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In der Schweiz blockierte Gelder gehören nicht Ben Ali direkt
Die in der Schweiz eingefrorenen tunesischen Vermögenswerte in der Höhe von 60 Millionen Franken gehören nicht unmittelbar dem gestürzten Machthaber Zine El Abidine Ben Ali. Die Gelder stammen vielmehr aus dem näheren Umfeld Ben Alis.
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) gehe davon aus, dass unter den 60 Millionen keine Vermögenswerte von Ben Ali selber seien. Dies sagte Rita Adam, Vizedirektorin der Direktion für Völkerrecht, gegenüber dem Westschweizer Radio und Fernsehen (RTS).
Ben Alis libanesischer Anwalt Akram Asuri hatte bereits vor Wochen mitgeteilt, sein Mandant verfüge über keinerlei Vermögenswerte in der Schweiz. Gleichzeitig hatte der Anwalt im Namen Ben Alis verlauten lassen, der tunesische Ex-Präsident verzichte auf allfällige in der Schweiz lagernde Vermögenswerte.
Ben Alis Nachfolger Moncef Marzouki hatte die Schweiz gedrängt, die blockierten Vermögen des Ben-Ali-Clans bald an Tunesien zurückzugeben. Das EDA teilte daraufhin mit, die Schweiz sei entschlossen, die in der Schweiz blockierten tunesischen Gelder so rasch als möglich ins nordafrikanische Land zu überweisen.
Ben Ali war Anfang 2011 nach wochenlangen Protesten ins saudi-arabische Exil geflohen. Er wurde in Abwesenheit wegen des Todes von Demonstranten zu lebenslanger Haft verurteilt.
(sda/galc; fref)



