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Krise im Euro-Land

Griechenlands Inseln stehen nicht zum Verkauf

Donnerstag, 20. September 2012, 3:28 Uhr

Trotz seiner Schuldenprobleme will Griechenland seine Inseln nicht zu Geld machen. «Die Inseln stehen nicht zum Verkauf», versicherte ein Regierungsvertreter in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

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Notis Mitarachi, stellvertretender Minister für wirtschaftliche Entwicklung, wies damit entsprechende Presseberichte zurück. Demnach wolle das Land einige seiner sonnenreichen Eilande in der Ägäis versilbern, um damit seine Finanznöte zu lindern. Es sei allerdings möglich, derartige Staatsbesitztümer langfristig zu verpachten, um sie kommerziell zu nutzen.

Griechenland müsse die Bürokratie abbauen und stockende Grossinvestitionen endlich umsetzen, sagte der Vize-Minister weiter. Momentan stecken laut Mitarachi alleine sieben Riesen-Projekte aus verschiedensten Bereichen vom Tourismus bis zum Energiesektor in Parlaments- und Verwaltungsverfahren fest. Es geht dabei um rund eine halbe Milliarde Euro.

(sda/buet;horm)