 12:17 Uhr

Am Freitagabend hat in Hohenrain (LU) ein Asylwohnheim gebrannt. Die Bewohner konnten sich selber retten. Ein Mann sprang jedoch aus dem Fenster und zog sich schwere Verletzungen zu. Die Polizei rätselt über die Brandursache.

Hat jemand das Feuer gelegt oder war es ein Unfall? Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. («Tagesschau» vom 06.10.12)

Kurz nach 19 Uhr erhielt die Luzerner Polizei einen Anruf: Das Asylwohnheim in Oberebersol 13 in der Gemeinde Hohenrain stehe in Brand. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Was genau passiert ist, ist bis jetzt unklar. Branddetektive ermitteln auf Hochtouren.

Zehn Bewohner aus China, dem Kosovo und aus Eritrea konnten sich selbständig in Sicherheit bringen. Ein Mann aus Eritrea sprang aus dem dritten Stock auf die Wiese. Dabei verletzte er sich schwer am Becken und im Gesicht.

Asylbewerber bei Privaten untergebracht

Laut der Luzerner Polizei waren im Asylwohnheim zwölf Personen untergebracht. Zwei befanden sich jedoch nicht im Haus, als das Feuer ausbrach. 

Ein Careteam betreut die Asylbewerber. Die Betroffenen konnten vorübergehend in privaten Haushalten untergebracht werden.

(sda/galc;buev)