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Brandstifter fachen Feuer in Spanien wieder an

Samstag, 1. September 2012, 15:27 Uhr, Aktualisiert 02.09.2012, 9:01 Uhr

Entgegen früheren Berichten sind die Waldbrände an der Costa del Sol im Süden Spaniens doch noch nicht unter Kontrolle. Örtlich loderten die Flammen wieder auf – die Behörden gehen von Brandstiftung aus. Hunderte Feuerwehrleute sind nach wie vor im Einsatz.

Bild Blick auf Barranco Blanco in Südspanien: Wegen der Brände mussten tausende Menschen ihre Häuser verlassen.
Blick auf Barranco Blanco in Südspanien: Wegen der Brände mussten tausende Menschen ihre Häuser verlassen. keystone

Nach bisherigen Erkenntnissen starb ein Mann in den Flammen. Anders als zunächst angenommen soll es sich dabei aber nicht um einen Briten, sondern um einen 54jährigen Deutschen handeln. Die Leiche des Mannes war am Freitag in einer Scheune unweit des Badeortes Marbella gefunden worden und wurde der Gerichtsmedizin übergeben.

Am Samstag hatten die regionalen Brandschutzbehörden zunächst Entwarnung gegeben. Die Brände seien überall unter Kontrolle, hiess es. Später brachen sie örtlich aber wieder aus – vermutlich, weil Brandstifter ihre Finger im Spiel hatten. 

Verbrannte Erde – Hier zeigt sich das Ausmass der Verwüstung (unkommentiert)

In der Region sind seit dem Ausbruch der Brände am Donnerstag mehr als 300 Feuerwehrleute und Freiwillige im Einsatz gegen die Flammen. Die Regierung in Madrid hatte zudem 150 Soldaten in die Unglücksregion geschickt – sie wurden aber nach den ersten Entwarnungen am Samstag bereits wieder abgezogen.

Der Brand war bei Coín im Sierra-Negra-Gebirge ausgebrochen und hatte sich wegen des starken Windes und der hohen Temperaturen blitzschnell ausgebreitet. Nach vorläufigen Schätzungen hat das Feuer eine Fläche von mindestens 1000 Hektar zerstört. Das schwer zugängliche Gelände erschwerte die Löscharbeiten. An mehreren Stellen konnten nur Flugzeuge und Hubschrauber eingesetzt werden.

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(sda/muep/krua; engf)