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Schweiz

SRG-Umfrage: Initiative «Schutz vor Passivrauchen» im Gegenwind

Mittwoch, 12. September 2012, 17:00 Uhr, Aktualisiert 20:38 Uhr

Meinungsumschwung bei der Initiative «Schutz vor Passivrauchen», abnehmende Zustimmung für die Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» und ein entschiedenes Ja zur Jugendmusikförderung: Das zeigt die zweite SRG-Umfrage zu der Abstimmung vom 23. September.

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Wende bei Initiative «Schutz vor Passivrauchen»

Fand der verstärkte Schutz vor Passivrauchen vor einem Monat zunächst noch Zuspruch, haben sich die Mehrheitsverhältnisse nun ins Gegenteil verkehrt. Zurzeit würde eine knappe absolute Mehrheit von 52 Prozent der Stimmbürger die Vorlage ablehnen. Ausschlaggebend: Die Initiative wird als Zwängerei empfunden. Denn das Begehren verlangt nur zwei Jahre nach der Einführung eines neuen Bundesgesetzes erneut eine Änderung.

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Studienleiter Claude Longchamp zum Meinungsumschwung bei der Initiative «Schutz vor Passivrauchen».

Schwindendes Ja zu Hauseigentum-Vorlage

Für die Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» des Hauseigentümerverbandes hätte Anfang September eine relative Mehrheit gestimmt. Die Befürworter verlieren jedoch zusehends an Unterstützung. Setzt sich dieser Trend fort, dann ist am 23. September ein Nein wahrscheinlicher als ein Ja.

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Eckwerte der SRG-Umfrage

Durchgeführt wurde die Umfrage im Auftrag der SRG SSR vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 3. und 8. September 2012. Befragt wurden 1404 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. mehr

Klares Ja zu Jugendmusikförderung

War der Bundesbeschluss zur Jugendmusikförderung bereits Anfang August unbestritten, scheint ein Scheitern der Vorlage zurzeit fast unmöglich. Ein eigentliches Konfliktmuster fehlt, was sich auch in einer satten Zustimmung von 73 Prozent spiegelt.

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Unterdurchschnittliches Interesse

Die erfragte Beteiligung ist mit 42 Prozent leicht unterdurchschnittlich. Das sind 4 Prozentpunkte mehr als noch vor Monatsfrist. Zwar tendieren weitere 35 Prozent zu einer Teilnahme; die Erfahrung zeigt jedoch, dass der Grossteil von ihnen schliesslich nicht abstimmt.

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Stimmbeteiligung Teilnahmebereitschaft der Befragten Quelle: gfs.bern

(sf/hues)