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International

Obama wieder vorn: Romneys Licht leuchtet nur kurz

Sonntag, 2. September 2012, 6:35 Uhr

Der Parteitag der US-Republikaner hat Präsidentschaftskandidat Mitt Romney nur kurz leichte Vorteile im Vergleich zu Amtsinhaber Barack Obama verschafft. In der jüngsten Umfrage übernahm der Demokrat wieder die Führung.

Bild Porträts von Obama und Romney.
Barack Obama (links) liegt in den Umfragen wieder vorn – allerdings nur ganz knapp. keystone

Mit 44 zu 43 Prozent lag er allerdings nur hauchdünn vor seinem Herausforderer, wie aus der Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos hervorgeht. Romney hatte nach dem Parteitag, auf dem er offiziell zum Kandidaten gekürt wurde, am Freitag mit einem Punkt Vorsprung geführt, am Donnerstag schnitt er zwei Punkte besser ab als der Präsident.

In den kommenden Tagen hat Obama gute Chancen, in der Gunst der Wähler zuzulegen, denn es steht der Parteitag der Demokraten an, auf dem er formell die Nominierung für eine zweite Amtszeit erhalten soll.

Karte der US-Bundesstaaten in den Parteifarben der Gewinner 2008: Blau für Obama (Demokraten) und Rot für McCain (Republikaner).

US-Präsidentschaftswahlen auf einen Blick

Interaktive Grafik mit den Resultaten der Vorwahlen der republikanischen Partei und den Ergebnissen der Präsidentschaftswahlen von 1992 bis 2008.

Traditionell profitieren die Bewerber von der medialen Aufmerksamkeit, die ihnen jeweils während der Parteitage zukommt. Insgesamt würden die Umfragen aber voraussichtlich bis zum Urnengang am 6. November weiter ein enges Rennen abbilden, sagte die Ipsos-Demoskopin Julia Clark.

Für die Erhebung wurden 1505 eingetragene Wähler befragt, die Ergebnisse können bis zu 2,9 Prozent nach oben oder nach unten abweichen.

(sda/gern; engf)