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Wirtschaft

Busse in Millionenhöhe für American Express

Montag, 1. Oktober 2012, 21:36 Uhr

American Express muss 27,5 Millionen Dollar Busse zahlen und Kunden 85 Millionen Dollar wegen Irreführung zurückerstatten. Offenbar hat der Kreditkartenriese bei 250'000 Kunden illegale Praktiken angewendet.

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Mehrere US-Regulierungsbehörden haben Amercian Express in einem Vergleich zu der Millionenbusse verdonnert. American Express wird vorgeworfen zwischen 2003 und 2012 Kunden mit seiner Werbung über die Konditionen für Kreditkarten in die Irre geführt zu haben. Ausserdem habe das Unternehmen bei säumigen Kunden illegale Mahngebühren eingefordert.

250'000 Kunden betroffen

Die Behörden in Washington sprachen Klartext: American Express habe die Gesetze «in allen Phasen» verletzt, erklärte der Leiter der US-Behörde für Konsumentenschutz im Finanzwesen (CFPB), Richard Cordray. Die Verstösse erstreckten sich «von dem Moment, wo ein Konsument eine Kreditkarte erwarb, bis zu dem Moment, wo er einen Anruf wegen lange überfälliger Schulden erhielt.»

Den Angaben zufolge waren insgesamt rund 250'000 Kunden von den illegalen Praktiken bei American Express betroffen. Die Untersuchung des CFPB, der US-Notenbank Federal Reserve und weiterer Behörden zur Bankenaufsicht konzentrierte sich auf die beiden Tochterunternehmen American Express Centurion Bank und American Express Bank FSB. American Express wurde dabei auch wegen Mängeln bei der Rechnungsprüfung belangt.

(sda/schubeca;hues)