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Altkanzler Helmut Kohl an Fest gewürdigt
Mit einem Festakt in Berlin hat die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung die Verdienste von Altbundeskanzler Helmut Kohl (CDU) um die deutsche und europäische Einigung gewürdigt.
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«Fest wie kein anderer ist er mit diesen historischen Ereignissen in den Geschichtsbüchern verankert», sagte der Vorsitzende der Stiftung, Hans-Gert Pöttering, bei der Veranstaltung im Deutschen Historischen Museum. Kohl habe Deutschland gelehrt, dass es nie wieder einen deutschen Sonderweg in Europa gehen dürfe. «Wir wollen aus der Politik von Helmut Kohl lernen.»
16jährige Kanzler-Karriere
Der russische Botschafter Wladimir Grinin zählte Kohl «zu dem engsten Kreis derer, die wie niemand anders die neueste Geschichte gestaltet und geprägt haben». Der amerikanische Botschafter Philip Murphy erinnerte daran, wie eng Kohl als «Freund der Vereinigten Staaten» mit drei US-Präsidenten zusammengearbeitet habe. Die Hauptrede wollte Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel halten.
Zu dem Festakt anlässlich der Wahl Kohls zum Kanzler am 1. Oktober vor 30 Jahren waren zahlreiche Wegbegleiter gekommen. Darunter war auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), der mit langem Beifall begrüsst wurde. Kohl, der 16 Jahre Kanzler war, und Schäuble hatten im Zuge der CDU-Spendenaffäre miteinander gebrochen.
(dpa/hesa;weis)



