International
Shell startet umstrittene Bohrungen vor Alaska
Montag, 10. September 2012, 4:59 Uhr
Das niederländische Ölunternehmen Shell hat mit seinen umstrittenen Probebohrungen vor der Nordwestküste Alaskas begonnen. US-Behörden vermuten in der arktischen Tschuktschensee und der angrenzenden Beaufortsee rund 26 Milliarden Barrel Öl und 3,68 Billionen Kubikmeter Erdgas.
Ende vergangenen Monats hatte US-Innenminister Ken Salazar die Probebohrungen genehmigt, obwohl Shells Spezialschiff für die Bekämpfung von Leckagen weder zertifiziert noch in der Nähe des Bohrlochs stationiert ist.
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Die neuen Bohrungen von Shell rufen Umweltaktivisten auf den Plan. Sie kritisieren, dass Sicherheitskonzepte fehlen würden.
reuters/archiv
Umweltorganisationen haben die Bohrungen in der arktischen See immer wieder scharf kritisiert, da ihrer Einschätzung nach keine überzeugenden Notfallpläne für den Fall einer Ölpest vorliegen.

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(sda/kunb)



