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Schweiz

Landmann: Wiedereinstellung Mörgelis aussichtslos

Dienstag, 25. September 2012, 5:03 Uhr

Anwalt Valentin Landmann spricht bei «Schawinski» über seine letzten Fälle. Seine neueste Mission ist, dem entlassenen Medizinhistoriker Christoph Mörgeli den Rücken zu stärken. Doch eine Wiederanstellung als Kurator bei der Universität Zürich sei rechtlich aussichtslos, sagt sogar Landmann.

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Die Sendung Schawinski vom 24.09.2012 mit Gast Valentin Landmann

«Bin ich noch ich? Oder bin ich ein Konglomerat von all diesen Leute für die ich spreche?» Dies frage er sich mehrmals pro Tag, antwortete Landmann philosophisch auf die klassische Einstiegsfrage «Wer bist du?» von Moderator Roger Schawinski. Er habe jedoch seinen Weg gefunden.

Mike Shivas Stirnband

Als er die Hells Angels besuchte, wollte er sich anfänglich an seine Klienten aus der Unterwelt anpassen: «Ich habe ein Stirn-Band angezogen, wie Mike Shiva. Aber die haben mir gesagt: Sie nehmen mich, wie ich bin.»

In seinem neuesten Fall betreut Landmann den entlassenen SVP-Politiker Christoph Mörgeli bei seinem Rechtsstreit mit der Universität Zürich. Er setze sich für den Medizinhistoriker ein, weil er der Meinung sei, dass es ein gewisses politisches Spektrum an einer Universität braucht.

«Aussichtsloser Kampf»

«Mörgeli hat nach wie vor keine Kündigung», so Landmann. «Deshalb will er weiter kämpfen.» Mörgelis Anstellung retten wird das aber nicht, räumt sogar Landmann ein: «Es ist aussichtslos, dass Christoph Mörgeli an seiner angestammten Stelle weiter arbeiten kann.»

Von Gangstern, Huren und weissen Westen (Reporter, 3.5.2006)

(sf/rufi; frua)