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Wirtschaft

Verdacht der Geldwäsche: Ermittlung gegen US-Banken

Sonntag, 16. September 2012, 4:02 Uhr

Gegen mehrere grosse US-Banken wird wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt. Nutzniesser könnten finanzielle Unterstützer von Drogenhändlern und Terroristen gewesen sein, befürchten die Sicherheitsorgane.

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Die Bundes- und örtlichen Behörden ermittelten gegen einige der grössten Banken des Landes wegen des Verdachts, bei der Überwachung von Bargeld-Transfers versagt zu haben, berichtet die «New York Times» unter Berufung auf anonyme Quellen. Unter den verdächtigten Finanzinstituten soll sich auch die Grossbank JPMorgan befinden.

Grösste Aktion seit Jahrzehnten

Durch das Versagen der Geldhäuser sei es Drogenhändlern und Terroristen möglicherweise gelungen, Geld zu waschen. Dem Bericht zufolge handelt es sich um eine der grössten Anti-Geldwäscherei-Aktionen der Behörden seit Jahrzehnten in den USA. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, stünden jedoch «kurz davor», gegen die Bank JPMorgan vorzugehen. Auch die Aktivitäten anderer Grossbanken wie der Bank of America würden durchleuchtet.

Erst vor kurzem hatten die US-Behörden mehreren grossen europäischen Banken vorgeworfen, illegale Geschäfte mit Staaten gemacht zu haben, die mit Sanktionen belegt sind. Um nicht von der New Yorker Börse ausgeschlossen zu werden, erklärte sich die britische Standard Chartered Mitte August zur Zahlung einer Geldbusse in Höhe von 340 Millionen Dollar bereit.

(agenturen/halp;maiu)