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Schweiz

Franz Weber: Über 900 Einsprachen gegen Zweitwohnungen

Montag, 17. September 2012, 19:16 Uhr

Seit dem Volks-Ja zur Zweitwohnungsinitiative im März hat die Stiftung Helvetia Nostra von Franz Weber gegen 934 Baugesuche Einsprache erhoben. Diese seien verfassungswidrig, argumentiert die Stiftung.

Bild Ferienwohnungen in Adelboden. (keystone)
Als Zweitwohnung gilt, was nicht als zivilrechtlicher Wohnsitz begründet wird. keystone

Alle Gesuche beträfen neue Zweitwohnungen in Gemeinden mit mehr als 20 Prozent Zweitwohnungen, teilte die Stiftung mit.

Bereits letzte Woche wurde bekannt, dass allein im Wallis 234 Gesuche um aufschiebende Wirkung eingereicht wurden. In weiteren 83 Fällen legte die Stiftung Rekurs ein.

Bundesämter sollen aktiv werden

Initiant Franz Weber wandte sich zudem mit einem Brief an Bundesrätin Doris Leuthard. Darin kritisiert er, dass zahlreiche Gemeinden mit über 20 Prozent Zweitwohnungen trotz hunderter Einsprachen seiner Organisation nach wie vor Baubewilligungen für Zweitwohnungen erteilen.
 
Weber fordert, dass die zuständigen Bundesämter gegen diese Bewilligungen Baubeschwerden einreichen.

(sda/mery; rufi)