Vermischtes
Unwetter in Spanien: Zehn Tote, Tausende evakuiert
Schwere Unwetter im Süden Spaniens haben bisher zehn Menschen das Leben gekostet. Unter den Todesopfern sind auch zwei Kinder. Etwa 8000 Menschen sind in der Provinz Málaga wegen Überschwemmungsgefahr in Sicherheit gebracht worden.
Am Morgen wurde spanischen Medien zufolge in der Provinz Murcia in einem Auto die Leiche einer Frau gefunden, die zuvor als vermisst gemeldet worden war. Zwei weitere Menschen gelten nach wie vor als vermisst. In der Regionen Andalusien und Murcia wurden jeweils vier Menschen Opfer der Fluten. Hunderte Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden.
Eines der Todesopfer in Murcia ist ein neun Jahre altes Mädchen, dessen Leiche in einem Auto gefunden wurde. In der Provinz Almería starb ein Ehepaar in einem Auto, das von den Fluten mitgerissen worden war. In derselben Provinz starb ein älterer Mann an einem Herzinfarkt, als er mit einem Hubschrauber vom Dach seiner Wohnung evakuiert wurde. In der Provinz Málaga ertrank eine ältere Frau, nachdem ein Fluss über die Ufer getreten war.
Die Helfer mussten Schlauchboote einsetzen, um Menschen zu retten. Hunderte Soldaten wurden dazu abkommandiert. Mehrere Orte wurden überschwemmt und von der Aussenwelt abgeschnitten. In Murcia und Almería stürzten zwei Autobahnbrücken ein. In der Ortschaft Gandía in der Region Valencia wurden 35 Menschen verletzt, als ein Wirbelsturm über ein Fest hinwegzog.
Am internationalen Flughafen von Valencia mussten in der Nacht von Freitag auf Samstag sieben Flüge gestrichen werden. Auf den Start- und Landebahnen waren nach Schätzungen bis zu 180 Liter Wasser pro Quadratmeter gefallen. Die Ankunftshalle des Airports wurde teilweise geflutet.
(agenturen/fasc/halp/hesa; frua)







