International
IKRK-Chef in Syrien: Assad begrüsst «unparteiische» Hilfe
IKRK-Präsident Peter Maurer, ist mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad in Damaskus zusammengetroffen. Al-Assad begrüsst die humanitäre Hilfe, solange sie unabhängig und unparteiisch bleibe.
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Dies berichtete das syrische Staatsfernsehen. Das Treffen in Damaskus habe rund 45 Minuten gedauert, sagte ein Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK).
Maurer seinerseits habe Assad die Besorgnis des IKRK bezüglich der humanitären Situation in Syrien mitgeteilt, erklärte IKRK-Sprecher Hicham Hassan. Zudem habe er den syrischen Präsidenten an die Respektierung der Menschenrechte erinnert und die Notwendigkeit einer verstärkten humanitären Hilfe vor Ort betont.
Al-Assad verspricht Hilfe
Bei dem Treffen sei es um die Ausweitung der Hilfsbemühungen und den Schutz für die Zivilbevölkerung in dem Konfliktgebiet gegangen, sagte der IKRK-Sprecher weiter. Konkret seien die Verbesserung der Gesundheitsversorgung sowie Besuche in Gefängnissen angesprochen worden.
Al-Assad habe mit positiven Versprechen auf die Forderungen reagiert. Das syrische Fernsehen zitierte Assad wie folgt: «Syrien begrüsst die Arbeit des IKRK auf syrischem Gebiet, solange sie auf unabhängige und neutrale Weise ausgeführt wird».
Gespräche mit Mitstreitern und Verletzten
Maurer weilt seit Montag für einen dreitägigen Besuch in Syrien. Neben Assad führte Maurer auch Gespräche mit dem stellvertretenden syrischen Aussenminister, Faisal Mekdad. Während des Tages seien weitere Treffen geplant, sagte der IKRK-Sprecher.
Der IKRK-Chef begab sich zudem in den ländlichen Teil von Damaskus. Dort besuchte er eine Einrichtung des Syrischen Roten Halbmondes, in der er mit verletzten Patienten und freiwilligen Helfern der Organisation sprach.
(sda/koua;schubeca)



