Schweiz
Basel: Mann verstirbt nach Schiffs-Kollision
Nach dem Schiffsunglück im Basler Hafen ist ein Mann seinen Verletzungen erlegen. Einer der vier Betroffenen wird nach wie vor vermisst. Wie es zu dem verhängnisvollen Zusammenstoss kommen konnte, ist auch zwei Tage danach noch unklar.
Nach Angaben der Basler Staatsanwaltschaft verstarb der schwerverletzte Mann am Samstagabend im Spital. Er war am Freitag mit drei deutschen Kollegen in einem Vermessungsboot im Basler Hafen unterwegs gewesen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoss mit einem belgischen Containerschiff.
Was genau passierte, ist noch unklar. Aufschluss erhoffen sich die Ermittler von den zwei Männern, die das Unglück mit leichten Verletzungen überstanden. Sie haben das Spital bereits am Freitag verlassen.
Suche nach Vermisstem bisher erfolglos
Nach dem vierten Besatzungsmitglied wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft weiter gesucht. Schon am Freitag war mit einem Rega-Helikopter nach dem Mann gesucht worden – erfolglos.
Die Hamburger Vermessungsexperten waren im Auftrag des baselstädtischen Bau- und Verkehrsdepartements und in Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Rheinhäfen in Basel tätig. Ihr Boot sollte während rund zwei Wochen neue Geräte und Technologien zum Ausmessen der Schifffahrtsrinne testen.
An Bord des Frachters gab es keine Verletzten. Das Schiff ist in Belgien immatrikuliert und wurde während der Bergfahrt durch Basel von einem Berufslotsen gesteuert.
Augenzeugen beschreiben grossen Riss im Boot
Das Unglück hatte sich am Freitagmorgen bei der Schwarzwaldbrücke in Basel ereignet. Zwei holländische Touristen – offenbar Augenzeugen – berichteten, sie hätten nach dem Zusammenstoss zwei Personen im Rhein treiben sehen, die um Hilfe riefen. Beide seien schnell von einem Polizeiboot geborgen worden. Das gekenterte Boot sei kieloben vorbeigetrieben. In seinem Rumpf sei ein grosser Riss zu sehen gewesen.
(agenturen/krua;galc)







