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Kindersterblichkeit der letzten 20 Jahre bei Kindern unter fünf Jahren
Quelle: unicef
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International
Kindersterblichkeit weltweit rückläufig
Die Kindersterblichkeit ist in den letzten beiden Jahrzehnten weltweit um mehr als 40 Prozent zurückgegangen. Das zeigt ein Bericht des UNO-Kinderhilfswerks Unicef.
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Die Zahl der Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren ging von 12 Millionen im Jahr 1990 auf 6,9 Millionen im Jahr 2011 zurück. Das entspricht einem Rückgang von 41 Prozent.
Unicef-Generaldirektor Anthony Lake sprach denn auch von «einem beachtlichen Erfolg». Es bleibe aber noch viel zu tun. Jährlich würden Millionen Kinder sterben, obschon es in den meisten Fällen längst bezahlbare und bewährte Mittel und Massnahmen gäbe, um dies zu verhindern.
Die Zahl der Todesfälle konnte mit Impfungen, imprägnierten Moskitonetzen und besserer Geburtshilfe reduziert werden, heisst es in einer Mitteilung des UNO-Kinderhilfswerks.
Südasien und Schwarzafrika
Allerdings sterben auf der Welt noch immer jeden Tag 19'000 Kinder unter fünf Jahren. 80 Prozent dieser Todesfälle konzentrieren sich auf Südasien und den afrikanischen Kontinent südlich der Sahara.
Ein Drittel der Todesfälle ist auf Unterernährung zurückzuführen. Lungenentzündungen und Durchfall sind der Ursprung für 30 Prozent der Todesfälle bei Kindern.
Kein Zugang zu Behandlung
Infektionen treffen überproportional die arme und verletzliche Bevölkerung, die sich nicht behandeln lassen kann und auch keinen Zugang zu Prävention hat. Diese Todesfälle wären laut Unicef fast alle vermeidbar.
«Um Leben zu retten, brauchen wir Impfstoffe, eine angemessene Ernährung und medizinische Hilfe», sagte Unicef-Generalsekretär Lake. Die internationale Gemeinschaft verfüge über die Technologien und das Wissen. Die Herausforderung sei, diese auch jedem Kind zur Verfügung zu stellen.
(sda/mihm;gern)






