Vermischtes
Sir Paul nun auch Offizier der Ehrenlegion
Paul McCartney darf sich künftig auch die Rosette der französischen Ehrenlegion ins Knopfloch stecken. Der Ex-Beatle – in seiner Heimat Grossbritannien bereits zum Ritter geschlagen – erhielt die Auszeichnung für seine Verdienste um die Musik.
In einem Festakt im Elysée-Palast steckte Frankreichs Präsident François Hollande dem 72jährigen den Orden mit der Rosette auf dem Band an die linke Brust. Er trägt nun den Rang eines Offiziers.
Die Aufnahme in die französische Ehrenlegion («Légion d'Honneur») ist die älteste und höchste Auszeichnung Frankreichs. Der Orden wurde 1802 von Napoleon Bonaparte gestiftet. Niedrigste der insgesamt fünf Stufen ist die des Ritters, es folgen Offizier, Kommandeur, Grossoffizier und Grosskreuz.
9,15 Euro im Jahr
Träger der Auszeichnung erhalten einen traditionellen Ehrensold, der inzwischen nur noch symbolischen Charakter hat. In McCartneys Fall beläuft er sich auf 9,15 Euro im Jahr.
Als Musiker trifft der frühere Beatle in der Ehrenlegion auf andere Grössen seiner Zunft. So wurden von Hollandes Vorgänger Nicolas Sarkozy bereits Barbra Streisand und Liza Minelli in die «Légion d'Honneur» aufgenommen.
In seiner Heimat Grossbritannien wurde McCartney 1997 von Queen Elizabeth II. zum Ritter geschlagen worden. Seitdem trägt er den Titel «Sir».
(agenturen/krua;mery)







