US-Wahlkampf 2012
Pornoverleger setzt eine Million für Romneys Steuerdaten aus
Wer hat Informationen über die Finanzsituation des Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney? Der US-Verleger und Gründer des Pornomagazins «Hustler», Larry Flynt, hat dafür eine Million Dollar in bar geboten.
Enthüllung mal anders: Der für nackte Tatsachen bekannte Pornoverleger Larry Flynt ruft in ganzseitigen Zeitungsanzeigen dazu auf, ihm «belegbare Beweise hinsichtlich der unveröffentlichten Steuererklärungen Romneys zu geben». Speziell interessieren ihn auch Details zu dessen Anlagen in Übersee, Bankkonten oder Geschäftsbeziehungen.
«Was verbirgt er?», fragt Flynt gemäss «Hollywood Reporter». «Vielleicht finden wir es jetzt heraus.» Für entsprechende Hinweise werden in den Inseraten eine Telefon-Hotline und eine E-Mail-Adresse genannt.
Doch ganz uneigennützig handelt Flynt nicht: Er befürchtet, dass Romney im Falle eines Wahlsiegs gegen Amtsinhaber Barack Obama gegen die Sexindustrie in den USA vorgehen will.
Romney war ein gewiefter Investor
Laut CNN hat der mehrfache Millionär Romney zwar seine Steuererklärung für 2010 sowie eine Schätzung seiner Steuerschuld für 2011 veröffentlicht, es aber abgelehnt, Informationen über weitere Jahre preiszugeben.
Romney verdiente in den 80er Jahren als Unternehmensberater und Investor Millionen. Sein Vermögen wird heute auf über 200 Millionen Dollar geschätzt.
(dpa/galc;mery)







