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International

Ahmadinedschad ergreift Initiative in Syrien-Konflikt

Mittwoch, 26. September 2012, 6:09 Uhr

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am Rande der UNO-Vollversammlung einen eigenen Ansatz zur Lösung des Syrien-Konflikts vorgestellt. Fast ein Dutzend Länder schlössen sich gerade im Bemühen zu einer neuen Kontaktgruppe zusammen, den Bürgerkrieg in Syrien zu beenden.

Bild Ahmadinedschad formt die Finger zu einem Victory-Zeichen.
Ahmadinedschad sucht nach einer Alternative für Frieden jenseits amerikanischer «Einschüchterung». keystone

Dies sagte Ahmadinedschad in einem Interview. So hoffe die unter anderem aus Ländern im Nahen Osten bestehende Gruppe, sowohl die syrische Regierung als auch die Opposition an den Verhandlungstisch zu bekommen.
 
Die Kontaktgruppe werde sich «sehr bald» in New York treffen, kündigte Ahmadinedschad an. Ausserdem müsse eine neue Weltordnung entstehen, jenseits der amerikanischen «Einschüchterung» und Dominanz, sagte er weiter.
 
Bereits vor Beginn der Generaldebatte hatte der iranische Präsident in New York für einen Eklat gesorgt. Auf einer Konferenz zur Rechtsstaatlichkeit nannte Ahmadinedschad Israel am Montag ein «künstliches Regime», das von den USA gestützt werde. Der israelische UNO-Botschafter Ron Prosor verliess daraufhin den Saal.

(sda/koua; buet)