Schweiz
Über 300 Einsprachen gegen Zweitwohnungen im Wallis
Helvetia Nostra geht im Wallis forsch gegen den Bau von Zweitwohnungen vor. Seit Annahme der Initiative wurden insgesamt 234 Gesuche um aufschiebende Wirkung eingereicht. In weiteren 83 Fällen legte die Stiftung von Zweitwohnungsinitiative-Initiant Franz Weber Rekurs ein.
Bis jetzt wurden von der Walliser Regierung 75 der Rekurs-Dossiers behandelt. Sie sei jedoch auf die Beschwerden der Stiftung «wegen fehlender Beschwerdelegitimation» nicht eingetreten und bestätige damit «die Entscheide der Gemeindebehörden», so die Walliser Behörden.
Von den Gesuchen um aufschiebende Wirkung sind alle drei Regionen des Kantons betroffen: 33 Verfahren laufen im Oberwallis, 113 im Mittelwallis und 88 im Unterwallis.
Mit 41 Gesuchen ist die Gemeinde Bagnes – zu der auch Verbier gehört – am stärksten betroffen, gefolgt von d'Annivier mit 39 und Nendaz mit 23 Gesuchen.
Zum ersten Mal entschied die Walliser Exekutive am 29. Juni dieses Jahres über ein Gesuch von Helvetia Nostra. Gegen den Entscheid der Regierung reichte die Stiftung am 30. August Beschwerde beim Kantonsgericht ein.
(sda/fref; krua)



