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Türkei fährt Geschütz auf an syrischer Grenze
Das türkische Militär hat gepanzerte Fahrzeuge und schwere Waffen an die Grenze zu Syrien verlegt. Der Aufmarsch fand offenbar am Samstag statt. In Syrien ging das Blutvergiessen am Wochenende weiter.
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Die türkische Armee stationierte laut Medienberichten die Waffen an der Grenze. Dort haben türkische Zivilisten vor einigen Tagen Schusswunden erlitten, während auf der syrischen Seite gekämpft wurde. CNN Türk berichtete, in der Nacht zum Samstag sei Panik unter Bewohnern des Gebiets ausgebrochen, als ganz in der Nähe der Grenze Artilleriefeuer niedergegangen sei.
Das Nato-Mitglied hat in den vergangenen Monat bereits mehrmals Truppen an der 911 Kilometer langen Grenze zu Syrien stationiert, als die Kämpfe zwischen Rebellen und den Einheiten von Präsident Baschar al-Assad zunahmen und gleichzeitig immer mehr Flüchtlinge sich in die Türkei absetzten. Es wird befürchtet, dass der syrische Bürgerkrieg die gesamte Region erfassen könnte.
Blutiges Wochenende in Syrien
Kurz vor Beginn der UNO-Vollversammlung in New York mit dem Topthema Syrien erlebt das Bürgerkriegsland eines seiner blutigsten Wochenenden. Allein am Samstag wurden mindestens 210 Menschen getötet, darunter 145 Zivilisten, wie die Syrischen Menschenrechtsbeobachter mitteilten. Die meisten Toten gab es demnach im Grossraum Damaskus und in der nordsyrischen Millionenmetropole Aleppo.
Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan zählt zu den schärfsten Kritikern Assads. Am Samstag verlegte eine der grössten bewaffneten Rebellenorganisationen, die Freie Syrische Armee, erstmals ihre Führung vom türkischen Exil in syrische Gebiete, die mittlerweile unter der Kontrolle der Aufständischen stehen sollen.
(reuters/dpa/engf;mery)






