US-Wahlkampf 2012
Obama hängt Romney ab
Weniger als zwei Monate vor der US-Präsidentschaftswahl vergrössert Amtsinhaber Barack Obama seinen Vorsprung auf Romney. Allerdings könnten Obama die gegenwärtigen Muslim-Proteste schaden.
Real Clear Politics ist ein in Chicago ansässiges Institut, das nach eigenen Angaben Nachrichten und Meinungen zur US-Politik sammelt. Es aggregiert unter anderem die aktuellen Daten grosser US-Umfrageinstitute und bildet deren Durchschnitt ab.
Laut einer neuen Reuters/Ipsos-Umfrage hat Obamas Vorsprung sieben Prozentpunkte auf seinen republikanischen Herausforderer Mitt Romney erreicht: 48 Prozent der Befragten äusserten sich für Obama, 41 Prozent für Romney.
Romney nutzt Muslim-Skandal
Obama hatte am 7. September erstmals die Führung übernommen, nachdem beide Kandidaten zuvor etwa gleichauf lagen. Seitdem wächst sein Vorsprung.
Die aktuellen Gewalt-Proteste der Muslime gegen ein Schmähvideo aus den USA scheinen Obama jedoch zu schaden.
Romney kritisierte den Umgang von Obamas Regierung mit den Protesten aus der arabischen Welt scharf. Präsidentschaftskandidat Mitt Romney will so viel Kapital wie möglich aus der Sache schlagen.
Obama: «Romney schiesst zuerst und zielt später»
In einem Fernsehinterview reagiert Präsident Barack Obama scharf auf Kritik seines Herausforderers Mitt Romney. Dieser hat sich mit seinen scharfen Äusserungen allerdings nicht nur Freunde gemacht – selbst Parteikollegen wenden sich von ihm ab. Mehr
(dpa/galc;buev)



