Schweiz
AKW Leibstadt entdeckt Riss in Schweissnaht
An einer Wasserleitung im AKW Leibstadt ist eine fehlerhafte Schweissnaht gefunden worden. Die Betreiberin informierte die Aufsichtsbehörde Ensi letzte Woche über den Riss an dem Speisewasser-Stutzen. Eine Gefahr habe zu keiner Zeit bestanden.
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Derzeit liefen Abklärungen, welches Verfahren zur Reparatur angewendet werden soll.
Die fehlerhafte Schweissnaht war bei Ultraschalluntersuchungen im Rahmen der jährlichen Revision festgestellt worden, wie das AKW Leibstadt mitteilte. Die Anlage hat insgesamt sechs solcher Stutzen, die in den Reaktordruckbehälter führen. Fünf davon weisen keine Mängel auf.
AKW derzeit abgeschaltet
Der Stutzen stammt aus dem Werk RDM, von dem auch der schadhafte Reaktordruckbehälter des AKW Doel 3 in Belgien stammt. Der Reaktordruckbehälter des AKW Mühleberg stammt ebenfalls von dem Hersteller. Eine Ultraschall-Überprüfung hatte nach Angaben der Mühleberg-Betreiberin BKW ergeben, dass dieser keine Fehler aufweist.
Die KKW Leibstadt AG schliesst einen Zusammenhang mit dem Vorfall in Belgien aus, da nicht wie dort das Grundmaterial, sondern die Schweissnaht betroffen ist. Das AKW ist derzeit aufgrund der Jahresrevision abgeschaltet.
(sda/buev;horm)



